Posts by HSH-Frosch

    @Tex:

    ich weiß schon das zur Zeit ein schlechter Zeitpunkt für Vergleiche ist wenn eine Front nach der anderen durchrauscht, aber trotzdem scheinen mir deine 993hPa auf deiner Seite zu gering.

    Die 995,7 auf AWEKAS sind für mich schlüssiger.

    Schaut doch alles sehr schlüssig in deinem Gebiet aus:

    Die 993,8 von der Website sind auch nicht umsonst von ihm selbst mit +1,8 hPa Aufschlag versehen = ergibt dann gerundet die 996 auf deiner geposteten Karte.
    Alle Stationen im südöstlichen Vorpommern und auch im nordöstlichen Brandenburg sind korrekt kalibriert (sprich Fehler maximal +/- 1,0 hPa). Die Karte sah vor 1 oder 1 1/2 Jahren noch ganz anders - sprich unzuverlässiger aus ... Mal ein Lob vom Tex für unser monatelanges Abrackern wäre jetzt angebracht :smiling_face:

    Aucune station sur AWEKAS n'a rapporté une valeur de 1046,9 hPa !
    Peut être que 1026 ont été changés en 1026.9 par notre outil de contrôle semi-automatique de la pression d'air ("BaroCheck")

    Cordialement,

    Jörg

    - un Administrateur d'AWEKAS -

    Hallo Wetterfrosch1971!
    Es heisst "halbautomatisch", weil die Korrektur eben NICHT sofort und selbstständig eingreift, sondern per Aufruf im Browser von einem Admin gestartet werden muss. Da am 28.Januar ein Durchlauf stattfand, am 29.01. jedoch nicht, ist der etwas falsche Druck an deiner Station so falsch dringeblieben. Aus technischen Gründen kann nur alle drei Tage (eigentlich sogar nur alle 5 Tage) eine Kontrolle aller 22.000 Awekasstationen erfolgen und auch dies nicht bis in die Steinzeit zurück, sondern auch nur für die abgelaufenen 3 Tage oder 72 Stunden.
    Ebenfalls NICHT per Tool korrigiert wird bei Abweichungen bis zu +/- 1 hPa, diese werden noch nicht einmal erkannt. 1 hPa ist der niedrigste MaxDiff-Wert, der in der Korrekturroutine eingestellt werden kann und zwar genau wie du vorgeschlagen hast, als DIFFERENZMITTELWERT.
    "Halbautomatisch" bedeutet übrigens auch, dass bei erkennbaren Brüchen, Nasen, Asynchronitäten und anderen Verläufen (wie in deinem Bild gezeigt) entweder gar nichts unternommen oder manuell eingegriffen wird.
    Auch Flatlines werden seit Jahren halbautomatisch erkannt. Interessanterweise häufen sich selbst bei Flatlines in jüngerer Zeit "Beschwerdemails" von Usern, die uns schreiben, ihre Station würde doch korrekte Werte liefern und die tagelange Flatline, aber auch unsere Sperrmails werden dutzendfach einfach ignoriert, der erst jüngst erweiterte Text erst gar nicht gelesen und neuerdings werden oft binnen weniger Minuten (!) auch alle Schalter in den Benutzereinstellungen einfach von rot oder gelb auf grün geschoben, ohne die Ursache der temporären Sperre auch nur untersucht, geschweige denn beseitigt zu haben.


    Fazit: 1,2 hPa Abweichung fallen uns nicht sofort auf, sondern im Worst Case erst nach ca 10 Tagen.


    @bautzmann
    - Deine Voraussetzung Nr. 1 war obigen Fall "Schwörstadt" ganz klar erfüllt (ist wie das gesamte Rheintal eine der am dichtesten mit Stationen überzogenen Regionen überhaupt).

