Posts by Helmut.58

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    Hallo liebe Wetterfreunde,


    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Stimmt diese Bauernregel, könnten die Bauern dieses Jahr im Gegensatz zum letzten Jahr mit ihrer Ernte voll zufrieden sein. Der Wonnemonat Mai hielt sich für den April, machte was er will und füllte mit Wonne so gut wie jede Regentonne. Der 70 Stunden zu sonnenscheinarme und 67,6 l/m² zu niederschlagsreiche letzte Frühlingsmonat war mit einem Temperaturdefizit von 3,2°C der kälteste Mai seit Messbeginn 1997.


    Neben Corona verdarb hauptsächlich Tief „Christian“ mit Regen und kühlen Temperaturen den Maibummlern die Stimmung. Anstatt kurze Hosen und T-Shirt waren an diesem 1. Mai bei einer Höchsttemperatur von 7,8°C und 15,4 l/m² Regen Winterkleidung und Regenschutz angesagt. Nach einem abendlichen Gewitter am 2. sorgte Zwischenhoch „Trudi“ am 3. vorübergehend für eine Wetterberuhigung. Am 4. und 5. sorgte Sturmtief „Eugen“ mit Böen um 60 km/h, Regenschauern und maritimer Kaltluft für herbstlich anmutendes Wetter im Wonnemonat Mai. Auf „Eugen“ folgte Tief „Gregor“, so hielt sich bis zum 8. das typische Aprilwetter mit einigen Schauern und kurzen Gewittern. Petrus hatte ein Herz für die Mütter und schickte uns zur Wetterbesserung Hoch „Utine“. Nachdem am Samstag die Temperatur mit viel Sonnenschein schon auf 20,6°C anstieg, schien die Sonne am Muttertag dem 9. Mai von früh bis spät und mit 28,6°C gab es neben einem weiteren Sommertag (ab 25°C) die bisher höchste Temperatur des Jahres. Nach diesem „Muster-Muttertag“ war die kurze Sommerwärme am Montag jedoch schon wieder vorüber, denn Tief „Hubertus“ schob eine feuchte Kaltfront von Westen zu uns. Bis zur Monatsmitte blieb uns das wechselhafte Wachstumswetter erhalten. Trotz den deutlich zu kühlen Tagestemperaturen blieben die Eisheiligen dieses Jahr mit deutlich im Plus liegenden Nachttemperaturen jedoch zahnlos. Die erste Maihalbzeit war somit 4,2°C zu kalt, mit 98 l/m² fiel schon 88% des normalen Mainiederschlages und die Sonne schien an 66 Std. erst 29% des Maisolls. Auch in der zweiten Maihälfte ging es mit Tief „Lothar“ und weiteren Tiefkollegen beständig unbeständig weiter, wobei am 16. Mai der langjährige Mainiederschlag schon um 6 l/m² übertroffen wurde. In der Wetterküche wurde weiterhin kein neues Menü kreiert, Freunde des beständig warmen und sonnigen Frühlingswetters wurden weiterhin auf die Folter gespannt. Am Pfingstwochenende war es tagsüber bei Tages- höchsttemperaturen von 17 bis 19°C wenigstens trocken. Zum Start in die letzte Maiwoche gab es nach Pfingsten unter dem Einfluss von Tief „Nathan“ bei immer noch für die Jahreszeit deutlich zu kühlen Temperaturen wechsel-haftes Aprilwetter. Ab dem 28. übernahm Hoch „Waltraud“ das Wetterzepter und bescherte uns die letzten 4 Maitage nach 14 Niederschlagstagen in Folge wieder trockenes und sonnenscheinreiches Wetter, wobei die Temperaturen bis auf 23,6°C anstiegen. Durch die lebhafte Bise empfand man die Temperaturen jedoch gut 5°C kälter.


    A: Station Schulstrasse
    B: Station Ossenberg



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    Viele Grüße Helmut

    Der erste BZ-Talk mit dem Thema deutschlandweiter kältester April seit 40 Jahren und was ist eine Normwertperiode unter:

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    Hallo liebe Wetterfreunde


    Der April macht was er will und so zeigte er sich dieses Jahr wieder einmal wie er seit Jahrhunderten von den Menschen beschrieben wird, als wechselhaft und durchaus noch einmal kalt. Oft täuscht das subjektive Empfinden über die objektive Statistik hinweg, doch diesen April trügt das Gefühl eines außerordentlich kalten Aprils nicht. Der mittlere Frühlingsmonat war mit einem Niederschlagsdefizit von 45,1 l/m² und trotz einem Sonnenscheinüberschuss von 5,5 Stunden mit 13 Frosttagen (Norm 1,4 Tage) und 5 Schneefalltagen 2,2°C zu kalt und somit der kälteste April der letzten 25 Jahre. Laut Deutschem Wetterdienst war es deutschlandweit der kälteste April der letzten 40 Jahre.


