Posts by Helmut.58
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Und bei uns in Niedersachsen!
Was hatte Rudi Carrell mal gesungen: "Wann wird's mal wieder richtig Sommer“
Wir hatte nur am 26/27/28.06 Temp. über 35C
und reichlich Regen.Davon können wir nur träumen Udo, der Rekord-Hitzesommer 2003 lässt grüßen, laut Meteo Schweiz hat die Station Basel-Binningen ( 30 km entfernt von uns) im Zeitraum April bis Ende Juli in 2003 mehr Niederschlag als 2026. Nach 2003 starben in unserer Region viele Bäume und alte Obstbäume, das befürchte ich dieselmal genau so.
Viele Grüße Helmut
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Rückblick auf den sehr außergewöhnlichen Juli-Rekord Monat von Schwörstadt, für die Vegetation eine Katastrophe:
Auch der zweite Sommermonat brachte neue Rekorde. Noch nie seit Messbeginn 1966 war ein Juli so trocken und warm und noch nie gab es in einem Monat Juli so viele Sommer- und Hitzetage. Mit 30 Sommertagen, nur der 1. Juli war kein Sommertag (ab 25°C Norm 19,9 Tage) und 21 Hitzetagen (ab 30°C Norm 9,3 Tage) war der 50 Std. zu sonnenscheinreiche Juli 3,5°C zu warm und mit 16,4 l/m² fiel gerade einmal 15% des normalen Juliniederschlages.
Nach der historischen Hitzewelle der letzten Junidekade startete der Juli mit sehr erholsamen Durchlüfttemperaturen und 7,6 l/m² Regen am 1. Juli. Ab dem 2. stiegen die Temperaturen unter dem Zepter von Hoch „Jochen“ von Tag zu Tag wieder an. Mit 31,1°C verzeichneten wir am 5. den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats und die nächste Hitzewelle stand in den Startlöchern, der dringend benötigte Regen blieb bis auf weiteres leider aus. Mit den Hochs „Klaus“ und „Laurent“ wurden wenigstens trocken-heiße Luftmassen zu uns geführt, so kühlte es in der Nacht ab und mit weiteren Hitzetagen wurden wir von der Schwüle vorerst verschont. Nach 12 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachten leichte Schauer am 14. und 15. mit 2 l/m² Regen sprichwörtlich den Tropfen auf den heißen Stein. Nach dieser Hitzewelle fiel in der 3,9°C zu warmen ersten Julihalbzeit mit 9,6 l/m² gerade einmal 9% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 158,5 Std. 59% des Solls. Die zweite Julihälfte startete mit 3 weiteren Hitzetagen und leichte Schauer brachten bis zum 19. nur gerade einmal 6,2 l/m² Regen. Nach 14 Hitzetagen in Folge gab es am 19. durch das Einströmen trockener und kühlerer Luftmassen aus Nordwest einen Luftmassenwechsel, wobei mit dem Ausräumen der feucht-heißen Luft die Hitzewelle beendet wurde. Diese Nordströmung hielt die Hitze auf Abstand und bescherte uns ruhiges Wetter mit sehr angenehmen Tagestemperaturen und Nachttemperaturen die bis gegen 10°C fielen. Mit dem Einströmen feuchterer Luftmassen gab es am 27. mit einer tiefsten Nachttemperatur von 21,3°C die erste Tropennacht des Jahres und ein kurzer Schauer brachte 0,6 l/m² Regen. Nach diesen sehr erholsamen Tagen startete am 28. die 4. Hitzewelle des Jahres. Die Trockenheit hielt unvermindernd an und verschärfte sich noch weiter. Die restlichen Julitage waren allesamt Hitzetage, wobei wir am 30. mit 39,6°C die höchste Temperatur des Monats und Jahres verzeichneten.
A: Station Schulstrasse
B: Station Ossenberg -
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Der Jahrhundert-Hitzesommer 2003 lässt grüßen:
Bilder vom Vergleich 12. Juli 2026 und 17. Juli 2025 der von mir betreuten DWD Station Rheinfelden, dazu braucht es keine Erklärung!
