Posts by HSH-Frosch

    Wetterfrosch1971
    Das ist mir jetzt auch ein Rätsel.... Weißt du noch, wie hoch der eingetragene Korrekturwert war, eventuell 4 oder 8 hPa? Die Durchläufe finden eigentlich immer nur zur Monatsmitte und gegen Monatsende/-anfang statt und die ID 22187 war auch seit mindestens Mai noch nie auffällig, sonst hätte ich sie in einem der Analyseprotokolle. Möglicherweise hat es was mit unseren jüngsten AWEKAS-Upgrades zu tun.
    Und ja, das Driften der Bergstationskurven ist mir bzw uns gut bekannt, deswegen wird in Höhenlagen über 1000m außer bei extremen Abweichungen grundsätzlich nicht (mehr) korrigiert.
    Leider wird seitens vieler Stationsbesitzer die (geringfügige) Barometerkorrektur auch oft mit der Sprungkorrektur verwechselt, die ich als einziger Admin nutze, während quasi alle andere Admins bei größeren Abweichungen immer nur Sperren aussprechen, die aber gerade bei mehr- oder langjährigen Usern nur selten was bringen.


    Beste Grüße,
    Jörg

    - Administrator -

    Bonjour,

    félicitations - votre station # 23430 envoie à nouveau des valeurs correctes !


    Il existe de nombreuses causes de blocage des stations météo - par exemple, une perte de réception radio due à des appareils électriques ou à d'autres brouilleurs externes, des batteries épuisées, des impulsions électriques défectueuses (= cela entraîne également des quantités de pluie erronées !), et lors de l'utilisation d'ordinateurs, souvent également une mise à jour bloquée du système d'exploitation. Nous recommandons à TOUS les opérateurs de stations météo de redémarrer leur logiciel d'enregistrement au moins une fois par jour (par exemple à minuit). Un logiciel tel que WSWIN (le programme "PC-Wetterstation", Werner Krenn) peut être configuré pour redémarrer automatiquement.

    Les mises à jour du système d'exploitation doivent être installées et terminées dès que possible. Pour cela, l'ordinateur doit être redémarré fréquemment


    Bien à vous,
    Jörg
    - un administrateur d'AWEKAS -

    Hallo,
    die Tageswerte des Niederschlags können auch unter dem folgenden Link eingesehen bzw geändert werden:

    https://www.awekas.at/de/archiv.php?id=00000 (statt der letzten 5 Nullen ist die AWEKAS-ID einzusetzen !)


    PS: Ein Korrekturwert von -13,3 hPa beim Luftdruck spricht für eine extrem minderwertige oder auf gut deutsch schrottreife Hardware / Software (Froggit), sofern die Stationshöhe in beidem korrekt eingestellt ist


    Gruß Jörg

    - Administrator -

    Hallo Manfred,

    diese Station sieht aus wie ein weißer Schrank oder Kasten - und ja , da können die Ventilatoren oben und unten wenig ausrichten, in diesem wird man immer viel zu hohe Temperaturen messen.
    Es hat sich schon vor 140 Jahren bewährt, in diesen Schutzkasten auf der Nord-, Ost- und Westseite mehrere waagerechte Schlitze hineinzusägen (genannt "Lamellen") --> siehe unter Stevenson Screen (z.B.)

    Wer einen Rasenplatz oder einen geräumigen Garten hat, ist gut beraten, eine solche Wetterschutzhütte zu bauen und regelmäßig mit weißer Baumarktfarbe anzustreichen. Das bietet sich auch als Alternative an für all diejenigen, die keine künstliche Belüftung einbauen können oder wollen, die jedoch gut tischlern können. Eine selbstgebaute Wetterhütte sollte vom Ausmaß her nicht zu klein und natürlich stabil in der Erde verankert sein.


    Beste Grüße,

    Jörg

    Wettertroll Besten Dank! Genau diese 2 Hitzetage habe ich auch auf meiner To-Do-List und alle von Dir genannten AWEKAS-Stationen sollen in diesen Tagen nach gründlicher Prüfung noch eine entsprechende Sperrmail erhalten.
    Ich will die ganzen unrealistischen ü40-Werte hier in Kürze auch mal alle auflisten, wenn die Zeit es erlaubt, samt der Abweichung zu dem genannten Modell bzw offiziellen Stationen in der Nähe.
    Leider werden diese Sperrmails häufig nicht gelesen oder - noch schlimmer - bewusst ignoriert und der schlechte Standort nicht geändert. Dauerargument der Ignoranten: "Aber bei mir ist es eben ständig 2 bis 3 Grad wärmer als im Nachbarort, meine tägliche Fahrt zur Arbeit mit Blick aufs Autothermometer bestätigt das". Tja, was soll man dazu sagen - es ist ein verbreiteter Irrglaube! Beim Herumstehen eines Autos messen dessen Sensoren gerade über asphaltierten oder betonierten Parkflächen logischerweise erheblich höhere Temperaturen.... erst nach mehreren Kilometern und entsprechend guter Umspülung des Sensors durch den Fahrtwind stimmen sie halbwegs. Außerdem sind die Messhöhen nicht vergleichbar ( Temperaturmesshöhe laut WMO mindestens 1,5 m über dem Boden, DWD-Standard 2,0 m; Autothermometer meist nur 0,1 bis 0,4 m über dem Boden). In Bodennähe findet die Umwandlung aller Einstrahlungsenergie in fühlbare Wärme statt - deswegen ist es dort unten tagsüber wärmer und nachts bzw frühmorgens teils erheblich kälter als in der offiziellen Messhöhe von mindestens 1,5 m. (Stichwort Bodenfrost!)