    An dieser Stelle darf ich mal erwähnen, dass wir Admins darüber hinaus auch Stationen in wenig dicht besiedelten Teilen der Erde von Zeit zu Zeit prüfen, was durchweg nur manuell möglich ist (ca einmal im Monat)

    - Punkt 2 ist wie gesagt im Tool selbst einstellbar. Vielleicht bei der momentanen Wetterlage nicht sinnvoll, aber bei nur geringen Druckunterschieden lassen sich wie gesagt auch 1 hPa als maximal zulässiger Differenzmittelwert einstellen. Das Ausgabefenster listet dann natürlich viel mehr Stationen auf, deren Verlauf im Vergleich zum Differenzmittelwert der Nachbarn visuell geprüft werden muss, bevor die vorberechnete und vorgeschlagene Korrektur ausgeführt wird

    Zur Korrektur an deiner eigenen Station: Heute war der Monatserste und ein Durchlauf mit 100-km-Radius (29 Nachbarstationen; bei 50-km immerhin noch 4) erbrachte jene 3,5 hPa Korrekturbetrag, zumal auch gegen DWD Trollenhagen (ca 20 km nordwestlich, also ziemlich parallel zu den Isobaren) ein Korrekturbedarf bestand.
    Du hast diesen zwar nun auf aktuell 1,8 hPa geändert, aber auch das ist ja nun nicht identisch mit Null und die Verlaufskurve zeigte auch in den letzten beiden Tagen Korrekturbedarf:


    Trollenhagen belegt, dass die 4 Vergleichsstationen im 50-km-Radius so falsch nicht gemessen haben können:


    Die rund 1017 hPa als am Sonntagabend sind als Höchstwert definitiv richtig (deine 1015 der blauen Kurve zweifellos zu niedrig!) und erst seit heute nachmittag passt es wieder - trotz Orkantief


    Beste Grüße,

    Jörg

    Administrator

    Bonjour Monsieur Terret

    Je viens de bloquer manuellement votre station id=10609 (Saint-Marcel). Si vous souhaitez signaler les conditions météorologiques ou votre condition météo manuellement, veuillez utiliser le nouvel identifiant de la station .
    Merci beaucoup!
    Jörg
    - Un administrateur de l'AWEKAS -

    Hallo Dinu,

    dann frage ich mich, wer hat Heute (26.01.22) zweimal die Einstellungen geändert,

    dass der Luftdruckwert angeglichen wurde (einmal ca.2hPa runter) und dann wieder angehoben (um ca.1 hPa).

    JETZT steht es wieder auf 0 hPa :smiling_face_with_sunglasses:

    Hi Udo,
    der Baro-Check hat -1.5 hPa errechnet - das Umgebungstool mit 100 km Umkreis (ca. 212 Stationen) sogar -1.9 hPa (siehe meine Antwort).

    Userseitig wurde es die Korrektur ähnlich wie bei Schwörstadt zweimal rückgängig gemacht. Wirklich klasse - so haben Admins nie Feierabend und nie Langeweile ...

    Könnt ihr nicht lesen? Seid ihr nicht in der Lage, die Datenprüfung selbstständig anzuwerfen, mit KMW und anderen Portalen zu vergleichen und die haarsträubende Abweichung eures Accounts von ZWEIHUNDERTZWÖLF (in Ziffern: 212 !) Nachbarstationen zu sehen??? -> https://www.awekas.at/de/qualc…e=1643216400&distance=100
    Ergo: Die Abwärtskorrektur um 1,5 hPa durch unsere Prüfroutinen ist notwendig und die letzten Stunden (mit eingesetzten -1,5) zeigen den wesentlich besseren Verlauf
    Wie oft müssen wie viele Admins das hier noch wiederholen?
    MeteoSchweiz - insbesondere eine EINZELN herausgepickte Station - ist N I C H T zuverlässig und NICHT ausreichend!
    Die Abweichungskarten von MeteoSchweiz mit wild umherspringenden Werten und auch die jährlich sich ändernde (!!) Korrekturen an den Normalwerten sind haarsträubend, die angeblich viel größere Erwärmung als Deutschland bzw Baden-Württemberg ebenso ein Hirngespinst. Fachlich absolut unhaltbar und der Schweiz (früher mal ein Aushängeschild für Genauigkeit) seit Jahren absolut unwürdig





    Was braucht es noch mehr als Beweis????