Leider trifft die Siebenschläferregel vom 27. Juni (Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag, scheint am Siebenschläfer Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne) bis jetzt zu. Nach über der Sommerhalbzeit haben wir die größte Dürre seit dem Jahrhundert-Hitzesommer 2003. Mit bereits 30 Hitzetagen (ab 30°C) haben wir bis jetzt an der DWD-Station Rheinfelden dieses Jahr schon 8 Hitzetage mehr als im langjährigen Jahres-Mittel von 1991-2020. Die DWD-Station Rheinfelden hat aktuell die meisten Hitzetage aller bundesweiten DWD-Stationen. Das war auch Thema in den ARD Tagesthemen vom 12.07.2026. Auf das ganze Jahr 2026 gesehen waren alle Monate bis auf den Februar zu trocken, so haben wir bis jetzt ein Niederschlagsdefizit von 175 l/m². Bis auf lokale Gewitter ist auch in den nächsten Tagen mit weiteren Hitzetagen kein flächendeckender Niederschlag zu erwarten.
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Hallo Bernd und Udo,
vielen Dank für eure Infos.
Im Bild die Anzeige unter Window-Alarm und Battery Status und in der Laufzeile ebenfalls Low Battery Station on Station 1.
Die Stützbatterie in der Transmittlerplatine ist 100% voll und wurde auch schon getauscht, die Batterien in der Konsole sind auch getauscht und die Konsole wurde auch schon für 3 Minuten stromlos gemacht. Auch nach 24 Uhr kommt immer noch die Anzeige.
Viele Grüße Helmut
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Hallo zusammen,
die Davis Vantage Pro2 Activ plus zeigt seit über 1 Woche dauerhaft Low Batterie Station1.
Die Stützbatterie ist jedoch 100% voll und auch das Solarpaneel funktioniert einwandfrei.
Auch nach dem Auswechseln der Batterie erscheint nach 24 Uhr immer noch die Fehleranzeige.
Hatte jemand auch schon einmal diese dauerhafte Anzeige?Viele Grüße aus Schwörstadt
Helmut -
Nach einer rekordkalten ersten Junidekade (-3°C) und einer historisch heißen letzten Dekade gab es nach dem Juni 2003 den zweitwärmsten Juni seit Messbeginn 1966. War die erste Junihalbzeit noch 1,9°C zu kalt gab es zum Ende des 52,9 l/m² zu trockenen und 7 Std. zu sonnenscheinreichen Juni ein Temperaturüberschuss von 2,9°C.
Nach den zurückliegenden 7 Hitzetagen startete der erste Sommermonat unter der Regie von Hoch „Cornelius“ mit angenehmen Höchsttemperaturen um 25°C recht freundlich. Im Laufe des 2. Juni stellte sich die Wetterlage mit den Tiefs „Nesrin“ und „Peggy“ in einen kühleren abwechslungsreichen und wechselhaften Wettercharakter um. Vor dem Hintergrund der aktuellen Trockenheit waren die Niederschläge jedoch hochwillkommen. So hatten wir an Fronleichnam 4. Juni pünktlich zum Start in die Schafskälte frische Nachmittagstemperaturen zwischen 13 bis 14°C. Nachdem am 8. die Temperatur nochmals auf sommerliche 26,9°C anstieg brachte am Nachmittag das erste Sommergewitter 13,6 l/m² Regen. Passend zur Schafskälte leitete dieses Gewitter bis zum 13. Juni einen kühleren und wechselhaften Wetterabschnitt ein, so lag die Temperatur am 10. um 14:30 Uhr bei frischen 11,2°C. Wenn die Blätter nicht so grün wären, könnte man meinen man befinde sich mitten im Herbst. Hoch „Falk“ stellte dann am 13. die Weichen auf Hochsommer. Somit war die erste Junihalbzeit 1,9°C zu kalt, mit 46,4 l/m² fiel 44% des normalen Juniniederschlages und die Sonne schien an 101 Std. 40% des Solls. Trotz Wolkenfeldern startete die 2. Junihälfte am 16. mit einer Höchsttemperatur von 28,7°C. Mit 31,0°C gab es am 17. unter dem Zepter von Hoch „Gorgias“ den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats. Mit der einfließenden