    Der mittlere Frühlingsmonat startete unter dem Einfluss mit dem aus dem März bekannten Hoch „Nicole“ mit traumhaftem Frühlingswetter und die gemessenen 25,4°C bedeuteten den zweiten Sommertag (ab 25°C) des Jahres. Am Karfreitag dem 2. April flossen von Norden bei weiterhin viel Sonnenschein langsam kältere Luftmassen polarem Ursprungs zu uns ein. Wenn auch deutlich kühler, so zeigten sich die Ostertage von Karfreitag bis Ostersonntag unter dem Einfluss von Hoch „Odetta“ doch recht sonnig. Nach einem sommerlich anmutenden Aprilstart floss vom Ostermontag 5. April zum 6. April arktische Kaltluft ein und sorgte für klassisch wechselhaftes und windiges Aprilwetter. Winterjacke statt T-Shirt und Schneebesen statt Rasenmäher, am Morgen des 6. sank die Temperatur mit –3,1°C auf die tiefste Temperatur des Monats ab und Tief „Ulli“ sorgte am Morgen des 7. für eine 5 cm hohe Schneedecke. Die für die Jahreszeit deutlich zu tiefen Temperaturen setzten den Blüten der Obstbäume teilweise zu. Ab dem 8. sorgte dann Hoch „Peggy“ mit viel Sonnenschein wieder für steigende Temperaturen. Nachdem am 11. die Temperatur nochmals auf 19°C anstieg, sorgte Tief „Wilken“ mit kühler Polarluft dafür, dass am Abend und in der Nacht zum 12. die aufkommenden Schauer in Form von Schnee nieder gingen. Mit deutlichen Nachtfrösten, Tagestemperaturen im einstelligen Bereich und wechselnd bewölktem Himmel mit einzelnen Schneeflocken zeigte sich das Wetter unter dem Zusammenspiel von Hoch „Queen“ und Tief „Wilken“ bis zur Monatsmitte statt frühlingshaft eher spätwinterlich. Die erste Aprilhalbzeit war somit mit 10 Frosttagen 4°C zu kalt, 14,2 l/m² Niederschlag reichten gerade nur für 16,5% des normalen Aprilniederschlages und die Sonne schien an 94 Stunden 47% des Solls. Die zweite Aprilhälfte startete recht sonnig mit 2 weiteren Frosttagen und Tageshöchsttemperaturen bis gegen 12°C. Nach einem wolkigen und kühlen 18. April sorgte Hoch „Queen“ ab dem 19. mit viel Sonnenschein wieder für steigende Tagestemperaturen und frostfreie Nächte. So erreichten wir am 21. mit 20,7°C bereits wieder einen warmen Tag (ab 20°C). Nach 8 Tagen in Folge ohne messbaren Niederschlag brachte ein Gewitter am Nachmittag des 22. 7,2 l/m² Regen. Ab dem 23. bescherte uns Hoch „Sandra“ mit viel Sonnenschein Tagestemperaturen bis 22,8°C, bis ab dem 29 Tief „Beat“ die letzten beiden Apriltage mit feucht-kühlen Luftmassen das Wetterzepter übernahm und am 30. April mit 16,4 l/m² Regen das deutliche Niederschlagsdefizit wenigstes etwas abschwächte.


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    A: Station Schulstrasse
    B: Station Ossenberg



    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    hier der Rückblick auf den ersten Frühlingsmonat von 79739 Schwörstadt:


    Der März als Übergangsmonat vom Winter in den Frühling hat wettertechnisch alles zu bieten. Mit 13 Frosttagen (4 Tage über der Norm) und 7 Schneefalltagen war der März als erster Frühlingsmonat gegenüber der Referenz von 1992 bis 2020 0,7°C zu kalt und 20 l/m² zu niederschlagsreich und 13 Stunden zu sonnig.


    Das aus dem Februar bekannte Hoch „Jacqueline“ sorgte für einen frühlingshaft-sonnigen und mit Saharastaub angereicherten Monatsbeginn. Nach 12 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte uns Tief „Friedrich“ am 4. März 6,4 l/m² Regen. Sternenklare Nachtfröste bis –3,5°C und sehr sonnige Tagestemperaturen bis gegen 12°C; mit diesen „Yoyo“-Temperaturen übernahm Hoch „Kesja“ ab dem 6. das Wetterzepter und bescherte uns bis zum 11. weitere niederschlagsfreie Tage. Ab dem 11. waren die Tage des Hochdruckwetters gezählt, denn mit Sturmtief „Klaus“ standen uns die ersten windigen bis stürmischen Tage des Jahres ins Haus. Der erste Schnellläufer brachte uns am 11. März neben Böen bis 63 km/h auch 16,8 l/m² Regen. Nach dem Sturm ist vor dem Sturm, so könnte man die Folgetage beschreiben. Am 12. 51,5 km/h, am 13. 64,4 km/h und am 14. und 15. sorgte Sturmtief „Luis“ noch für Böen um 42 km/h. Mit „Luis“ kamen auch kühle Luftmasse subpolaren Ursprungs zu uns, die für Niederschläge in Form von zum Teil heftigen Schnee- und Graupelschauern sorgten. Nach diesen stürmischen, niederschlagsreichen und kühlen Tagen zeigte sich die erste Märzhalbzeit 1,2°C zu kalt, mit 81 l/m² fiel schon 102% des normalen Märzniederschlages und die Sonne zeigte sich an 72 Stunden 45% des Märzsolls. Auch der Start in die zweite Monatshalbzeit stand unter dem Zeichen des Märzwinters, denn mit kühlen Temperaturen, Graupel- Schnee- und Schneeregenschauern zeigte sich das Wetter in Anbetracht des Temperaturniveaus spätwinterlich denn frühlingshaft. Zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 20. März hatten wir mit -3,5°C die tiefste Temperatur des Monats. Vom 23. bis zum 26. sorgte Hoch „Margarethe“ mit weiteren Nachtfrösten aber steigenden Tages-Temperaturen für sehr viel Sonnenschein. Nach 8 Frosttagen und 6 niederschlagsfreien Tagen in Folge sorgte Tief „Quasimodo“ am 26. und 27. März frostfrei mit 9,6 l/m² Regen für den letzten Niederschlag des Monats. Ab dem 28. startete der Frühling mit dem mächtigen Hoch „Nicole“ richtig durch. Mit Sonnenschein von früh bis spät knackten wir am 29. mit 21,5°C zum ersten Mal in diesem Monat die 20 Gradmarke. Diese frühsommerliche Temperatur wurde am 30. mit 23,7°C deutlich übertroffen und am 31. registrierten wir mit 25,6°C den frühesten ersten Sommertag (ab 25°C) eines Jahres und die höchste Temperatur seit dem 22. Oktober 2020.