    Dein Beitrag strotzt nur so voll falscher Annahmen und Unterstellungen. Selbstverständlich unterstellst du eine deutlich geringere Qualität der Messwerte in einem PWS-Netz, ohne die Behauptung mit auch nur einem einzigen Beispiel zu widerlegen (z.B. MeteoSchweiz - Awekas oder DWD - Awekas, es müsste doch bei der Fülle an kostenlosen Messwertportalen im Netz wie Kachelmannwetter, MTwetter.de und vielen anderen ein leichtes sein!).
    Was oder wem nützt allein der "höhere Anspruch", wenn entweder die Netzwartung (in technischer Hinsicht) und/oder die Datenprüfung zu wünschen übrig lassen?


    Zum Thema Beweis und Beweisführung: Wer etwas behauptet, sollte es auch beweisen können - analog zu der Luftdruckkarte, die ich vorhin gezeigt habe. Wer engmaschigen PWS-Netzen die Existenz von Schwarmintelligenz so weit abspricht , dass er einen Mittelungsfehler von 1,5 bis 1,8 Hektopascal für wahrscheinlich hält, obwohl herstellerseitig in fast allen Fällen 0,5 bis maximal 1 hPa für eine (!) Station als Fehlertoleranz angegeben sind, der muss dies darlegen können.
    Dass ein PWS-Netz mit hunderten Schrottmeldungen keine nennenswerte Schwarmintelligenz aufweisen kann, ist trivial und noch vor einem halben Jahr war der Prozentsatz der fehlerfrei eingestellten Barometer bei Awekas wesentlich kleiner als es heute der Fall ist (weiterentwickelter Algorithmen durch Othi sei Dank). Es lässt sich andererseits aber nicht abstreiten, dass zwischen dem heutigen AWEKAS und dem (fehlerfreien Teil des) staatlichen DWD-/ZAMG-Netzes die Flächenmittel der deutschen und österreichischen Bundesländer bis auf +/- 0,3 hPa übereinstimmen

    Wie da ist EIN Geisterfahrer? Das sind doch ganz viele! ...

    Ich halte es fuer bedenklich, die Daten von vielen privat betriebenen Stationen als Referenz zu nehmen und amtliche Stationen (oder tatsaechlich korrekt eingestellte) somit zu ueberstimmen. Wenn mehrere PWS den Luftdruck unkalibriert senden, wird eine einzelne - korrekt eingestellte - Station als falsch bewertet.

    Das darf doch nicht sein?!


    Oliver

    Schau dir mal die "amtlichen" Luftdruckdaten von beispielsweise heute 9 UTC vom spanischen Wetterdienst an: https://kachelmannwetter.com/d…k-qff/20220126-0900z.html - Da fällt sofort eine Station mit 1018 hPa ins Auge, während rundrum 1030-1032 gemeldet werden. Das ist alles amtlich verbriefte EU-Qualität!
    Oder gar die Meldungen aus Brasilien: zwischen 986 hPa und 1053 hPa (auf nur wenigen hundert km Distanz) ist fast jeder Schrott vertreten: https://kachelmannwetter.com/d…k-qff/20220126-0900z.html


    Zu meinen, ein großes Netzwerk aus PWS sei von vornherein qualitativ schlechter, ist schlicht eine unbewiesene Unterstellung. Es kommt wie bei allen anderen automatisch erzeugten Daten auch hier auf die Güte von Datenprüfroutinen sowie die Häufigkeit, Fachkenntnis und Qualität der Administration an. Und es gibt die Awekas-Karte, die jeder hier ansehen kann: https://www.awekas.at/de/map.php?map=airp


    Hier die Werte der Umgebung von Schwörstadt von heute 12 Uhr mitsamt des gemeldeten QFF von Möhlin:



    Wo siehst du dort im Flachland unkalibrierte oder völlig falsch zeigende Stationen? Keine einzige meldet einen Luftdruck oberhalb von 1035 hPa! (Dass einige speziell in der Schweiz einen ETWAS geringeren NN-Druck melden, liegt an der Ungenauigkeit der Druckreduktionsformel bei Bergstationen, deswegen wird von den meisten nationalen Wetterdiensten der NN-Druck nur bis zu Höhenlagen von ca 1000 Meter gemeldet, alle darüberliegenden melden den Druck nicht mehr auf NN reduziert, sondern die melden die Höhe des 850 hPa bzw 700 hPa Niveau)

    Wie Othi schon an anderer Stelle schrieb:
    Immer wieder gibt es User, die bei Sperren meinen, dass Dutzende Umgebungsstationen falsch liegen und nur ihre eigene richtig misst (und das bedeutet nicht, dass es keine mikroklimatischen Speziallagen gibt, z.B. bei einzigartig tiefen Temperaturen in Mulden oder Senken - wir diskutieren hier aber über eine über weite Flächen homogen verteilte meteorologische Größe, den LuftDRUCK!)
    Wäre der reduzierte NN-Druck anfällig für mikroklimatische Besonderheiten wie es Helmut für "sein" Schwörstadt beansprucht, dann dürfte es gar nicht möglich sein, Wetterkarten zu zeichnen und Meteorologen hätten seit 200 Jahren nur Unfug produziert ...


    Auch wäre es hier längst aufgefallen, wenn die admin-seitigen Korrekturen seit 18 Jahren ständig falsch sind, weil die Prüfroutine mit den Nachbarstationen immer zu Fehlschlüssen und zur Verschlimmbesserung der Druckwerte führen würde

    Sich auflösender Nebel äußert sich also in signifikant zu hohen Luftdruckwerten? Echt interessante Begründung!
    Jeder Wetterdienst hat seine Problemstationen, nicht nur der schweizerische ...
    Genau auch deswegen gibt es bei Awekas die Möglichkeit, mit dem Mittelwert aller Nachbarstationen im 10-km-, 20-km-, 50-km- und 100-km-Umkreis zu vergleichen. Das Mittel aus einer hohen Zahl Stationen ist wesentlich robuster, zuverlässiger und aussagekräftiger als das einer einzigen Nachbarstation.
    Oder messen all diese Nachbarstationen dermaßen falsch, dass deren Mittel 1,5 bis 1,7 hPa zu niedrig liegt? Diese Differenz besteht ja ausweislich der Druckkurve STÄNDIG, also sicherlich nicht nur während Nebelwetterlagen

    Gruß J

    Hallo Helmut... die Sperrmail aufmerksam lesen hätte diese Frage doch schon weitgehend klären können - oder die Statusseite mit den Begründungen der temporären Sperre:

    https://www.awekas.at/de/locking.php?id=260


    Das Mittel von 16 bis 18 Nachbarstationen im Umkreis von 20 km (im 100-km-Umkreis sogar über 200 Vergleichsstationen!) ist hier deutlich zuverlässiger und aussagekräftiger als eine einzige (!) Schweizer Station, die zudem auch noch für ihr Spezialklima bekannt ist (Stichwort Möhlin-Jet):

    AWEKAS Automatisches Wetterkarten System


    In der Schweiz meldet eine Vielzahl der Stationen abstrus überhöhte QFF-Werte zwischen 1035 und 1037 hPa, wie sie sonst allerhöchstens im Kern des Hochdruckgebietes (v.a. über Nordwestfrankreich) vorkommen, ansonsten aber nirgends: https://kachelmannwetter.com/d…k-qff/20220126-0600z.html
    Das erkennt man auch beim Zoom in die Schweiz - so etwa hat schon das nur wenig südlich von Möhlin gelegene Rünnenberg 1,5 hPa weniger: https://kachelmannwetter.com/d…k-qff/20220126-0600z.html

    Insgesamt dürfte somit die Auffassung berechtigt sein, dass der Luftdruck von Schwörstadt um etwa 1,5 bis 1,8 hPa zu hoch gemeldet wird. Bei einer so hohen Zahl von Nachbarstationen ist die Vermutung, dass die Mehrheit der 210 Umgebungsstationen falsch misst und nur die Prüfstation (+ Möhlin) richtig liegt, völlig abwegig und gegen jede Wahrscheinlichkeit. Dass in der näheren und ferneren Umgebung bei uns korrekte Luftdruckwerte dominieren, belegt auch ein Blick auf unsere Awekas-Luftdruckkarte: https://www.awekas.at/de/map.php?map=airp