heißen Subtropikluft startete wegen der Dauer und des sehr frühen Zeitpunktes im Sommer an diesem 17. Juni aus historischer Sicht eine bemerkenswerte Hitzewelle. Ursache dieser Wetterlage war eine Hitzeglocke („Heat Dome“) über Mittel- und Westeuropa. Solche Hitzeglocken sind häufig für außergewöhnlich hohe Temperaturen und Temperaturrekorde verantwortlich. Nur 48 Std. nachdem es am 25. mit 38,2°C einen neuen Junirekord gab, wurde dieser am 27. mit 39,0°C sogleich wieder übertroffen. Mit einer Tiefsttemperatur von 21,2°C hatten wir am 28. die erste Tropennacht des Jahres und auch die Folgenacht war eine Tropennacht, das ist ein neuer Rekord. Ein gewittriger Schauer brachte am 29. 5,2 l/m² des dringend benötigten Regens. Vom 17. Juni bis zum Monatsende war jeder Tag ein Hitzetag. 14 Hitzetage in Folge gab es noch nie in einem Juni seit Messbeginn 1966.
A: Station Schulstrasse
B: Station Ossenberg -
Hallo zusammen,
ich finde es sehr schade, dass jetzt die Vorhersage im Stationsweb mit der Wetterlage gekoppelt ist.
Die Wetterlage finde ich sehr nützlich, die Vorhersage für unsere Region ist katastrophal (z.B. für heute 28,3°C, tatsächlich 10 Std. Sonnenschein und 35,6°C)
Viele Grüße Helmut
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Der meteorologische Frühling 2026 wird uns noch lange in Erinnerung bleiben: Sonnenanbetern in positivem Sinn, Landwirten und Gärtnern im negativen Sinn. Bei allem Respekt für Sonnenanbeter, aber eine Voraussetzung für eine sichere Versorgungslage mit Nahrungsmitteln ist regelmäßiger und ausreichender Regen und davon gab es in diesem Frühling bei weitem nicht genug.
Ein objektiver Blick zurück auf die Frühlingsmonate März, April und Mai offenbart, dass alle 3 Monate zu trocken, zu warm und zu sonnig waren. Der 0,8°C zu warme und 89 Stunden zu sonnenscheinreiche Frühling war mit einem Niederschlagsdefizit von 109 l/m² der vierttrockenste Frühling seit Messbeginn 1966. Laut Meteo Schweiz gehört der diesjährige Frühling zu den 3 wärmsten seit Messbeginn 1874.Der März zeigte sich mit 2 frühlingshaften ersten Dekaden und einer winterlichen letzten Dekade:
Mit Frühlingsvollgas in den ersten beiden Dekaden und einer winterlichen Witterung in der letzten Woche zeigte sich der Schwörstädter März gegenüber der Norm von 1991 bis 2020 0,4°C zu warm, 15,4 l/m² zu trocken und 33 Std. zu sonnenscheinreich.Der vierttrockenste April seit Messbeginn 1966:
„April, April, der macht was er will“ und diesmal wollte er wohl die Sonnenanbeter verwöhnen. Mit nur 18,2 l/m² Regen (21% der Aprilnorm) war der 1,3°C zu warme April nach 2007 (5,5 l/m²), 2009 (16,4 l/m²) und 2018 (16,8 l/m²) der vierttrockenste April seit Messbeginn 1966. Trotz 4 Tagen in Folge ohne 1 Minute Sonnenschein (vom 12. bis zum 15 April) hatten wir einen Sonnenscheinüberschuss von 37 Stunden.Noch nie seit Messbeginn 1966 hatte ein Monat Mai so viele Hitzetage
Noch nie seit Messbeginn 1966 gab es in einem Monat Mai 7 Hitzetage (ab 30°C) und diese sogar noch in Folge. Waren die ersten beiden Maidekaden mit pünktlichen Eisheiligen noch 2,5°C zu kalt zeigte sich der 25 l/m² zu trockene und 20,5 Stunden zu sonnenscheinreiche Mai nach der letzten hochsommerlichen Dekade noch 0,6°C zu warm. -
Noch nie seit Messbeginn 1966 gab es in einem Monat Mai 7 Hitzetage (ab 30°C) und diese sogar noch in Folge. Waren die ersten beiden Maidekaden mit pünktlichen Eisheiligen noch 2,5°C zu kalt zeigte sich der 25 l/m² zu trockene und 20,5 Stunden zu sonnenscheinreiche Mai nach der letzten hochsommerlichen Dekade noch 0,6°C zu warm.