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    Viele Grüße aus Schwörstadt und euch allen ein frohes Osterfest

    Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    hier der Rückblick auf den meteorologischen Winter 2020/2021 von Schwörstadt:

    Endlich wieder einmal ein Winter wie er in den Siebziger- und Achtzigerjahren ganz normal war machte den Winter- und Schneefreunden eine Freude. Mit 45 cm hatten wir an der Station Ossenberg die höchste Schneedecke seit dem 5. März 2006. Man hört immer wieder, der Winter war viel zu kalt, nun im Zeitalter der Klimaerwärmung kann das subjektive Empfinden durchaus täuschen. Für eine objektive Einschätzung vergleicht man deshalb die aktuell gemessenen Temperaturen mit den über einen Zeitraum von 30 Jahren gemittelten Temperaturen, der sogenannten Referenz. Ab diesem Jahr wird zum Vergleich die Referenz-Periode von 1991 bis 2020 herangezogen. Gegenüber dieser Referenz war der Winter 0,7°C zu warm, 117,5 l/m² zu niederschlagsreich und trotz den deutlich zu sonnenscheinarmen Monaten Dezember und Januar noch 6 Std. zu sonnenscheinreich. Der zurückliegende Winter war übrigens der 10. zu warme Winter in Folge.

    Der erste Wintermonat brachte uns die höchste Schneedecke und den tiefsten Luftdruck des Jahres
    Der 1,1°C zu warme, 8,4 l/m² zu nasse und 8 Std. zu sonnenscheinarme Dezember brachte uns mit 8 cm die höchste Schneedecke, mit minus 4,5°C die tiefste Temperatur und mit 982,4 hPa. den niedrigsten Luftdruck des Jahres.

    Ein Wintermonat der den Namen verdiente bescherte uns den höchsten Januarniederschlag seit Messbeginn 1966 und mit 45 cm an der Station Ossenberg die höchste Schneedecke seit dem 5. März 2006.
    Der Januar war endlich wieder einmal ein Wintermonat wie ihn sich die Winter- und Schneeliebhaber vorstellen. Der gegenüber der Norm von 1991–2020 0,5°C zu kalte und 16,3 Std. zu sonnenscheinarme mittlere Wintermonat war mit einem Niederschlagsüberschuss von 128,3 l/m² der niederschlagsreichste Januar seit Messbeginn 1966.

    Der Februar zeigte sich mit einer feucht-milden ersten Dekade, einer hochwinterlichen mittleren Dekade und einer frühlingshaften letzten Dekade:
    Trotz 9 Frosttagen, davon 4 Eistage mit Dauerfrost in Folge, war der Februar gegenüber der Referenz von 1991 – 2020 1,9°C zu warm, 15,6 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne zeigte sich 36 Std. über der Norm.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    hier der Rückblick auf den letzten meteorologischen Wintermonat von Schwörstadt:


    Der Februar zeichnete sich durch drei völlig unterschiedliche Dekaden aus. Die erste Dekade brachte uns eine feucht-milde Witterung, die mittlere Dekade den Hochwinter und die letzte Dekade das Frühlingswetter. Trotz 9 Frosttagen, davon 4 Eistage mit Dauerfrost in Folge, war der Februar gegenüber der Referenz von 1991 – 2020 1,9°C zu warm, 15,6 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne zeigte sich 36 Std. über der Norm.

    Mit den Tiefs „Reinhard“ und „Siegbert“ startete der letzte Wintermonat warm, windig und sehr niederschlagsreich. Innerhalb der ersten 3 Februartage regnete es mit 43,6 l/m² schon 66% des normalen Februarniederschlages. Vom 4. bis zum 6. Februar machte der Regen eine Verschnaufpause. Nachdem am 7. nochmals 2,4 l/m² Regen fiel stellte die Wetterlage auf Winter um. Bei täglichen Schneeschauern oder leichtem Schneefall bildete sich bei winterlichen Temperaturen bis zum 10. Februar eine 8 cm hohe Schneedecke. Unter dem Einfluss von Hoch „Gisela“ verzeichneten wir am 11. mit einer Tages-Höchsttemperatur von minus 2,6°C den ersten Eistag des Monats. Die Hochs „Gisela“ und „Helida“ sorgten mit einer nordöstlichen Strömung dafür, dass anhaltend arktische Kaltluft zu uns geführt wurde. Trotz bis zu 9,5 Stunden Sonnenschein stiegen die Tagestemperaturen bis einschließ-lich 14. Februar nicht in den positiven Bereich und in den sternenklaren Nächten gab es Nachtfröste um minus 8°C. Nach einer 3.9°C zu warmen ersten Februarwoche zeigte sich die erste Februarhalbzeit nach der zurückliegenden Hochwinterwoche 0,9°C zu kalt mit 58,8 l/m² fiel schon 76% des normalen Februarniederschlages und die Sonne zeigte sich an 34 Std. erst 35% des Februarsolls. Zum Start in die zweite Februarhälfte beendeten die Tiefs “Arvin“ und „Belrem“ die Kältewelle und starteten zugleich mit deutlich milderen und feuchten Luftmassen eine vorfrühlings-hafte Wärmewelle. Ab dem 16. Februar stiegen die Tagestemperaturen wieder deutlich in den zweistelligen Bereich und nach 4 l/m² Regen schien die Sonne ab dem 20. unter dem Einfluss von Hoch „Ilonka“ von früh bis spät. Die süd- bis südwestliche Strömung aus Westafrika hatte neben den warmen Luftmassen auch noch viel Saharastaub an Bord. Das machte sich ab dem 22. hauptsächlich durch fahles, rötlich erscheinendes Sonnenlicht und einige Wolkenfelder bemerkbar. Am 25. Februar stieg die Temperatur mit 21,1°C auf die höchste Februartemperatur seit Messbeginn 1997 an und wir registrierten den ersten warmen Tag (ab 20°C) des Jahres. An den letzten beiden weiterhin sehr sonnigen und niederschlagsfreien Februartagen gingen die Temperaturen mit den nord-westlichen Luftmassen von Hoch „Jacqueline“ auf für die Jahreszeit normale Temperaturen zurück.