    So viel Aufwand wie Du treiben leider nur sehr wenige. Dafür ein :thumbs_up: Wir Admins tippen uns seit Monaten und Jahren in Geboten, Anleitungen, Tipps und Mails an die User die Hände wund, dass Nähe zu Sträuchern u.ä.Hindernissen zu vermeiden ist, aber der ganze Aufwand ist leider überwiegend erfolglos :wayne: . Die schlechter werdende Qualität der Temperaturmessungen hat leider auch mit dem Trend zu "all-in-1"-Sensoren mit Platzierung auf dunklen Schieferdächern u.ä. zu tun. Wenn man nicht gerade das höchste Dach der eigenen Stadt hat, misst man mit solchen Gerätschaften zudem auch noch zu wenig Wind und noch weniger Niederschlag. Die modulare Trennung der einzelnen Messgeräte und die unterschiedlichen Höhenvorgaben von DWD bzw WMO* haben nicht nur eine lange Tradition, sondern auch ihren Sinn.
    *) Windmesser mindestens 10 m ü.Gr., Temperatur/Feuchte ca. 2 m ü.Gr., Niederschlag ca. 1 m ü.Gr; eine störungsfreie Messung von Sonnenscheindauer und Strahlungsparametern erfordern natürlich ebenfalls einen hindernisfreien Horizont ohne Bäume etc bzw das höchste Dach in der weiteren Umgebung


    Beste Grüße,

    Jörg

    Nossi

    Ursachenprüfung kann du selbst vornehmen mit diesem Link: https://www.awekas.at/de/check.php?id=00000 (die letzten 5 Nullen in der URL bitte durch deine AWEKAS-ID ersetzen!)
    Gegebenenfalls ein wenig mit dem Übertragungsmodus im Reiter 'Wetterstation' in deinem Awekas-Userpanel herumexperimentieren:  https://www.awekas.at/de/benutzer.php
    Wichtig: Niemals Umlaute oder kryptische Sonderzeichen als Passwort benutzen!


    Gruß von Jörg zu Jörg :winking_face:

    8.) Solar- und UV-Sensoren müssen einen freien, ungestörten Horizont aufweisen. Der UV-Index ist unbedingt gemäß Bedienungsanleitung zu kalibrieren und mit den amtlichen aktuellen Angaben im Internet (z.B. hier) zu überprüfen!

    Stationen, die aufgrund von morgendlichen oder abendlichen Verschattungen eindeutig unplausible Strahlungswerte melden, werden gesperrt!

    Gleiches gilt für Stationen, welche vergessen haben, ihren nicht (mehr) vorhandenen Solar- oder UVI-Sensor gemäß obigem Punkt 4 selbst zu deaktivieren.


    9.) Wettermelde-Software wie WsWin sollte regelmäßig (z.B. täglich zu einer selbst festgelegten Uhrzeit : siehe unter "Optionen -> Zeitsteuerung") neu gestartet werden

    Zur Vermeidung von Flatlline-Sperrungen sollten insbesondere nach dem sogenannten "Patch Day" von Betriebssystem-Updates regelmäßig die Melde-Computer neu gestartet werden. Vom wochenlangen Aufschieben der Neustarts wird dringend abgeraten!


    10.) Nach starken Stromspannungsschwankungen, Stromausfällen und Umschaltungen an der Basisstation (z.B. Transfer in ein anderes Stockwerk, An-/Abschalten der Beleuchtung etc) ist gemäß obigem Punkt 2 der Luftdruck vom Statioinsbesitzer zu kontrollieren! Häufig treten Drucksprünge nach solchen Ereignissen auf.

    Die Basisstation, in der üblicherweise der Luftdruck gemessen wird, darf nicht in klimatisierten Räumen, an oder auf Heizungen / Fenstern oder anderen stark zugigen Ecken eines Raumes aufgestellt werden. Sie darf ebenso keine direkte Sonnenstrahlung abbekommen, da sie sich sonst sehr stark erwärmt, was nicht nur die Luftdruckmessung verfälscht, sondern auch die Lebensdauer des Gerätes reduziert.


    11.) Wir empfehlen jedem Besitzer eines elektronischen Niederschlagsmessers, aus Datenqualitätsgründen parallel dazu ein analoges Niederschlagsmessgerät - einen sogenannten "Baumarkt-Regenmesser" - in einer Höhe von 50 cm über dem Erdboden aufzustellen und möglichst täglich abzulesen und die beiden Monatssummen (analog und elektronisch) regelmäßig miteinander zu vergleichen. Ein solches Zweitgerät ist sehr preisgünstig und ermöglicht die Beurteilung der Datenqualität bei der Niederschlagsmessung, was sowohl im Winter bei Schneefällen als auch in der warmen Jahreszeit bei konvektiven Ereignissen (= lokale Schauer/Gewitter) mittels Umgebungsstationen und in manchen Regionen auch via Wetterradar sonst nur schwer bis gar nicht möglich ist


    Es ist uns klar, dass die meisten weder die Willkommens-Mail bei der Anmeldung noch diese 11 Gebote vollständig durchlesen werden, dennoch werden wir zwecks Vereinheitlichung und Erleichterung unserer Arbeit bei künftigen Mails und Sperren auf diese Gebote verlinken. Wir bitten insoweit auch um Verständnis für manches überflüssig erscheinende Detail: Bei bis zu 50 Neuanmeldungen pro Tag - gerade an Wochenenden oder nach Feiertagen - ist die Administration eines so großen Gesamtnetzes von zzt. knapp 15.000 Stationen ohne klare Regeln mittlerweile nicht mehr zu stemmen

    Dogopit

    Habe ich doch beschrieben... in deinem Userpanel (Link siehe oben) kann der Übertragungsmodus geändert werden - dort unter dem Reiter "Wetterstation".

    Wenn du erfolgreich bei WUnderground sendest, kannst du z.B. auch deren Datenstrom mit dem richtigen Übertragungsmodus bei AWEKAS einbinden, die Anleitungen und auch die Suchfunktion hier im Forum / bei Suchmaschinen liefern jede Menge Infos

    Dogopit
    Du hast Bresser-FastLink / DirectLink eingestellt. Manchmal klappt es bei Auswahl eines (leicht) geänderten Übertragungsmodus besser.
    Du kannst den Erfolg vorgenommener Änderungen in deinem Userpanel jederzeit unter folgendem Link selbst überprüfen: https://www.awekas.at/de/check.php?id=23899


    Der letzte Link dort funktioniert irgendwie nicht --> es ist der zum Troubleshooting: Hilfe zum Einrichten der Datenübertragung

    Ansonsten bleibt nur der Verweis auf die Anleitungen in unserem Hilfebereich: Bresser Wetterstationen

