Posts by HSH-Frosch

    Derfelix

    Zuletzt kam vor etwas mehr als 30 Minuten etwas an (letzte Daten: von 14:50 Uhr - also genau wie auf deinem Stationsweb).

    Es wird zwar jede Minute ein Wert zum AWEKAS-Server gesendet, jedoch keine aktuellen Daten, sondern wohl immer nur die alten und das schon seit über 30 Minuten. Bitte prüfe mal, ob in der Sendesoftware (Meteobridge und/oder Airlink?) ein Offset eingestellt ist. Oder versuche einen anderen Sendemodus in deinen Benutzereinstellungen einzustellen --> AWEKAS-Benutzereinstellungen

    Eventuell ist ein anderer Datenübernahmemodus für deine Hardware richtiger oder besser geeignet, z.B. Meteobridge DirectLink statt Davis. Experimentiere damit ein wenig herum und wähle das aus, was funktioniert


    Beste Grüße,

    Jörg

    Noch ein aktueller Nachtrag zum letzten Beitrag:
    In der bereits oben genannten WsWin-Anleitung wird ab Seite 140 auf genau dieses Thema mit den Get-Strings eingegangen.

    In den (Template-)Steuerdateien wird sowohl für die eigene HP als auch für Wettermeldesoftware festgelegt, welches Wetterelement an welcher Stelle im String zu melden ist. Bei mir z.B. wird jede Minute die Windgeschwndigkeit unter der Sensor-ID 35 abgelegt, die Böen unter ID 45 . Die Sensor-ID lässt sich in WsWin im Menü "Ansicht" unter "Messgrößen wählen" herausfinden -> wichtig: Messgrößen-Liste komplett runterscrollen + beide Werte müssen links ein Häkchen haben!)
    Wenn WsWin diese Steuerdatei(en) ändert und hier die ID 45=35 gesetzt ist, passiert genau das Beschriebene - statt den Böen wird ein zweites Mal der Mittelwind gemeldet. Das kann auch passieren, wenn WsWin aus irgendwelchen anderen computertechnischen Gründen (z.B. Beschränkung der Zeilenlänge, ungewöhnliches Betriebssystem, defekte Festplatte etc) die ID 45 abschneidet.

    sportsman

    Du solltest alle diese Steuerdateien und auch Log-Dateien (meist *.txt oder *.cfg) mal durchsehen, ob sich da Einträge wie curval[35] finden - bei mehrfachem Vorkommen hast du den Übeltäter gefunden!

    Die Awekas-Logdatei könnte auch Aufschluss geben, sie enthält alle gesendeten Strings der letzten paar Tage


    Gutes Gelingen!

    Jörg

    sportsman
    Nein, unsererseits wird da nichts automatisch übernommen, sondern die Stationssoftware packt das doppelt in den sogenannten Get-String, der per HTTP an den Awekas-Datenbankserver gesendet wird. Du hast ja ausgewählt, dass du via WSWIN Direct Link sendest. Wer sich für die Position der einzelnen Wetterparameter und die Abläufe hinter dieser Direct Link Technologie interessiert, lese sich folgenden Artikel durch: https://community.symcon.de/t/…en-an-awekas-senden/14631


    In Kürze Zusammengefasst: Der Parameter "Wind speed" wird an Position 9 im String, die Böen hingegen erst an Position 16 gemeldet.



    Ich hab mir nun auch mal die Liste aus Österreich genauer angeschaut. Tatsächlich gibt es neben Walters noch mindestens 2 weitere Problemstationen - dort sind die Böenwerte geringer als das Mittel, was per definitionem nicht möglich ist. Ca. 97% melden jedoch korrekt:


    Auch bei den Stationen Grundlsee und Fischlham ist die Ursache unklar, ob z.B. die Stationsbesitzer die Kanäle falsch eingestellt haben. Hinzu kommt, dass wir Admins im Admin-Panel lediglich "Wind" sperren können, jedoch nicht die Böenmeldung als solche separat. Und für die Strahlungsparameter (UV, Solar, Helligkeit) sowie für die Schneehöhen gibt es im derzeitigen Format der tabelle.php gar keine Spalten ...

    sportsman

    Da ich auch WsWin verwendete, habe Ich mal drei Links rausgesucht:

    1.) Die offizielle Anleitung für WSWIN: https://www.pc-wetterstation.de/wswin.pdf

    2.) Ein praxisnaher Leitfaden zu WSWIN: https://www.don-wetter.de/faq/praxis.pdf

    3.) Probleme und Lösungen: https://www.don-wetter.de/faqprobs/probleme.pdf

    Die 2+3 sind auch interaktiv nutzbar: https://www.don-wetter.de/faqprobs/index.html