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    Viele Grüße Helmut



    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Der Januar war endlich wieder einmal ein Wintermonat wie ihn sich die Winter- und Schneeliebhaber vorstellen. Der gegenüber der Norm von 1991–2020 0,5°C zu kalte und 16,3 Std. zu sonnenscheinarme mittlere Wintermonat war mit einem Niederschlagsüberschuss von 128,3 l/m² der niederschlagsreichste Januar seit Messbeginn 1966.
    Das neue Jahr startete mit dem aus 2020 stammendem Tief „Lisa“ grau in grau und mit 3 l/m² Regen am 1. Januar. Bis zum 6. Januar dümpelte eine „Gammel-Wetterlage“ ohne Bewegung, Sonnenschein und Niederschlag vor sich hin, bis Tief „Ahmet“ am Dreikönigstag für den ersten Schneefall des Jahres sorgte. Von der 4 cm hohen Schneedecke blieben bis zum Abend des 7. jedoch nur noch Reste übrig. In der zurückliegenden sehr trüben ersten Januarwoche zeigte sich die Sonne nur gerade einmal an 10 Minuten. Nach diesem grauen Monatsstart gab ab dem 8. Hoch „Antje“ den Ton an und brachte nach sternenklaren und frostigen Nächten viel Sonnenschein. Am 11. Januar- gab es mit einer Tages-Höchsttemperatur von –0,3°C den ersten Eistag (Dauerfrost). In der Nacht auf den 12. brachte uns Tief „Dimitrios“ mit einem Schwall maritimer Kaltluft neben Schnee und Regen auch einen lebhaften Wind. Am 13. und 14. fiel bei Dauerregen mit 49 l/m² innerhalb 24 Stunden 58% des normalen gesamten Januarniederschlages. Am Vormittag des 14. ging der Regen dann in Schnee über und es sollten die heftigsten Schneefälle der letzten Jahre werden. Nach diesem massiven Wintereinbruch war die erste Januarhälfte 1,3°C zu kalt, mit 100,2 l/m² und einer Schneedecke von 28 cm fiel schon 119% des normalen Januar-Niederschlages und die Sonne schien an 21,5 Stunden erst 39% des Januarsolls. Auch zum Start in die zweite Januarhalbzeit waren wir fest in der winterlichen Hand von „Dimitrios“. Mit minus 1,6°C als Tages-Höchsttemperatur hatten wir am 16. den 2. Eistag. Bei weiteren Schneefällen wuchs die Schneedecke bis zum 17. mit 45 cm an der Station Ossenberg und 35 cm an der Station Schulstrasse auf den höchsten Wert seit dem 5. März 2006 an. Nach diesem vorläufigen Höhepunkt des Winters ging es ab dem 18. mit Unterstützung von Hoch „Dragiza“ trotz Nachtfrösten mit Tauwetter dem Schnee langsam an den Kragen. Vom 21. bis zum 24. waren die Nächte wieder frostfrei und mit Regen und Schneefall erhöhte sich die Niederschlagssumme um 14,4 l/m². Die Schneedecke war noch nicht komplett abgetaut, als es ab dem 24. mit Nachtfrösten, sowie Schnee- und Graupelschauern nochmals winterlich wurde. So bescherte uns Tief „Goran“ am 27, dem letzten winterlichen Tag des Monats, nochmals 8 cm Neuschnee bevor am 28. mit lebhaftem Wind aus Südwesten sehr milde Luft herangeführt wurde. Ergiebiger Dauerregen und heftige Regenschauer gepaart mit extremen Tauwetter lies die Pegel der Bäche und Flüsse rasant ansteigen und führte zu erheblichen Überschwemmungen. Bis zum Monatsende sorgten weitere Niederschläge in Form von Regen für den höchsten Januarniederschlag seit Messbeginn 1966.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    79739 Schwörstadt: Das Wetterjahr 2020 war in unserer Region nach 2018 das zweitwärmste seit Messbeginn 1864!


    Erneut ein viel zu warmes Jahr: Das Schwörstädter Witterungsjahr 2020 war mit einem Temperaturüberschuss gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 von 1,9°C nur gerade einmal 0,3°C kühler als das bisherige Rekordjahr 2018. Neben dieser positiven Temperaturabweichung brachte das Jahr 2020 einem Sonnenscheinüberschuss von 285 Stunden und trotz 19 zu vielen Niederschlagstagen ein Niederschlagsdefizit von 182,6 l/m².


    Die Bezeichnung Winter war für den Winter 2019/2020 ein Hohn, denn er fand in Schwörstadt nur auf dem Kalender statt. Mit einer positiven Temperaturabweichung von 3°C war es nach dem meteorologischen Winter 2006/2007 der zweitwärmste Winter seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen 1864 und während des gesamten Winters bildete sich keine geschlossene Schneedecke.


    Auf diesen rekordwarmen Hochdruckwinter folgte der sonnigste und wärmste Frühling seitdem regionalen Messbeginn 1966. Mit einer 1,4°C zu kühlen ersten Maihalbzeit erlebten wir jedoch die Wiedergeburt der Eisheiligen.


    Der Sommer war in Schwörstadt gegenüber der Norm von 1980 bis 2010 trotz eines leichten Sonnenscheindefizits von 15 Stunden 1,5°C zu warm und trotz der zu niederschlagsreichen Monate Juni und August 43,8 l/m² zu trocken.


    Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der Herbst in Schwörstadt 1,4°C zu warm, 77,5 Stunden zu sonnenscheinreich und trotz 5,5 Niederschlagstagen über dem Soll 58,2 l/m² zu trocken. Der in den letzten Jahren sehr gerne gesehene Goldene Oktober fand in diesem Jahr jedoch nur tageweise statt.


    Während des gesamten Winters 2019/2020 bildete sich in Schwörstadt keine Schneedecke. Dieses Jahr kamen wir jedoch in den Schneegenuss, denn pünktlich zum Start in den meteorologischen Winter bildete sich am 1. Dezember bei zum Teil heftigem Schneefall eine 8 cm hohe Schneedecke. Aber auch dieses Jahr musste der Weihnachtsmann wegen Schneemangels wieder Rollen unter seinen Schlitten bauen, denn nur auf dem Hotzenwald gab es in der Nacht zum ersten Weihnachtstag eine kleine Schneedecke. Das letzte Mal als wir in Schwörstadt das ersehnte Weihnachts-Bilderbuchwetter mit einer geschlossenen Schneedecke, Dauerfrost, stahlblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein genießen konnten war Weihnachten 2010.