    Beste Grüße,

    Jörg

    - Administrator -

    1. Die Lufttemperatur wird NICHT im Schatten gemessen. (Darum gibt es ja auch den Wetter- und Strahlungsschutz).

    Die Lufttemperatur wird in den Medien als "Schattentemperatur" oder auch "offizielle x Grad im Schatten" verkauft.
    Was heißt das nun konkret? Der Wetterdienst sucht an seinen amtlichen Wetterstationen eine möglichst freie Stelle, wo ganztägig die Sonne auf eine Hütte scheint. Lediglich im Inneren dieser Wetterhütte herrscht ganztägig Schatten XD Zusätzlich ist in den Lamellenhütten ein Ventilator im Dauerbetrieb, sodass auch bei Windstille immer Frischluft um den Sensor bzw die Sensoren geleitet wird.
    Für Laien etwas verwirrend, aber so ist es nunmal... und das sogar weltweit, nach den ausführlichen Vorgaben der WMO. "Naturbelassener Boden" heißt in diesem Zusammenhang übrigens, dass der Untergrund der Stationen (sprich Rasen) nicht künstlich bewässert werden darf, denn das würde durch verstärkte Transpiration die Luftfeuchte erhöhen und ggf sogar die Temperatur absenken.


    Für Privatstationen, die sich keine aktiv belüftete Station leisten können oder wollen, ist eine schattige Nordwand die zweitbeste Lösung

    Der Streit/Die Auseinandersetzung mit Udo hat sich hier übrigens auch erledigt, wir telefonieren sogar öfters miteinander :winking_face:, gelle Jörg ... bin nicht so schlimm wie es am Anfang schien:smiling_face_with_halo:


    Sorry, aber Deine Anspielungen - ob nun ironisch gemeint oder nicht - kann ich so nicht stehen lassen.  Niemals wurde von meiner Seite behauptet oder auch nur angedeutet, dass du "schlimm" bist oder warst. Udo weiß das ... hätte ich hier je anderes behauptet, hätte er moderierend bzw löschend eingegriffen:smiling_face::smiling_face:

    kwkb Bitte immer die Stations-ID ( AWEKAS-ID ) angeben! Sonst können wir nicht im konkreten Fall helfen

    - Bei Passwörtern grundsätzlich auf Umlaute (ä,ö,ü,ß) sowie Sonderzeichen verzichten. Ziffern und A-Z sind erlaubt

    - Stationstyp im Awekas-Userpanel überprüfen, ggf einen etwas anderen auswählen

    - Übertragungsmodus im Awekas-Userpanel: Auch hier gibt es oft eine Reihe von Möglichkeiten, die sich mit etwas Probieren alle austesten lassen.


    Viele Grüße,

    Jörg

    - Administrator -

    Der Alte Du meinst bestimmt die großen oder kleinen englischen Wetterhütten? - Ja, damals (frühe 1980er) konnte man wirklich noch bei Lambrecht & Co eine Hütte für einen 4-stelligen DM-Betrag bestellen und bekam diese dann samt Instrumentarium eingerichtet. Haarhygrometer waren der Psychrometer-Methode mit einem trockenen und einen feuchten Thermometer allerdings qualitativ schon immer unterlegen, das wusste man schon 100 Jahre vorher zu Zeiten von Assmann & Hellmann. Mit so einem klassischen "Assmann" (bis heute DWD-Ersatzgerät im sogenannten Notfallmessgerätekoffer, in den nächsten Wochen aber mit der Automatisierung der letzten Flughäfen und vollständigem Personalabzug endgültig passé) wurden bei uns noch bis Anfang der 2000er Jahre Stadtklima- und Geländemessungen gemacht.

    Die Mini-Dinger brauchen heutzutage ständig Strom, das ist neben der starken Aufheizung bei Sonnenschein einer der großen Nachteile

    HSH-Frosch

    Ich habe immer noch die alten Wetter und Strahlungsschutz vor Augen, dort passten die Haarhygrometer

    mit der Anzeige rein. Außen silbern Lackiert und die Lamellen innen schwarz.

    Am Ende meiner Arbeitszeit kamen diese Mini -Dinger auf den Markt. :pillepalle:

    Was viele über AWEKAS nicht wissen - und immer wieder gefragt wird

    - 11 Tipps und Leitlinien für alte und neue User -
    Kurzübersicht - Themen:

    3 wichtige Links: Fehler- & Übertragungsprüfung / Qualitätsprüfung / Selbstverwaltung Userpanel

    * Tipps & Vorgaben zu : Selbst-De- & -Re-Aktivierung einzelner Sensoren / Übertragungsmodi / Datenausfällen / Adminsperren

    * AWEKAS-ID & Stationsname: Vorgaben, Konventionen & Beispiele / Verbot von Mehrfachanmeldungen

    * Hardware Teil 1: Luftdruckmessung: Vorgaben / Konventionen

    * Hardware Teil 2: Temperaturmessung: Vorgaben Strahlungsschutz

    * Hardware Teil 3: Solar- & UVI-Sensoren: Vorgaben & Empfehlungen

    * Software : Ursache von Flatlines / regelmäßiger Neustart - Vorgaben & Empfehlungen

    * Niederschlagsmessung: Empfehlung Parallelmessung


    1.) Man kann ohne Admin selbst die Ursache der meisten Datenübertragungs-Probleme herausfinden: www.awekas.at/de/check.php?id=0 (die 0 durch die betreffende AWEKAS-ID ersetzen)


    2.) Man kann zusätzlich zu Internetwetterdiensten die Qualität der eigenen Messwerte im Vergleich zur benachbarten Umgebung herausfinden und sollte davon regelmäßig auch Gebrauch machen: www.awekas.at/de/qualcheck.php?selmode=0&id=0&distance=100 (die zweite 0 durch die betreffende AWEKAS-ID ersetzen, die erste 0 durch die Parameternummer des zu untersuchenden Wetterelements: 0 = Temperatur ; 1 = Luftdruck ; 2 = Windmittel ; 3 = Windböen ; 4 = Niederschlag ; 5 = Luftfeuchte ; 6 = Solarstrahlung ; 7 = UV-Index ; 8 = Helligkeit)


    3.) Man kann vom Admin gesetzte Sperren und Deaktivierungen im AWEKAS-Userpanel reaktivieren. Antworten oder Kontaktaufnahme per E-Mail sind nur noch bei dauerhaften Sperren notwendig, die in der Regel aber erst nach mehrfacher Missachtung vorheriger Temporärsperren erfolgen. Bitte jede Sperrmail sorgfältig und vollständig durchlesen - hier ist in den letzten Jahren ein ganzes Stück Text hinzugekommen!


