Posts by Udo

    Danke für die Info, aber wenn man den Draht übersieht ;( ich hätte wahrscheinlich auch die Nippel genommen.
    Zu den vermehrten Impulsen bei starken Niederschlag: Ich meinte irgendwo gelesen zu haben, das durch Vibration kein Niederschlag
    detektiert werden kann, was auch Sinn macht wenn man bedenkt das der Reedkontakt unten in der Mitte sitzt und so der Magnet einmal komplett, durch die Wippe gesteuert, vorbei gehen muss.

    Ich habe eine CRESTA Wetterstation, da ist der Luftdruck sehr schwer zu handhaben.
    Es ergeben sich immer große Probleme, wenn z.B. die Beleuchtung für einen längeren Zeitraum ein- und ausgeschaltet wird.
    Durch die Erwärmung des Displays wird der Luftdrucksensor beeinflusst, oder auch durch die Änderung der Umgebungstemperatur.
    Man sollte also sich entscheiden, ob das Display beleuchtet ist oder nicht und dann erst sollte man den Luftdruck einstellen.

    @ Karl
    Die Berechnungsformel für den Wind ist dir sicherlich auch bekannt: Klick dort unter 2.1.2.
    Ich bin der Meinung, das ein Ereignis das zum Zeitpunkt XX:XX erfasst wurde nicht einfach nach YY:YY verschieben kann.
    Denn somit stimmt das Ereignis nicht mehr. Wenn es um 13:02 stürmt, dann ist es zu dem Zeitpunkt tatsächlich geschehen
    und nicht um 14:00.
    Dann sollte man grundsätzlich alle Melder nur 1 mal zur vollen Stunde Werte senden lassen, denn dann bekommst du die Daten wie der Melder sie vor sich auf dem Display der Wetterstation sieht. Minus der Zeit für Verarbeitung und Übertragung.
    Da wird dir dann aber auch nur der 10Min Mittelwert gezeigt der 10Min vor der vollen Std herrschte.
    Und die Mittlung der Werte, der 5Min Melder fällt dann weg.


    Mit der AWEKAS Stundenmittlung bin ich auch nicht glücklich, kann und muss damit leben.

    @all
    (Sarkasmusmode ein)
    Warum muss hier unbedingt ein so komplexes Thema wie die Messung des Windes auf den Tisch.
    Last es in Frieden schlafen, b.z.w weckt keine schlafende Besserwisser und Kontrollfreaks.
    (Sarkasmusmode aus)
    Selbst der DWD tut sich schwer und namhafte Hersteller verschweigen ihre Messzyklen!
    Meistens ist es ein 10Min-Mittelwert wobei die Spitze ca. 3sek halten sollte.
    Wenn AWEKS aber nur Stundenwerte speichert, können wir m.E. nach nicht einfach den höchsten Wert nehmen.
    Wir sollten dann den tatsächlichen Wert in die Tabelle schreiben, der an der Station zu dem Zeitpunkt geherrscht hat.
    Solange nicht alle User im gleichen Zyklus melden, habe wir das Problem das wir nicht wissen was der Std-Melder an AWEKAS sendet (wie sind die Daten geglättet oder berechnet auf diese vergangene Stunde) denn die Stundenmelder hätten dann immer andere Daten als die 5Min-Melder.
    Wenn man Spitzenwerte haben möchte, dann sollte man ein extra Messfeld erstellen, in dem dann die Spitzenwerte der letzten Std stehen.
    Wobei dann auch Werte für alle anderen relevanten Messwerte stehen sollen. (Temp. RH. UV. Regenrate ..usw.)

    karl
    Wenn ich das so sehe, bin ich auch der Meinung es könnte so sein, aber man hat keinen Beweis, dass es so ist, es sind nur reine Vermutungen.
    Ein richtiger Beweis wäre ein Zeitstempel, aber das hat auch so seine Tücken.
    Ach Karl, wenn die User nicht einmal die Uhr stellen können wie sollen sie solche Probleme erkennen UND beheben. :dash:


    Noch eine kleine Anmerkung zu intelligenten User:
    Ein Kunde (ASVI...) aus Ö rief uns an und sagte das sein Nadeldrucker nach dem Wechsel des Farbbandes nicht mehr druckt.
    Ferndiagnose und -hilfe brauchte uns nicht weiter. Also ins Auto Richtung Gloggnitz = Semmering Autob.
    Einen Tag hin, Schutzplättchen vom Farbband entfernt, einen Tag nach Hause :lol:


    AW Karl: Ja solche lustigen Dinger kenne ich auch aus meiner ehemaligen Nebentätigkeit als IT-Betreuer meiner Abteilung.


    Aber noch einmal zur Zeitverschiebung. Hast du schon einmal auf den privaten Webseiten vieler user nachgesehen, die WSWIN benutzen? Da steht bei sehr vielen ganz unten in Ö und D: Westeuropäische Sommerzeit. Ja das Stellen einer Uhr ist schon verflixt schwierig.

    @ Karl
    wenn man alle 3 Kurven nur nach den Ganglinien beurteilt sind da schon 2 Std. Versatz drin.
    Nun aber meine alles entscheidende Frage: Was wirst du als Ergebnis aus dieser Erkenntnis machen?
    Denn sehr umgänglich scheint dieser User ja wohl nicht zu sein :fie:

    karl
    Genau das habe ich geahnt, die Erwärmung am Nachmittag.
    In meiner Überlegung nach der Uhrzeit kann man ja nur die Temp-kurve im Vergleich zu anderen Stationen heranziehen.
    Und somit kann man sie nicht gebrauchen. Darum habe ich nach dem LD geschielt.
    Aber der Luftdruck ist bei dieser Station ja kaum als Wert benutzbar.
    Das der Luftdruck auf Meeresniveau bezogen ist mir schon klar, nur wie wirkt es sich aus, wenn die Station auf der Lee oder Luv steht.
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    Hochgebirge sind in der Lage,
    Luftmassen ablenken, zu stauen oder zum Aufsteigen zu zwingen. Die dadurch
    bewirkte Abkühlung führt an der Luvseite eines Gebirges zum
    Ansteigen der relativen Luftfeuchtigkeit, zur Kondensation und daraus
    resultierend zu verstärkter Wolkenbildung und zu Steigungsregen.
    Umgekehrt führt die Erwärmung der absteigenden Luftmassen im
    Regenschatten oder in Lee der Gebirge zu föhnartiger Auflockerung
    der Bewölkung, daraus resultierender stärkerer Besonnung und
    entsprechender Niederschlagsarmut.

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    Text ist geklaut von der Uni Giessen :ninja:


    Denn an welchen Ereignissen willst du sonst die Zeit bzw. die Zeitverschiebung festmachen.

    Ich habe mir mal die Langzeitdaten der Temp. angesehen z.B. im Mai war es gegen Abend am wärmsten, man müsste jetzt wissen wie und wo
    die Station steht. Sie könnte auch eine Hanglage in Richtung Westen haben und somit u.U. erst sehr spät erwärmt werden.
    Der Luftdruck ist für mich nicht Aussagefähig.
    1. Nachbarstationen zu weit weg, zu wenige.
    2. Wie wirkt das Bergklima sich aus auf den Luftdruck?


    Sicher ist das auch ein Problem, aber einen Stundenwert um XX:59 zu senden ist natürlich Schwachsinn.
    Man kann aber nicht in einen Melder reinsehen wie er tickt!!!!

    @Raketenschnecke.


    Wie genau wollen wir messen.


    Ein altes Sprichwort sagt: Wer viel
    misst der misst viel Mist!


    Stell einen Sensor auf und lass ihn
    etwas messen, ich bekomme ein Ergebnis, aber die Frage ist doch WAS
    misst er? Und warum bekomme ich genau diesen Wert?


    Welche Einflüsse habe genau diese
    Messungen auf die Umwelt.