    Hier die Schwörstädter Wetterbesonderheiten des Witterungsjahres 2019:

    13. Januar: die langjährige durchschnittliche Januar-Sonnenscheindauer wurde bereits erreicht.

    20. Januar: mit 1.045,8 hPa. der höchste Luftdruck seit Messbeginn.

    Bereits nach 2/3 des Monats wurde am 22. Januar mit 107 Std. ein neuer Januar-Sonnenscheinzeitrekord gemessen.

    Mit 136,25 Sonnenstunden (81,25 Std. über der Norm) war der Januar der sonnigste Januar seit Beginn der Messreihe.

    04. Februar: Sturmtief "Petra" brachte Böen bis 80 km/h und um 1:45 Uhr mit einer Temperatur von 16,7°C die höchste Februar-Nachttemperatur seit Aufzeichnungsbeginn.

    10. - 11. Februar: Sturmtief "Sabine" sorgte mit Böen über 80 km/h neben einigen Feuerwehreinsätzen durch umgestürzte Bäume auch für geschlossene Schulen und Kindergärten.

    11. Februar: Eine heftige Böe oder eventuell eine eng begrenzte Windhose riss die Station Ossenberg aus der Verankerung und richtete großen Schaden an.

    13. Februar: der langjährige Februarniederschlag wurde bereits übertroffen.

    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn war ein Februar so warm und so sonnig.

    Der meteorologische Winter 2019/2020 war der zweitwärmste Winter seit Aufzeichnungsbeginn.

    02. März: die Grünlandtemperatur wurde erreicht.

    18. März: mit 21,4°C der erste warme Tag (ab 20°C) in diesem Jahr.

    Obwohl wir in der ersten Märzdekade mit 75,4 l/m² bereits 88% des normalen gesamten März-Niederschlages erreicht hatten, war der erste Frühlingsmonat bedingt durch die sehr trockenen letzten beiden Monatsdekaden 5 l/m² zu trocken.

    11. April: mit 25,3°C der erste Sommertag (ab 25°C) in diesem Jahr.

    17. April: die durchschnittliche gesamte April-Sonnenscheindauer wurde übertroffen.

    26. April: vom 30. März bis zum 26. April fiel in Schwörstadt kein messbarer Niederschlag, 27,5 niederschlagsfreie Tage in Folge sind neuer Rekord seit Aufzeichnungsbeginn.

    Der 3,9°C zu warme und 60,4 l/m² zu trockene April war nach dem April 2007 und 2018 der drittwärmste und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 112 Std. nach dem April 2007 der zweitsonnigste April seit Messbeginn.

    Die Eisheiligen grüßten dieses Jahr wieder einmal: stieg die Mittagstemperatur am 10. Mai noch auf sommerliche 26,2°C an, lag sie 24 Stunden später pünktlich zum Beginn der Eisheiligen am 11. Mai über 20°C tiefer.

    Von Mittwochmorgen 13. Mai bis Donnerstagmorgen 14. Mai fiel in Schwörstadt mit 30,6 l/m² in 24 Stunden 1 l/m² mehr Niederschlag als im gesamten April 2020.

    Der meteorologische Frühling 2020 war der sonnigste drittwärmste met. Frühling seit Aufzeichnungsbeginn.

    Pünktlich zu Beginn der Schafskälte sanken die Tages-Temperaturen am 4. Juni um über 11°C ab.

    23. Juni: mit 30,2°C der erste Hitzetag (ab 30°C) in diesem Jahr, es war der späteste erste Hitzetag eines Jahres seit Messbeginn 1997.

    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn gab es in Schwörstadt 14 zu warme Monate in Folge. Der Juli 2020 als 14. zu warmer Monat in Folge brachte uns einen Temperaturüberschuss von 1,9°C.

    Die ersten 4 Augusttage fiel mit 50,4 l/m² schon das Zweieinhalbfache des gesamten diesjährigen Juliniederschlages und schon 51% des normalen Augustniederschlages.

    13. August: mit einer minimalen Nachttemperatur von 20,5°C die erste und einzige Tropennacht in diesem Jahr.

    Mit einer positiven Temperaturabweichung von 2,4°C war der August 2020 der 5. zu warme Monat in Folge, der alte Rekord vom Monat Juli wurde bereits wieder übertroffen.

    15. September: mit 32,2°C die höchste Septembertemperatur seit Messbeginn 1997.

    18. September: die langjährige Jahres-Sonnenscheindauer der Norm von 1981-2010 wurde bereits übertroffen.

    Der 2,6°C zu warme September ist nach den Jahren 2016, 2018 und 1987 der viertwärmste September seit Messbeginn 1966 und somit zugleich der 16. zu warme Monat in Folge.

    Nach 16 zu warmen Monaten in Folge, entsprach die Durchschnittstemperatur des diesjährigen Oktobers der Normperiode von 1981 bis 2010.

    02. November: mit 21,1°C nach dem 07.11.2015 die zweithöchste Novembertemperatur seit Messbeginn 1997.

    20. November: mit -0,2°C der erste Frosttag in diesem Herbst.

    Der November war mit einem Sonnenscheinüberschuss von 67,5 Std. der sonnenscheinreichste November seit Messbeginn 1966.

    01. Dezember: pünktlich zum Start in den meteorologischen Winter fiel der erste Schnee und bildete eine 8 cm hohe Schneedecke. Es ist die höchste Schneedecke des Jahres.

    27. Dezember: mit -4,5°C die tiefste Temperatur des Jahres.

    28. Dezember: mit 982,4 hPa. der tiefste Luftdruck des Jahres.


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    Viele Grüße Helmut


    A: Station SchulstrasseB:

    Station Ossenberg

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Der Dezember brachte 79739 Schwörstadt 3 Jahresrekorde:


    Der 1,1°C zu warme, 8,4 l/m² zu nasse und 8 Std. zu sonnenscheinarme Dezember brachte uns mit 8 cm die höchste Schneedecke, mit –4,5°C die tiefste Temperatur und mit 982,4 hPa. den niedrigsten Luftdruck des Jahres.