    4.a) Man kann und soll Sensoren vor Wartungsarbeiten oder anderen Vorkommnissen, beim Auftreten von Defekten oder vor Umzügen im AWEKAS-Userpanel selbst deaktivieren. Nach erfolgter Reparatur / Sensortausch / Neuaufstellung kann man nach einer gewissem Akklimatisierungszeit (je nach Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen bis ca. 0,5 bis 5 Stunden) die betroffenen Sensoren ohne Admin wieder aktivieren

    4.b) Bei außergewöhnlichen Ereignissen (z.B. Deinstallation eines Sensors wegen Sturm oder Gewitter) sollte ebenfalls Punkt 4 beachtet werden. Die Benachrichtigungseinstellungen bei Datenausfall (JA / NEIN) lassen sich gleichfalls im Userpanel selbst festlegen. Wenn aufgrund von Geräteausfall, Internet- oder Stromausfall kein Senden aktueller Daten möglich ist, ist in der Regel nichts besonderes zu beachten, vor allem braucht uns Admins darüber oder auch über die Wiederaufnahme der Messungen keine E-Mail geschrieben werden. Entstandene Datenlücken können entweder direkt im eigenen Instrumentenpanel oder durch Nutzung der Awekas-Importroutine (siehe Google- bzw Forumssuche) gefüllt werden.
    Nach einem Umzug ist ggf Stationsort und -name zu ändern, nach Neubeschaffung von Hardware oder anderer Meldesoftware unbedingt der Stationstyp und der Übertragungsmodus im Reiter "Wetterstation" neu einzustellen.

    5.a) Bitte bei Neuanmeldungen oder Änderung eines Stationsnamens beachten:
    Das Userpanel ist KEINE Testwiese! Hauptgemeinde und Ortsteil sind immer gemeinsam zu nennen (in der Regel mit Bindestrichen durchgekoppelt), ggf abgekürzt (möglichst Kfz-Kennzeichen verwenden). Nur bei Platzmangel darf in Ausnahmefällen auf die Angabe der Hauptgemeinde verzichtet werden.
    Zu ungenaue Angaben
    (z.B. "Wien", "Köln", "Berlin") sind unbedingt zu vermeiden. Auch Personen-, Firmen-/Internetnamen, unnötig genaue Straßen-/Hausnummer-Angaben, Markenbezeichnungen, Postleitzahlen, Flugplatz- oder WeatherUnderground- bzw CB-Funk-Kürzel oder Allgemeinplätze ("IWIEN6" , "Friedhofsgasse" , "Ulmer Landstr. 19b" , "Davis" , "Bresser" , "Zuhause" / "Home" , "S1" , "Garten") sind bei uns nicht gestattet.

    Sollte der gewünschte Ortsname bereits vergeben sein (rote Markierung), ist möglichst in Ziffern oder röm.Ziffern zu indexieren und/oder die geografische Region zu ergänzen. Letzteres gilt auch, wenn noch ausreichend viel Platz im Eingabefeld vorhanden ist
    -->
    Beispiele: Aue-Bad Schlema [ oder: Aue/Erzgeb. ], BI-Brackwede , Osnabrück Nord , München-Pasing II , Kaiserslautern Ost , HH-Altona 1 , Mühlhausen/Thür. , Feldberg/Meckl. , Frankfurt/O. III, Wien XIX (= damit ist dort der Gemeindebezirk anzugeben!) , B.Reichenh.-W (für "Bad Reichenhall West", wenn der Platz im Eingabefeld nicht ausreicht)
    5.b) Alle Neuanmelder sollen/müssen als Anfang eines Ortsnamens immer einem großen Buchstaben wählen. Jedoch bitte auf durchgehende GROßSCHREIBUNG verzichten! Wichtigtuerei einzelner Orte oder Stationen hat keinen Platz bei uns. Alle Stationen sind gleichberechtigt!

    5.c) Von der Administration geänderte Ortsnamen dürfen nicht zurückgeändert oder für andere Zwecke als Angabe des Stationsstandortes verwendet werden. Sollten wir feststellen, dass nach bereits erfolgter adminseitiger Namenskorrektur das Feld der Stationsbezeichnung für Zwecke von Unfug und Späßen (Beispiele: "Mausi", "Juhu", "Sonnenhochburg", "MeinOrt", "FensterZu" u.ä.m.), der Bewerbung von Namen, Firmen, Internetseiten und dergleichen missbraucht wird, wird eine unbegrenzte Sperre gegen die betreffende Station und den User verhängt.
    Daher nochmal: Das Userpanel ist KEINE Testwiese! Alle vorgenommenen Angaben sind in- und extern weltweit sichtbar!

    5.d) Bitte sehen Sie UNBEDINGT davon ab, eine zweite oder gar dritte Station am gleichen Standort anzumelden (= mehrere AWEKAS-IDs zu erzeugen) , falls die Übertragung nach der ersten Anmeldung nicht funktioniert. Mit derartigen Mehrfachanmeldungen kommen Sie selbst einerseits nicht zum Ziel - und andererseits machen Sie anderen Stationsbesitzern aus dem gleichen Ort das Leben unnötig schwer, weil diese kaum noch freie, passende Stationsnamen finden. Wenn die Übertragung nicht funktioniert, führen Sie den Check laut Punkt 1 aus, schreiben Sie eine Mail an administration@awekas.at oder fragen Sie hier im AWEKAS-Forum.

    5.d) Neuanmelder verwechseln sehr häufig die Seehöhe der Station (in Meter) mit der Schneehöhe (in Zentimeter). Letztere ist natürlich nur für die Handeingabe im Winter gedacht ...