    Besten Gruß von einem der Admins
    Jörg

    Bitte erklären:

    1.) Warum fiel der Sommer 1816 trotz der gewaltigen Tambora-Eruption in Ost- und Südosteuropa, Russland und Asien WÄRMER aus als der langjährige Durchschnitt? --> siehe diese Grafik:


    ( Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1816_summer.png )


    2.) Warum war sowohl der Winter 1991/92 trotz Pinatubo-Ausbruchs als auch das nachfolgende Frühjahr in Mitteleuropa zu warm? Und warum wurde der Sommer 1992 in Ost- und Norddeutschland der bis dahin wärmste Sommer des 20.Jahrhunderts überhaupt?


    Den "Vulkan-Klimatologen" schwimmen schon bei der Nachbetrachtung die Felle davon - erst recht denen, die die vom Menschen hauptverursachte rasante Klimaerwärmung bestreiten oder kleinreden wollen oder gar in "künstlichen Vulkanausbrüchen" eine (scheinbare) Lösung der rapiden Erwärmungsproblematik sehen

    Unhaltbares Geschwurbel übelster Klimaleugner, das seit Jahren tausendfach widerlegt wurde! --> klimafakten.de !
    Sollte es nicht schon nach 2010 und dann nach 2013 deutlich kälter werden?? Wie senil oder demenzkrank muss man eigentlich sein, um diesen Schwachsinn der angeblich bevorstehenden Abkühlung immer noch zu glauben???

    "Nur weil jemand mit dem Fuß aufstapfen und plärren kann: 'Alle Mainstream-Virologen und -Klimawissenschaftler irren sich oder sind korrupt', so macht ihn das noch längst nicht zu einem Luther oder einem Einstein." (kein-zitat-da-selbst-erfunden-und-nirgens-abgeschrieben.com)

    1842 hatte zwar einen heißen August, war in Mitteleuropa aber nicht mal im Entferntesten dermaßen lang anhaltend warm wie 2018 - 2020 ! (Gleiches gilt für 1921 oder 1917, verglichen mit heute fast schon "Kältesommer")
    Einzig das Jahr 1540 war ähnlich warm wie 2018 (ca +2 K), aber eben auch keine 3 Jahre hintereinander: https://www.ncei.noaa.gov/access/paleo-search/study/10432
    Es gab einzelne tierisch kalte Jahre im 16.Jahrhundert, die heutzutage völlig undenkbar wären - es heißt nicht umsonst "Kleine Eiszeit" ! Trockenschäden häufen sich bei steigender Temperatur sogar dann, wenn die Regenmengen konstant bleiben!! Einfach weil die Verdunstungsraten höher sind und Vegetation & Boden bei höheren Temperaturen mehr Wasser benötigt als bei niedrig(er)en


    In der von GLASER et al rekonstruierten Mitteleuropa-Temperaturreihe ab dem Jahr 1500 sieht man die rezente Klimaerwärmung überdeutlich: Die kältesten Sommer des bisherigen 21. Jahrhunderts (2000, 2005, 2011) lagen noch OBERHALB (!) der Null-Linie, die das langjährige Mittel repräsentiert. Bei den warmen Sommern bedeutet wegen des allgemein erhöhten Temperaturniveaus (Indexanstieg von 0 auf durchschnittlich +3 in der jüngsten 30-Jahresperiode) heutzutage jeder Ausschlag nach oben sofort eine Einreihung unter den Top 10 oder gar Top 5 Hitzesommern und die jüngsten davon werden nicht die letzten gewesen sein! (2002/03, 2015, 2018, 2019, 2020, ...)

    Ab welcher durchschnittlichen Abweichung zum Mittelwert der Vergleichsstationen greift denn diese halbautomatische Korrektur ein?

    Hallo Frank!