    Pünktlich zum Start in den meteorologischen Winter gab es am 1. Dezember den ersten Schneefall in diesem Herbst / Winter. Bei minus 2,9°C fiel am frühen Morgen noch gefrierender Regen, der später dann in Schneefall überging. Nachdem wir im gesamten Winter 2019/2020 keine geschlossene Schneedecke hatten, wuchs die Schneedecke bei Tagestemperaturen um 1°C auf 8 cm an. Nach zwei niederschlagsfreien aber trüben Tagen mit winterlichen Temperaturen brachten die Tiefs „Virpy“ und „Wenke“ vom 4. bis zum 7. nochmals 16,4 l/m² Niederschlag in Form von Schnee und Schneeregen. Auch die folgenden Tage waren mit „Xunav“ und „Yvonne“ tiefdruck-bestimmt und sorgten für ein nasskaltes, wechselhaftes, trübes und typisch frühwinterliches Wettergeschehen. Ab dem 13. Dezember setzte sich allmählich eine Milderung von Westen und Südwesten her durch, und der Wind drehte von südöstlichen Richtungen auf Südwest bis West. Die Tiefs „Andira“ und „Barbara“ sorgten mit wechselhaftem Wetter für weiteren Niederschlag in Form von Regen. Die erste Dezemberhalbzeit war somit 0,4°C zu warm, mit 62,6 l/m² fiel 58% des normalen Dezemberniederschlages und die Sonne schien an 14,5 Std. erst 33% des Dezembersolls. Auch zum Start in die zweite Dezemberhälfte setzte sich das wechselnd bewölkte, trockene und für die Jahreszeit deutlich zu milde Winterwetter bis zum 21. Dezember fort. Verantwortlich dafür war eine ziemlich stabile Großwetterlage mit einem kräftigen Tiefdruckgebiet über Westeuropa und dem nahen Ostatlantik und hoher Luftdruck über Ost- und Südosteuropa. Nass, sehr mild und windig, das war das Motto der Tiefs „Fernada“ und „Greta“, die ab dem 21. das Wetterzepter übernahmen. Nach 5 niederschlagsfreien Tagen in Folge bekamen wir bis zum Heiligabend 33,6 l/m² Regen, wobei wir am 22. mit 14°C die höchste Temperatur des Monats verzeichneten. Im Laufe des Heiligabends stellte sich die Wetterlage um, die Strömung drehte auf Nord, so dass kältere Luft einfloss. Da die eingeflossene Luftmasse polaren Ursprungs trocken war gab es keine weiteren Niederschläge, wodurch die erhoffte weiße Weihnacht wieder nur Wunschdenken blieb. Hoch „Zven“ sorgte über die Weihnachtstage bis zum 28. mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen für ruhiges Weihnachtswetter. Das Wetter der letzten Tage des Jahres prägte Sturmtief „Hermine“ ab dem 28. Dezember bei einem wechselnd bewölkten Himmel mit leichten Nachtfrösten sowie Regen-, Schneeregen- und Schneeschauern, wobei wir am 28. mit 982,4 hPa. den tiefsten Luftdruck des Jahres hatten.


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    Viele Grüße Helmut


    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    Hier noch der Rückblick auf den meteorologischen Herbst 2020 von Schwörstadt

    Laut Deutschem Wetterdienst war der diesjährige Herbst in Deutschland der viertwärmste seit 1881. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war er in Schwörstadt 1,4°C zu warm, 77,5 Stunden zu sonnenscheinreich und trotz 5,5 Niederschlagstagen über dem Soll 58,2 l/m² zu trocken.

    Viertwärmster September seit Messbeginn 1966
    Bis zum 25. lag der erste 25,4 l/m² zu trockene und 38,5 Std. zu sonnenscheinreiche Herbstmonat noch klar auf Temperatur-Rekordniveau (seit Messbeginn 1966), dann wurde er durch die eingeflossene Kaltluft mit einem Temperaturüberschuss von 2,6°C hinter den Septembern 2016, 2018 und 1987 auf den 4. Platz gesetzt. Somit ist der September der 16. zu warme Monat in Folge.

    Kein Goldener Oktober in diesem Jahr, endlich einmal wieder ein normal temperierter Monat
    Der Goldene Oktober fand in diesem Jahr nur tageweise statt, denn anstatt stabiler Hochdruckgebiete bescherten uns Zwischenhochs lediglich einzelne sonnige Tage. Nach 16 zu warmen Monaten in Folge entsprach die Durchschnittstemperatur des diesjährigen mittleren Herbstmonats der Normperiode von 1981 bis 2010. Die Sonne schien an 85,5 Std. nur 75% des Oktobersolls und mit 126,6 l/m² lag der Niederschlag 26,6 l/m² über der Norm.

    Der Goldene Oktober fand dieses Jahr im November statt, noch nie seit 1966 war ein November so sonnig
    Der im Vergleich zur Normwertperiode von 1981 bis 2010 1,7°C zu warme letzte Herbstmonat lag mit 128,5 Sonnenscheinstunden 67,5 Std. (211%) über der Norm und mit nur 32,6 l/m² fiel nur 35% des Novembersolls.



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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Der „Goldene Oktober“ fand dieses Jahr im November statt, denn noch nie seit Messbeginn 1966 war ein November so sonnig. Der 1,7°C zu warme letzte Herbstmonat lag mit 128,5 Sonnenscheinstunden 67,5 Std. (211%) über dem Soll und mit nur 32,6 l/m² fiel 59,4 l/m² zu wenig Niederschlag.