    6.) Die Justierung des Luftdrucks (dieser ist nie in Stationshöhe, sondern stets auf Meereshöhe umzurechnen und so zu melden! - auch als relativer Luftdruck oder QFF bezeichnet) ist zwar seitens Awekas besonders bei Neueinrichtung erwünscht (korrekte Barometerhöhe in der Hard- oder Software einstellen!) , es erfolgt aber im Rahmen der Datenkontrolle regelmäßig eine Prüfung durch die Administration.
    Wen es stört, dass im Userpanel ein Korrekturwert eingetragen ist, sollte dafür Sorge tragen, dass die Abweichung des gemeldeten Druckwertes nie mehr als +/- 1 hPa erreicht. Die Korrektur sollte nach Möglichkeit bereits durch Einstellung einer angepassten Höhenlage in der Hardware (was nicht immer die tatsächliche Höhenlage ist!) oder Festlegung einer Korrekturkonstante in der Software bewerkstelligt werden (z.B. mittels Wswin - gilt auch für andere korrekturbedürftige Parameter wie z.B. permanent zu hoch / zu tief messende Feuchte- oder Temperatursensoren!). Im Userpanel kann nach erfolgreicher Durchführung dieser Maßnahme bei Luftdruckkorrektur 0 hPa eingestellt werden.


    Wichtig: Die Luftdruckreduktion erfolgt aus Genauigkeitsgründen als QFF und nicht als QNH! Man kann nicht einfach von 15°C als dauerhafter Außentemperatur ausgehen. Die Unterschiede zwischen Winter und Sommer und der dadurch auftretende Fehler (3 bis 6 hPa!) sind untragbar groß. Leider wird auch innerhalb preisgünstiger Stationshardware / -firmware häufig nur die internationale Höhenformel genutzt, welche nur ein QNH ausgibt statt des genaueren QFF.
    Wir begegnen diesem Umstand im Rahmen unserer mindestens 2x monatlich stattfinden administrativen Barocheck-Prüfungen durch Neuberechnung der Luftddruckkorrektur. Mehr als die Einstellung der korrekten Stations- bzw Barometerhöhe ist seitens neuer User nicht notwendig. (Stockwerk der Messung berücksichtigen!)


    7.) Stellen Sie Temperatursensoren, von denen Sie nicht 100% sicher sind, dass diese aktiv belüftet messen, niemals in die pralle Sonne!
    Falls keine hochwertige Messtechnik und kein passendes Grundstück vorhanden ist, nutzen Sie bitte die Nordseite von Gebäuden zur Installation von Temperatursensoren und Ermittlung einer plausiblen Temperatur im Schatten.
    Kombisensoren sind heutzutage sehr beliebt ("Wetterstation 6-in-1 / 7-in-1"), stehen jedoch häufig im Widerspruch zu den differenzierten internationalen Messnormen. So sollte sich z.B. im deutschsprachigen Raum die Auffangfläche des Regenmessers zwischen 0,5 und 1,5 m über dem Boden befinden (in sehr schneereichen Regionen wg. Verwehungsgefahr evtl. noch etwas höher). Deutlich höhere Messhöhen führen allerdings zu erheblich zu geringen Niederschlagsmengen! Der Regenmesser sollte soweit wie möglich vor Wind geschützt werden - im Gegensatz zum Temp-/Feuchte-Sensor! Bei der Temperatur sind meist auch höhere Messhöhen als die international empfohlenen 1,5 bis 2,5 m über dem Boden vertretbar, sofern das Problem mit dem Strahlungsschutz zufriedenstellend gelöst ist.
    Beim Wind gilt im freien ebenen Gelände ein Richtwert von 10 Meter über Grund und im Umfeld von Wohnsiedlungen: Möglichst mindestens 3 bis 5 Meter oberhalb des Daches - sofern in der Umgebung noch höhere Gebäude existieren, auch noch höher.
    Sofern eine Kombistation wegen der Windmessung auf dem Dach aufgestellt wird / werden muss, ist unbedingt darauf zu achten, dass kein wärmeabstrahlendes dunkles Dach zur Positionierung der Station ausgewählt werden darf, sondern eine möglichst helle oder begrünte Stelle. Zudem sollte der Regenmesser soweit wie möglich vor Wind geschützt werden (z.B. zwischen zwei Schornsteinen).


    ... - Die Punkte 8 bis 11 folgen im zweiten Teil weiter unten - ...

    Man sollte echt eine Rubrik "Neuigkeiten der letzten 5 Jahre" ins Leben rufen, weil es die meisten Stationsbesitzer immer noch nicht kennen:


    Was viele über Awekas nicht wissen - und immer wieder nachgefragt wird

    - 11 Tipps und Leitlinien für alte und neue User -


    1.) Man kann ohne Admin selbst die Ursache der meisten Datenübertragungs-Probleme herausfinden: www.awekas.at/de/check.php?id=0 (die 0 durch die betreffende AWEKAS-ID ersetzen)


    2.) Man kann zusätzlich zu Internetwetterdiensten die Qualität der eigenen Messwerte im Vergleich zur benachbarten Umgebung herausfinden und sollte davon regelmäßig auch Gebrauch machen: www.awekas.at/de/qualcheck.php?selmode=0&id=0&distance=100 (die zweite 0 durch die betreffende AWEKAS-ID ersetzen, die erste 0 durch die Parameternummer des zu untersuchenden Wetterelements: 0 = Temperatur ; 1 = Luftdruck ; 2 = Windmittel ; 3 = Windböen ; 4 = Niederschlag ; 5 = Luftfeuchte ; 6 = Solarstrahlung ; 7 = UV-Index ; 8 = Helligkeit)


    3.) Man kann vom Admin gesetzte Sperren und Deaktivierungen im AWEKAS-Userpanel reaktivieren. Antworten oder Kontaktaufnahme per E-Mail sind nur noch bei dauerhaften Sperren notwendig, die in der Regel aber erst nach mehrfacher Missachtung vorheriger Temporärsperren erfolgen. Bitte jede Sperrmail sorgfältig und vollständig durchlesen - hier ist in den letzten Jahren ein ganzes Stück Text hinzugekommen!