Der Wonnemonat Mai begann unter der Regie des langlebigen Hochs „Winfried“ zur Freude der Maibummler wonnig. So verzeichneten wir am 2. Mai bei strahlendem Sonnenschein von früh bis spät mit 26,3°C den ersten Sommertag (ab 25°C) des Jahres. Am 4. verabschiedete sich „Winfried“ und die Tiefs „Anne“ und „Babette“ sorgten nach 20 niederschlagsfreien Tagen in Folge bis zum 7. mit 13,4 l/m² für den dringend benötigten Regen. Mit den kühleren Luftmassen stieg die Temperatur am 6. nur noch auf 12,3°C an. Vom 8. bis zum Muttertag 10. Mai sorgte Hoch „Xeri“ für ein meist freundliches Wochenendwetter. Die markante Kaltfront von Tief „Henry“ leitete pünktlich zum Start der Eisheiligen an „Mamertus“ 11. Mai eine wechselhafte und unterkühlte Wetterwoche ein. Bei Aprilwetter mit Regen- und Graupelschauern sowie einem Gewitter war bei den Vatertagsbummlern neben wärmenden Jacken auch Regenschutz angesagt. Nachdem die Eisheiligen dieses Jahr ihrem Namen alle Ehre machten zeigte sich die erste Maihalbzeit 2,5°C zu kalt, mit 50,4 l/m² fiel 46% des normalen Mainiederschlages und die Sonne schien an 91,5 Std. 40% des Solls. Auch die zweite Maihälfte begann unterkühlt, so hatten wir am Morgen des 17. mit 2,1°C die tiefste Temperatur des Monats. Ein heftiges Gewitter brachte am 18. innerhalb einer halben Stunde 16 l/m² Regen mit feinkörnigem Hagel. Nach den ungewöhnlich kühlen ersten beiden Maidekaden sorgten die Hochs „Zeno“ und „Alexander“ Richtung Pfingstwochenende ab dem 21. für eine für die Jahreszeit außergewöhnliche Sommerouvertüre. Mit 32,0°C hatten wir am Pfingstsonntag 24. Mai den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Jahres. Auch die folgenden 7 Tage waren allesamt Hitzetage, wobei wir am 26. mit 32,4°C die höchste Temperatur des Monats hatten und bei einem Gewitter das am 28. 4,4 l/m² Regen mit Graupel brachte die Temperatur innerhalb von nur 40 Minuten von 30,1°C auf 18,7°C sank. Nach 7 Hitzetagen in Folge stieg die Temperatur am letzten Maitag „nur noch“ auf 29,4°C an und ein abendlicher Schauer brachte nochmals 5 l/m² des dringend benötigten Niederschlages. Dieser Niederschlag konnte jedoch die Trockenheit nur leicht abschwächen.
A: Station Schulstrasse
B: Station Ossenberg -
Jetzt passt wieder alles und die Min- und Maxtemperaturen haben auch wieder die richtige Uhrzeit.
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