    Der Start in den letzten Herbstmonat gestaltete sich durch den ehemaligen Hurrikan ZETA mit Zentrum nördlich von Schottland feucht, trüb und mild. Durch die extrem milden Luftmassen aus Spanien verzeichneten wir am 2. November mit 21,1°C die zweithöchste Novembertemperatur seit Aufzeichnungsbeginn 1997. Die ersten 4 Tage fiel 14 l/m² Regen, dann sorgten die Hochs „Ramesh“ und „Scott“ für ruhiges Hochdruckwetter. Das Wetter gestaltete sich bis zur Monatsmitte ganz typisch für Hochdrucklagen im November. In der Nacht bildete sich Nebel und Hochnebel, der sich Dank dem Windphänomen „Möhlin-Jet“ im Laufe des Vormittages auflöste, und mit sehr viel Sonnenschein lagen die Temperaturen deutlich über dem Novembermittel. Nach 11 niederschlagsfreien Tagen in Folge gab es am Abend des 15. November durch Tief „Roswitha“ den ersten Regen. Nach diesem Martinisommer fiel in der ersten 4,6°C zu warmen Novemberhalbzeit mit 18,6 l/m² erst 20% des normalen Novemberniederschlages und die Sonne schien an 59 Std. schon 97% des Novembersolls. Nachdem die zweite Novemberhälfte noch mit 1,6 l/m² Regen startete setzte sich Zwischenhoch „Thodo“ mit einer warmen südwestlichen Strömung immer mehr durch und sorgte bei überdurchschnittlichen Temperaturen für einige Sonnenscheinstunden. Nach diesem Zwischenhoch sorgte Ex-Hurrikan „ETA“ am 19. und 20. November begleitet von milder Subtropikluft mit 11,4 l/m² für den letzten Regen des Monats. Im Laufe des 20. November wurden die milde Luftmassen von der einfließenden polaren Luft verdrängt, wodurch wir am 20. um 23:50 Uhr mit minus 0,2°C den ersten Frost in diesem Herbst bekamen. Die verantwortlichen Hochs „Udo“ und „Valentin“ sorgten bis zum Monatsende für ruhiges, unspektakuläres und typisch temperiertes Novemberwetter. Nach den oft klaren und frostigen Nächten, mit –2,8°C hatten wir am 22. die tiefste Novembertemperatur, bildete sich am Morgen Nebel und Hochnebel, nach deren Auflösung durch den „Möhlin-Jet“ die Sonne von einem blauen Himmel strahlte.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo zusammen,


    ein riesengroßes Lob an Othmar, wie schon bei anderen Problemen hat Othmar über AnyDesk meine Awekas Bridge Nano nach fast 2 Stunden wieder zum Funktionieren gebracht. Das Problem lag nicht an der Bridge, sondern nach langem Suchen am Netzwerk. Das ist ein Service 1. Klasse. Vielen Dank Othmar! :thumbup::thumbup::thumbup:


    Viele Grüße Helmut

    Hallo zusammen,


    ein riesengroßes Lob an Othmar, wie schon bei anderen Problemen hat Othmar über AnyDesk meine Awekas Bridge Nano nach fast 2 Stunden wieder zum Funktionieren gebracht. Das Problem lag nicht an der Bridge, sondern nach langem Suchen am Netzwerk. Das ist ein Service 1. Klasse. Vielen Dank Othmar! :thumbup::thumbup::thumbup:


    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Nach 16 zu warmen Monaten in Folge endlich wieder einmal ein normal temperierter Monat in 79739 Schwörstadt:

    Der Goldene Oktober fand in diesem Jahr nur tageweise statt, denn anstatt stabiler Hochdruckgebiete bescherten uns Zwischenhochs lediglich einzelne sonnige Tage. Nach 16 zu warmen Monaten in Folge, entsprach die Durchschnittstemperatur des diesjährigen mittleren Herbstmonats der Normperiode von 1981 bis 2010. Die Sonne schien an 85,5 Std. nur 75% des Oktobersolls und mit 126,6 l/m² lag der Niederschlag 26,6 l/m² über der Norm.

    Das Hochdruckwetter der letzten Wochen ist Vergangenheit, denn zum Start des mittleren Herbstmonates sorgten die Tiefs „Brigitte“ und „Doris“ mit Nebel, Hochnebel, Wind und wenig Sonnenschein für alle Varianten herbstlichen Wetters. In der ersten Oktoberwoche fiel mit täglichem Regen und Nieselregen 31,6 l/m² Niederschlag und am 2. registrierten wir mit 987,0 hPa. den bisher tiefsten Luftdruck des Jahres. Am 8. und 9. sorgte ein Zwischenhoch für trockene Verhältnisse und 9,5 Stunden Sonnenschein. Nach diesen 2 sonnigeren Tagen läutete eine Kaltfront ab dem 10. Oktober einen kühleren Witterungsabschnitt ein. Mit Ausnahme der beiden recht sonnigen Tage am 13. und 14. Oktober erhöhte sich die Niederschlagssumme bis zur Monatsmitte nochmals um 21,4 l/m². Mit einer dem langjährigen Mittel entsprechenden Durchschnittstemperatur fiel in der ersten Oktoberhalbzeit mit 53 l/m² 53% des normalen Oktober-Niederschlages und die Sonne schien an 39,5 Std. 35% des Oktobersolls. Auch die zweite Oktoberhälfte begann unter dem Einfluss der Tiefs „Gisela“ und „Fölke“ neblig trüb, feucht und kühl, vom „Goldenen Oktober“ war weiterhin nichts zu sehen. Bis zum 19. fiel bei Tages-Höchsttemperaturen von 10 bis 12°C nochmals 4,2 l/m² Regen. Mit einer südwestlichen Strömung wurden milde und mit Sasharastaub angereicherte Luftmassen zu uns geführt. Durch die Saharastaub-Kondensationskeime war der Himmel meist wolkig und die Temperaturen stiegen bis auf 17,7°C an. In einer südwestlichen Höhenströmung gelangten ab dem 22. sehr feuchte Luftmassen in unsere Region, wodurch sich die Niederschlagsmenge bis zum 24. um 39,2 l/m² erhöhte. Nach diesen für die Natur positiven niederschlagsreichen Tagen gestaltete sich das Wochenende vom 24. bis zum 25. Oktober unter dem Einfluss von Hoch „Otmar“ wieder deutlich freundlicher und auch milder. Nach dem schönen Wochenendwetter setzen sich Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik durch und brachten mit zunehmend kühlerer Luft bis zum 29. nochmals 30,2 l/m² Niederschlagsnachschub. Nach diesen regenreichen Tagen setzte sich zum Monatsabschluss an den letzten 2 Oktobertagen Hoch „Quintus“ mit höheren Temperaturen und viel Sonnenschein durch, wobei wir am 31. mit 8:50 Std. Sonnenschein die höchste Tages-Sonnenscheindauer des Monats verzeichneten.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo Rolf,