    4.) Man kann und soll Sensoren vor Wartungsarbeiten oder anderen Vorkommnissen, beim Auftreten von Defekten oder vor Umzügen im AWEKAS-Userpanel selbst deaktivieren. Nach erfolgter Reparatur / Sensortausch / Neuaufstellung kann man nach einer gewissem Akklimatisierungszeit (je nach Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen bis ca. 0,5 bis 5 Stunden) die betroffenen Sensoren ohne Admin wieder aktivieren


    5.) Bei außergewöhnlichen Ereignissen (z.B. Deinstallation eines Sensors wegen Sturm oder Gewitter) sollte ebenfalls Punkt 4 beachtet werden. Die Benachrichtigungseinstellungen bei Datenausfall (JA / NEIN) lassen sich gleichfalls im Userpanel selbst festlegen. Wenn aufgrund von Geräteausfall, Internet- oder Stromausfall kein Senden aktueller Daten möglich ist, ist in der Regel nichts besonderes zu beachten, vor allem braucht uns Admins darüber oder auch über die Wiederaufnahme der Messungen keine E-Mail geschrieben werden. Entstandene Datenlücken können entweder direkt im eigenen Instrumentenpanel oder durch Nutzung der Awekas-Importroutine (siehe Google- bzw Forumssuche) gefüllt werden.
    Nach einem Umzug ist ggf Stationsort und -name zu ändern, nach Neubeschaffung von Hardware oder anderer Meldesoftware unbedingt der Stationstyp und der Übertragungsmodus im Reiter "Wetterstation" neu einzustellen.
    Bitte bei Neuanmeldungen oder Änderung eines Stationsnamens beachten: Hauptgemeinde und Ortsteil sind immer gemeinsam zu nennen (in der Regel mit Bindestrichen durchgekoppelt), ggf abgekürzt (möglichst Kfz-Kennzeichen verwenden). Nur bei Platzmangel darf in Ausnahmefällen auf die Angabe der Hauptgemeinde verzichtet werden.
    Zu ungenaue Angaben
    (z.B. "Wien", "Köln", "Berlin") sind unbedingt zu vermeiden. Auch Personen-, Firmen-/Internetnamen, unnötig genaue Straßen-/Hausnummer-Angaben, Markenbezeichnungen, Postleitzahlen, Flugplatz- oder WeatherUnderground- bzw CB-Funk-Kürzel oder Allgemeinplätze ("IWIEN6" , "Friedhofsgasse" , "Ulmer Landstr. 19b" , "Davis" , "Bresser" , "Zuhause" / "Home" , "S1" , "Garten") sind bei uns nicht gestattet.

    Sollte der gewünschte Ortsname bereits vergeben sein (rote Markierung), ist möglichst in Ziffern oder röm.Ziffern zu indexieren und/oder die geografische Region zu ergänzen. Letzteres gilt auch, wenn noch ausreichend viel Platz im Eingabefeld vorhanden ist
    -->
    Beispiele: Aue-Bad Schlema [ oder: Aue/Erzgeb. ], BI-Brackwede , Osnabrück Nord , München-Pasing II , Kaiserslautern Ost , HH-Altona 1 , Mühlhausen/Thür. , Feldberg/Meckl. , Frankfurt/O. III, Wien XIX (= Gemeindebezirk !) , B.Reichenh.-W (für "Bad Reichenhall West", wenn der Platz im Eingabefeld nicht ausreicht)


    6.) Die Justierung des Luftdrucks (dieser ist stets auf Meereshöhe umzurechnen und so zu melden! - auch als relativer Luftdruck oder QFF bezeichnet) ist zwar seitens Awekas besonders bei Neueinrichtung erwünscht (korrekte Barometerhöhe in der Hard- oder Software einstellen!) , es erfolgt aber im Rahmen der Datenkontrolle regelmäßig eine Prüfung durch die Administration.
    Wen es stört, dass im Userpanel ein Korrekturwert eingetragen ist, sollte dafür Sorge tragen, dass die Abweichung des gemeldeten Druckwertes nie mehr als +/- 1 hPa erreicht. Die Korrektur sollte nach Möglichkeit bereits durch Einstellung einer angepassten Höhenlage in der Hardware (was nicht immer die tatsächliche Höhenlage ist!) oder Festlegung einer Korrekturkonstante in der Software bewerkstelligt werden (z.B. mittels Wswin - gilt auch für andere korrekturbedürftige Parameter wie z.B. permanent zu hoch / zu tief messende Feuchte- oder Temperatursensoren!). Im Userpanel kann nach erfolgreicher Durchführung dieser Maßnahme bei Luftdruckkorrektur 0 hPa eingestellt werden.


    Wichtig: Die Luftdruckreduktion erfolgt aus Genauigkeitsgründen als QFF und nicht als QNH! Man kann nicht einfach von 15°C als dauerhafter Außentemperatur ausgehen. Die Unterschiede zwischen Winter und Sommer und der dadurch auftretende Fehler (3 bis 6 hPa!) sind untragbar groß. Leider wird auch innerhalb preisgünstiger Stationshardware / -firmware häufig nur die internationale Höhenformel genutzt, welche nur ein QNH ausgibt statt des genaueren QFF.
    Wir begegnen diesem Umstand im Rahmen unserer mindestens 2x monatlich stattfinden administrativen Barocheck-Prüfungen durch Neuberechnung der Luftddruckkorrektur. Mehr als die Einstellung der korrekten Stations- bzw Barometerhöhe ist seitens neuer User nicht notwendig. (Stockwerk der Messung berücksichtigen!)


    7.) Stellen Sie Temperatursensoren, von denen Sie nicht 100% sicher sind, dass diese aktiv belüftet messen, niemals in die pralle Sonne!
    Falls keine hochwertige Messtechnik und kein passendes Grundstück vorhanden ist, nutzen Sie bitte die Nordseite von Gebäuden zur Installation von Temperatursensoren und Ermittlung einer plausiblen Temperatur im Schatten.
    Kombisensoren sind heutzutage sehr beliebt ("Wetterstation 6-in-1 / 7-in-1"), stehen jedoch häufig im Widerspruch zu den differenzierten internationalen Messnormen. So sollte sich z.B. im deutschsprachigen Raum die Auffangfläche des Regenmessers zwischen 0,5 und 1,5 m über dem Boden befinden (in sehr schneereichen Regionen wg. Verwehungsgefahr evtl. noch etwas höher). Deutlich höhere Messhöhen führen allerdings zu erheblich zu geringen Niederschlagsmengen! Der Regenmesser sollte soweit wie möglich vor Wind geschützt werden - im Gegensatz zum Temp-/Feuchte-Sensor! Bei der Temperatur sind meist auch höhere Messhöhen als die international empfohlenen 1,5 bis 2,5 m über dem Boden vertretbar, sofern das Problem mit dem Strahlungsschutz zufriedenstellend gelöst ist.
    Beim Wind gilt im freien ebenen Gelände ein Richtwert von 10 Meter über Grund und im Umfeld von Wohnsiedlungen: Möglichst mindestens 3 bis 5 Meter oberhalb des Daches - sofern in der Umgebung noch höhere Gebäude existieren, auch noch höher.
    Sofern eine Kombistation wegen der Windmessung auf dem Dach aufgestellt wird / werden muss, ist unbedingt darauf zu achten, dass kein wärmeabstrahlendes dunkles Dach zur Positionierung der Station ausgewählt werden darf, sondern eine möglichst helle oder begrünte Stelle. Zudem sollte der Regenmesser soweit wie möglich vor Wind geschützt werden (z.B. zwischen zwei Schornsteinen).