    Das hängt davon ab, was der jeweilige Administrator im Skript einstellt - üblich sind 3 hPa Schwellwert (Alarmgrenze). Etwas gründlicher, aber auch mehr Arbeit erfordert ein Grenzwert von 2 hPa und zumindest zu Monatsanfang und Monatsmitte lasse ich mir zudem alle Stationen anzeigen, die vom Mittelwert der Vergleichsstationen um mehr als 1 hPa in den vorangegangenen 72 Stunden abweichen.

    Noch nicht voll- bzw halbautomatisch gelöst ist das Problem der Luftdrucksprünge... und dieses tritt im AWEKAS-Netz leider doch häufiger auf als man es annimmt, sei es das An- und Ausschalten der blauen Basisstationsbeleuchtung bei älteren Stationen wie der TFA Nexus/Sinus (= jeweils 1,2 hPa rauf oder runter), der Umzug oder Etagenwechsel eines Users und etliche weitere, meist elektrotechnisch bedingte Sprünge in der Station selbst oder in deren Nähe/Steckdose (externe Stromquelle an/aus, im Sommer die Klimaanlagen der User etc etc)

    Beste Grüße,

    Jörg

    Glückwunsch zur neuen Wetterstation,

    der Eintrag 7 in 1 ist schon ok,

    (Korrekturwert-->) bitte schau dir die umgebenden Stationen an, dort kannst du am besten sehen wie die Werte liegen.

    Hallo zusammen!

    Um Korrekturwerte beim Luftdruck müssen sich die User bei AWEKAS seit einigen Wochen nicht mehr selbst kümmern . Einfach Stations- bzw Barometerhöhe an der Station einstellen und fertig !
    Geringere Korrekturen werden mehrmals wöchentlich (idealerweise täglich) skriptgesteuert für alle registrierten AWEKAS-Stationen (derzeit 21.725) geprüft und nach Sichtkontrolle des Druckverlaufs (Tool "Qualitätsprüfung") halbautomatisch aufgrund der berechneten Softwarevorschläge korrigiert. Bei neuen Stationen in entlegenen Gegenden (kein Nachbar im 100-km-Umkreis) werden Flughäfen oder sonstige offizielle Meldungen der staatlichen Wetterdienste zum Vergleich herangezogen.

    Bei sehr großen Korrekturbeträgen oder auffälligen Drucksprüngen (vgl. anderer Forenstrang) kann es allerdings trotzdem vorkommen, dass die eine oder andere Station gesperrt werden muss.

    Beste Grüße,
    Jörg

    Lieber HSH-Frosch, Danke für Deine Zeilen,

    aber daß ich den menschlichen Einfluss auf das Klima leugne, muss ich doch zurückweisen.

    Natürlich ist die aktuelle Erwärmung verursacht durch Wälderabholzung auch in Europa, durch ZUbetonierung unserer schönen Landschaft für neue Straßen, Häuser und Industriegebiete. Daran kann es gar keinen Zweifel geben.

    Lieber HSN, du leugnest den anthropogenen (durch Spurengase wie Methan, CO2, Lachgas etc) verursachten Klimawandel schon wieder! Wobei es selbstverständlich auch Klimaänderungen aufgrund anderer menschlicher Einflüsse wie der genannten Landnutzungsänderung (z.B. Entwaldung) oder Versiegelung etc gibt....
    Das ist übrigens ein ganz typisches Hardcore-Skeptiker-Argument, dass die gesamte Erwärmung lediglich messbarer geworden ist, weil die Thermometer früher alle draußen auf dem freien Feld und heutzutage (angeblich) in den Zentren von Großstädten stehen würden. Stimmt aber keineswegs - ganz im Gegenteil, vor 150 Jahren z.B. waren ca. 80% der offiziellen Klimastationen Stadtstationen und ländliche Standorte waren die Ausnahme (auch wenn die Städte freilich kleiner gewesen sind als heute).

    Hier mal eine Richtigstellung von kompetenter Seite zu diesem Thema: Behauptung "Wärmeinseln von Städten verfälschen Klimatrends"