    vielen Dank für den Tipp, ich hatte das gleiche Problem und alle Versuche den richtigen Jahresniederschlag darzustellen sind gescheitert. Mit dem Eintrag in die Rohdaten unter Historie hat es geklappt, jetzt ist der Jahresniederschlag endlich aktuell.


    Viele Grüße aus Schwörstadt

    Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,
    hier der Septemberrückblick von 79739 Schwörstadt:

    Bis zum 25. lag der erste 25,4 l/m² zu trockene und 38,5 Std. zu sonnenscheinreiche Herbstmonat noch klar auf Temperatur-Rekordniveau (seit Messbeginn 1966), dann wurde er durch die eingeflossene Kaltluft mit einem Temperaturüberschuss von 2,6°C hinter den Septembern 2016, 2018 und 1987 auf den 4. Platz gesetzt. Somit ist der September der 16. zu warme Monat in Folge.
    Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn startete der September in Schwörstadt bei wechselnder Bewölkung mit herbstlichen Temperaturen. Unter dem Einfluss von Hoch „Ismail“ stiegen die Temperaturen ab dem 2. bei viel Sonnenschein täglich an, so dass wir am 4. mit 29,7°C und 29,4°C am 5. September wieder hochsommerliche Temperaturen erreichten. Nachdem die Kaltfront von Tief „Ottilie“ am 6. für einen sonnenscheinlosen und nur 19,4°C warmen Sonntag sorgte, bescherten uns die Hochs „Jurij“, „Kevin“ und „Leiki“ ab dem 7. einen sehr sonnigen und für die Jahreszeit viel zu warmen Altweibersommer. Am 13. verzeichneten wir mit 30,2°C den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats und nach einem weiteren Hitzetag am 14. mit 32,2°C erreichten wir am 15. mit 33,2°C die höchste Septembertemperatur seit Messbeginn 1997. Somit war die erste Septemberhalbzeit 4,1°C zu warm, mit 0,6 l/m² fiel erst 0,6% des normalen September-Niederschlages und die Sonne schien an 133 Std. schon 78% des Septembersolls. Mit 30,5°C startete die zweite Septemberhälfte am 16. unter dem Einfluss von Hoch „Manfred“ mit dem 4. Hitzetag in Folge. Dank dem anhaltenden Hochdruckeinfluss von Manfred wurden wir bis zum kalendarischen Herbstbeginn am 22. September mit Sonne satt und spätsommerlich warmen Temperaturen verwöhnt. Pünktlich zum Herbstbeginn brachte am Abend ein Gewitter 3 l/m² des sehnlichst erwarteten Regens. Bei Tagestemperaturen um 23°C fiel bis zum 25. nochmals 14,4 l/m² Regen. Nachdem sich Hoch „Manfred“ am 25. endgültig Richtung Osteuropa verabschiedet hatte brachten die Tiefs „Valentina“, „Wicca“ und „Xyla“ mit über 13°C kühleren Temperaturen und dem dringend benötigten Regen Schwung in die Wetterküche. Lagen die Monats-Durchschnittstemperaturen bis jetzt ca. 4°C über dem Mittel, so lagen sie jetzt den gleichen Wert unterhalb dem Septembermittel. Bei weiteren Regenfällen kamen bis zum 30. nochmals 51,4 l/m² Niederschlag hinzu, wobei am 26. die Tagestemperatur nicht über 8,3°C anstieg. Unter Zwischenhocheinfluss verabschiedete sich der September mit 10 Stunden Sonnenschein und die Temperatur stieg wieder auf 19,9°C an.




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    Viele Grüße Helmut

    Hier noch der meteorologische Sommerrückblick von 79739 Schwörstadt:

    Laut Meteo Schweiz gehört der meteorologische Sommer 2020 zu den 10 wärmsten Sommern in der über 155-jährigen Messreihe. In Schwörstadt war er gegenüber der Norm von 1980 bis 2010 trotz eines leichten Sonnenscheindefizits von 15 Stunden 1,5°C zu warm und trotz der zu niederschlagsreichen Monate Juni und August 43,8 l/m² zu trocken.

    Der erste Sommermonat war trotz Schafskälte 0,6°C zu warm:
    Trotz 2 frischen ersten Monatsdekaden und der wiedererstarkten Schafskälte war der erste Sommermonat bedingt durch eine Hitzewelle zu Beginn der letzten Junidekade mit einem Temperaturüberschuss von 0,6°C doch noch der 13. zu warme Monat in Folge. Mit einem Sonnenscheindefizit von 35 Stunden gab es zum großen Vorteil der Vegetation endlich wieder einmal einen Niederschlagsüberschuss von 14,8 l/m².

    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn gab es in Schwörstadt 14 zu warme Monate in Folge.
    Der Juli 2020 als 14. zu warmer Monat in Folge brachte uns gegenüber der Norm von 1981 – 2010 bei einem Niederschlagsdefizit von 91,2 l/m² einen Temperaturüberschuss von 1,6°C und die Sonne schien 30 Stunden über dem Julisoll.

    Der letzte Sommermonat brachte als 15. zu warmer Monat in Folge einen neuen Rekord:
    Mit einem leichten Sonnenscheindefizit von 9 Stunden und einem Niederschlagsüberschuss von 32,6 l/m² war der August gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 2,4°C zu warm.



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    Viele Grüße Helmut