    8.) Solar- und UV-Sensoren müssen einen freien, ungestörten Horizont aufweisen. Der UV-Index ist unbedingt gemäß Bedienungsanleitung zu kalibrieren und mit den amtlichen Angaben im Internet (z.B. DWD) zu überprüfen!
    Stationen, die aufgrund von morgendlichen oder abendlichen Verschattungen unplausible Strahlungswerte melden, werden gesperrt! 
    Gleiches gilt für Stationen, welche vergessen haben, ihren nicht (mehr) vorhandenen Solar- oder UVI-Sensor gemäß obigem Punkt 4 selbst zu deaktivieren.


    9.) Wettermelde-Software wie WsWin sollte regelmäßig (z.B. täglich zu einer selbst festgelegten Uhrzeit : siehe unter "Optionen -> Zeitsteuerung") neu gestartet werden

    Zur Vermeidung von Flatlline-Sperrungen sollten insbesondere nach dem sogenannten "Patch Day" von Betriebssystem-Updates regelmäßig die Melde-Computer neu gestartet werden. Vom wochenlangen Aufschieben der Neustarts wird dringend abgeraten!


    10.) Nach starken Stromspannungsschwankungen, Stromausfällen und Umschaltungen an der Basisstation (z.B. Transfer in ein anderes Stockwerk, An-/Abschalten der Beleuchtung etc) ist gemäß obigem Punkt 2 der Luftdruck vom Statioinsbesitzer zu kontrollieren! Häufig treten Drucksprünge nach solchen Ereignissen auf.

    Die Basisstation, in der üblicherweise der Luftdruck gemessen wird, darf nicht in klimatisierten Räumen, an oder auf Heizungen / Fenstern oder anderen stark zugigen Ecken eines Raumes aufgestellt werden. Sie darf ebenso keine direkte Sonnenstrahlung abbekommen, da sie sich sonst sehr stark erwärmt, was nicht nur die Luftdruckmessung verfälscht, sondern auch die Lebensdauer des Gerätes reduziert.


    11.) Wir empfehlen jedem Besitzer eines elektronischen Niederschlagsmessers, aus Datenqualitätsgründen parallel dazu ein analoges Niederschlagsmessgerät - einen sogenannten "Baumarkt-Regenmesser" - in einer Höhe von rund 1 m über dem Erdboden aufzustellen und möglichst täglich abzulesen und die Monatssummen regelmäßig miteinander zu vergleichen. Ein solches Zweitgerät ist sehr preisgünstig und ermöglicht die Beurteilung der Datenqualität bei der Niederschlagsmessung, was sowohl im Winter bei Schneefällen als auch in der warmen Jahreszeit bei konvektiven Ereignissen (= lokale Schauer/Gewitter) mittels Umgebungsstationen und in manchen Regionen auch via Wetterradar sonst nur schwer bis gar nicht möglich ist

    Obwohl ich hier ja auch schon einiges mit"erlebt" habe, bin ich immer wieder aufs Neue entsetzt über den Tonfall hier im Forum!


    UweL

    Zunächst einmal sollte man sich gerade als Neuling einem Moderator hier gegenüber so respektvoll und höflich wie nur irgend möglich verhalten. Wenn man auf der Straße von einem Polizisten angehalten wird, belehrt man diesen doch auch nicht, was dieser zu machen oder was er sich zu verkneifen hat oder?!

    Zumal wir hier kein Gehalt bekommen, sondern uns rein ehrenamtlich engagieren. Angesichts der zahlreichen 'Meckermails' und Vorkommnisse der letzten Wochen sowie der unangenehm schwülen Witterung scheinen bei den meisten derzeit wohl wirklich die Nerven ziemlich blank zu liegen ...


    Vielleicht zur Erklärung: "Moderator" heißt es nicht etwa, weil hier jemand Fragen oder Meinungen filtert oder steuern will, sondern weil hier nur Moderatoren Beiträge verschieben oder löschen können (ich persönlich bevorzuge den Begriff "Foren-Admin")


    Zur Sache:

    Dass man wissen möchte, ob die erworbenenen Messgeräte ihre versprochenen Toleranzen auch wirklich einhalten, ist nachvollziehbar.

    Ein System mit erlaubten Abweichungen und umfangreichen statistischen Kennzahlen haben wir nicht, jedoch haben wir eine Datenqualitätskontrolle, deren Nutzung wir jedem Stationsbesitzer eindrücklich empfehlen:


    AWEKAS-Datenqualitätskontrolle für die Stations-ID # 23488 - Parameter Luftdruck - Vergleichsreferenz 100 km Umgebung


    Dieser Qualitätskontrolle kannst du bereits deine gewünschte Antwort entnehmen:

    Die Messwerte des Luftdrucks deiner Station sind nun (nach Zurückstellung der Awekas-Luftdruckkorrektur auf 0 hPa) innerhalb von +/- 0,6 hPa und völlig einwandfrei. Eine Notwendigkeit der Inanspruchnahme von Garantie oder Gewährleistung ist also nicht erkennbar, zumal wir selbst bei minderwertigen Messgeräten mit schlechter Übereinstimmung der Kurven einen mittleren Korrekturbetrag ausrechnen und diesen im entsprechenden Feld anbringen.