    Behindere ich den Wind? Beeinflusse ich
    allein durch die Messung (erwärmung des sensor) das Ergebnis. Ein
    Meteorolüge sagte mir mal: 100Jahre falsch messen ist besser als ab
    jetzt genau messen. Am Ende steht nur was DU willst, was die anderen
    gebrauchen / haben wollen steht auf einem anderen Blatt.


    Ich habe mich mal auf deiner HP
    umgesehen.


    Der opt. Niederschlagsmelder mit der
    Matte oben drauf wird wahrscheinlich wieder Spinnen anlocken ;-) Das
    Spinnen- oder/und Mücken-problem ist eines der größten sein bei einem opt.
    Niederschlagssensoren. Wir haben 1988 den IRSS 88 bei der
    Firma RUDOLPH
    in Auftrag gegeben. Der Sensor war der 1. opt Sensor auf dem Markt,
    wir haben ihn sogar bis in die USA verkauft. In seiner Art war sehr
    gut, aber die Spinnen wirkten sich oft sehr negativ aus.

    @Raketenschnecke
    bei unseren Profi-Stationen war der Messzyklus für Temp. RH. Niederschlag und Sichtweite 60sek und Wind 1sek, gemeldet wurden dann die Spitzenwerte (achtung bei minus temp.) Meldezyklus war 5Min. genau so wie die Speicherung aber hier läuft das anders, hier werden ja die Stunden gespeichert und dann noch irgendwie die letzten Werte Zurechnung herangezogenen.


    Übrigens einen Strahlungsbilanzmesser gibt es doch schon 8) Wir hatten unseren immer von Thies

    Im Moment liefere ich alle Daten als Durchschnittswerte über 60 sec. Da komm ich schon ins Grübeln, ob das - so wie ich mir das aktuell denke - sinnvoll ist. Beispiel: Die Helligkeit unterliegt am Tag starken Schwankungen. Würde ich nun z.B. alle 15min einen Durchschnittswert über 60 Sec liefern - kann man die Daten gleich in die Tonne werfen, die sind dann nichts wert (man stelle sich die Situation bei 4/8 Bewölkung vor). Also bin ich momentan im 5 Minutentakt. Hierzu werde ich sicher noch einige Fragen ins Forum stellen. ......
    .....

    @Raketenschnecke
    5Min Werte sind schon OK auch wenn mal eine Windböe oder mal ein Sonnenstrahl verloren geht. Der DWD hätte es in seiner Allmacht gern öfter bekommt aber meistens sind es nur 5min Werte, die Regenintensität wird übrigens in mm/min gemessen.
    Ich hoffe das du das sehr sehr genau macht, mit einem Regenmesser nach Prof. Hellmann ;)
    Denn allein der Rand mit seinem Winkel ist schon immens wichtig, ich habe Meteorolügen auf einem Kongress in Tampere erlebt die einen halben Vormittag über die Form gestritten haben :pillepalle:
    Temperaturen auf der Bodenoberfläche bringen nichts oder besser gesagt: Sind nicht gefragt, das wäre nur für Swis von Interesse.
    Aber wenn du mehr über Umweltdatenerfassung lesen möchtest KLICK

    karl
    genau das meine ich, mit dem Problem der Zeitsynchronisation habe ich schon in unseren Netzen gekämpft.
    Manche Win-PC wollen sich einfach nicht die Zeit über das eingebaute Tool "Internetzeit" holen. Oder dort ist
    ein falscher Server eingetragen oder die Firewall macht dicht.
    Man könnte aber auch mal versuchen die Datenpakete ohne den Zeitstempel zu übernehmen, denn
    es ist ja nicht der lange Übertragungsweg sonder ja die Uhr im PC.

    Immer wieder taucht das Problem der verschiedenen Zeit zwischen Home-PC und AWEKAS auf.
    Dabei ist es relativ einfach seinen eigenen PC auf die richtige Zeit zu stellen.
    Das Programm Time Watch stellt die Systemzeit über das Internet mit einem NTP-Server .
    Das Programm ist auf deutsch.


    Hier der Link zu einem Programm das die PC-Uhr laufend über das Internet synchronisiert.





    Solle natürlich PC-Uhr sein :S