    Insoweit: Gut gemacht!

    (ein Präzisionsinstrument zur Kontrolle kaufen ist zwar möglich - ich selbst besitze z.b. auch ein separates Barometer Greisinger PTD1100 -, jedoch nicht gerade preiswert und auch diese Einzelmesser müssen vor ihrer Nutzung als Referenzgeräte erst aufwendig kalibriert und geeicht werden...)



    Zwar haben wir von jedem Benutzer im Awekas-System Informationen darüber gespeichert, welche Hardware er einsetzt, wollen und dürfen diese Metadaten allerdings für jedermann nicht veröffentlichen (d.h. nur Admins haben Einblick, insbesondere um im Einzelfall Hilfestellung leisten zu können).

    Da Awekas zwar ein sehr großes Netzwerk von Privatstationen, jedoch KEIN Wetterdienstleister oder eine Beschaffungs- und Vertriebsstelle für Technik ist, obliegt sowohl die Installation als auch Wartung und Qualitätsbeurteilung ebenso wie die gesamte Fehler- und Störungsbeseitigung dem jeweiligen Stationsbesitzer.


    Administratoren wie ich & Udo überwachen den weltweiten Dateneingang und können nur Hilfestellung und Hinweise geben. Sperrungen bitten wir nie als Gängelei, sondern als freundlich gemeinte Hinweise zur Behebung von Flatlines oder unplausibler Daten zu verstehen.

    PS: Spart euch bitte Antworten wie "was wollt ihr Admins denn, bei mir stimmt alles". Dann würden wir nicht intervenieren! (leider in letzter Zeit häufiger gelesen, wenn Stationsbesitzer kein Bock hatten, eine Flatline zu beheben; einige wenige sind selbst zu dem dafür notwendigen Neustart ihrer Hard- und Software offenbar kaum in der Lage oder man muss wochenlang mit ihnen herumdiskutieren).

    Von daher: Erspart euch und uns bitte diesen Nervenkrieg! Und wartet bitte eure Station regelmäßig von alleine, so erspart ihr euch die Sperrmail wegen verstopfter Regenmesser, ausgefallener Strahlungssensoren u.v.a.m. ...


    Der Alte

    Lambrecht- und auch Thies-Stationen haben sich hier bei uns leider nicht bewährt. Der Strahlungsschutz dieser ist für den Profibereich leider meistens unzureichend....

    Gute Erfahrungen gibt es z.B. mit Barani (ohne Belüftung) und Davis VP (jedoch nicht die Vue, nur die "große" mit aktiver Belüftung). Allerdings können auch solche Stationen keine gute Datenqualität mehr gewährleisten, wenn rund um einen Temperatursensor hohe Baumreihen oder Hecken, verbretterte Zäune und ähnliche Hindernisse sprießen


    Beste Grüße,

    Jörg

    - Datenkontrolle/Administator -

    UweL Du hast da irgendwo einen Rechenfehler: Laut Wikipedia-Faustformel nimmt der Luftdruck in der unteren Troposphäre etwa alle 8 Meter um 1 hPa ab. Das heißt, in deinem Wohnort misst man 157 / 8 = rund 19 bis 20 hPa weniger als auf Meereshöhe (falls du deine Station in einem höheren Stockwerk stehen hast, sogar 21 hPa oder noch weniger).
    Weder deine genannten 4,64 hPa noch die von uns ausgerechneten +2,7 hPa (nicht einmal die Summe aus beiden!) können also die Differenz bzw Diskrepanz erklären.

    Zudem musst du bedenken, dass bei AWEKAS niemals der (absolute) Druck auf Stationshöhe, sondern immer der relative, auf NN reduzierte zu melden ist, denn nur dieser ermöglicht die sofortige Herstellung von Wetterkarten. Falls deine Basisstation trotz Einstellung der richtigen Höhe in dieser einen Luftdruckwert ausgibt, der mit der Umgebung nicht übereinstimmt, solltest du eine entsprechende Zusatzkorrektur möglichst schon hardwareseitig oder in deiner Meldesoftware anbringen. Falls beides nicht möglich ist, gibt es im Awekas-Userpanel die Möglichkeit, eine entsprechende Konstante anzubringen (da vor allem billige Luftdrucksensoren ziemlich große Gerätefehler haben, die Hersteller sparen da leider oft deutlich an Qualität). Die genannte Korrekturkonstante prüfen wir regelmäßig (mindestens 2x bis 3x pro Monat) administrativ und justieren sie mittels des genannten BaroCheck-Algorithmus, falls notwendig.
    Achtung: Die im Awekas-Userpanel von dir festgesetzte "Stationshöhe" hat keine Auswirkung auf den Luftdruckwert oder dessen Reduktion, dieser muss wie gesagt schon softwareseitig richtig übermittelt oder eben wie beschrieben in dem extra dafür vorgesehenen Feld "Luftdruckkorrektur" im Userpanel manuell mit entsprechenden Auf- oder Abschlagsbeträgen versehen werden.


    Generell raten wir insbesondere Neulingen, ihren gemeldeten NN-Luftdruck von Zeit zu Zeit mit offiziellen Stationen zu vergleichen.


    Viele Grüße,

    Jörg

    - Datenkontrole/Administrator -

    Die 2,7 hPa an der Awekas-Station 23488 wurden vom BaroCheck ermittelt und ca 3 bis 5 Tage nach der Ersteinrichtung angebracht. Tatsächlich wäre ohne diesen Betrag der Luftdruck um rund 3 hPa zu niedrig, was im sperrwürdigen Bereich wäre. Seit Herbst 2021 stellen wir die Druckkorrektur selbst ein anstatt zu sperren, um nicht (neue) User zu vergraulen.
    Es ist aber richtig, was Udo gesagt hat - am besten setzt du diese 2.7 hPa bereits in deiner Hardware oder Aufzeichnungssoftware fest, dann kann hier bei Awekas der Wert auf Null und du kann dann sicher sein, auch an andere Netzwerke wie z.B. WeatherUnderground immer den richtigen Wert zu übermitteln (dort findet wie bei den meisten Privatstations-Diensten keine zentrale Werteprüfung statt)


    Beste Grüße,

    Jörg

    - Datenkontrolle/Administrator -