    Leider ist dein geschildertes Problem dort nicht zu finden.
    Du kannst ja hier mal ein Screenshot von deinem WsWin mit den Verlaufskurven von Windmittel und Windböen posten. Sind Wind- und Böenwerte in deiner Tabellenansicht da auch identisch? (dazu innerhalb von WsWin mal folgende Tastenkombination drücken STRG+T)


    Gruß Jörg

    Wetterfrosch1971

    Genau das gleiche Phänomen ließ sich auch früher schon öfters beobachten, als die heutige DWD-Station Müllheim noch in Badenweiler stand, also bis zum Jahr 2001 -> siehe Stationshistorie für DWD-ID 00259
    Obwohl nur 3 km voneinander entfernt, liegen da also riesige Unterschiede vor - auch die 80m bis 180m höhere Lage der alten Klimastation Badenweiler spricht eigentlich deutlich dagegen, eine einzige Messreihe aus diesen Standorten zu machen. Aber auch bei Freiburg-Stadt und Freiburg-Flugplatz (Verlegung Ende 2006) wurde ja ähnlicher Quark verzapft...


    Bei nächtlichen Temperaturunterschieden sperren wir nie :smiling_face:
    Problematisch in dieser Hinsicht einzig die zahlreichen "Raumtemperatur-Melder", die müssen inzwischen täglich ermahnt und gesperrt werden...

    Beste Grüße,

    Jörg

    St. Michael/Lungau (18233) 1029,1 (OK, da bin ich mit schuld, das ist mein Sohn)

    Hallo Geri,

    warum wird die Station deines Sohnes deiner Meinung nach vom Barocheck nicht nach "oben" geprügelt? (zumindest die 2 bis 3 hPa)

    Zell am See erscheint für eine offizielle Station aber auch ein bischen nach "oben" verrutscht (allein im Vergleich mit den anderen vier).

    Du hast völlig recht, Bergstationen (oberhalb von ca 800 bis 1000 m) sind natürlich immer problematisch, weil man nie die 'richtige' ("mittlere") Wetterlage für die Korrekturfestlegung erwischt. Ich hab deine ID (plus Großarl) mal auf die 'Ausnahmeliste' gepackt. Bei den Rauris-Stationen gab es mal einen Abgleich, der lag aber schon im letzten Jahr. Fakt ist, dass es für die meisten Stationen im Sommer einen anderen Korrekturbetrag benötigt als im Winter - insbesondere solche, wo das Basisteil mit dem Drucksensor in ungeheizten Räumen steht, sacken jetzt im Winter massiv ab


    Beste Grüße,

    Jörg

    MarioB
    Da könntest du durchaus Recht haben, dass sowas als Ausreißerwert gemeldet wurde, wie er z.b. auch beim Niederschlag jeden Tag dutzende Male vorkommt und sowas fällt im Sommer nicht mal wirklich auf (jetzt im Winter schon, wenn eine Station plötzlich 32 oder 44 oder noch mehr Liter/qm in unter 1 h meldet...). Vielleicht ist das mit den 141 km/h tatsächlich ein systematischer Fehler in der von dir benutzten Software oder deinem Stationstyp - dann sollten sich noch mehr User hier melden. Leider schauen diese Langzeit-/Extremwertstatistik ja die wenigsten überhaupt an und selbst wenn doch, dann halten vermutlich viele diese Windgeschwindigkeit für realistisch.


    Wir Admins kommen leider nicht an den "historischen Teil" der Datenbank, wir können nur aktuelle Meldungen sperren. Wende dich aber mal an othi


    Beste Grüße,

    Jörg

    Ich habe heute mal ein wenig mit dem Importer und dessen Toleranzgrenzen beim Einspielen von Exceldateien herumgespielt und mir überlegt, was in Zukunft verändert werden müsste:


    1.) Bei der Temperatur dürfte der derzeitig zulässige Wertebereich mit -50,0 und +50,0°C für die meisten Länder der Welt ausreichend sein. :thumbs_up:


    2.) Bei der Feuchte werden 0 bis 100% akzeptiert. 0% sind jedoch ein physikalisch nicht möglicher Wert - die untere Grenze sollte von 0.0 auf 0.2 % erhöht werden (auf Gipfel- oder Hochplateaustationen kommen Luftfeuchten zwischen 0,2 und 0,5 Prozent bei sehr kräftigen Inversionswetterlagen gelegentlich vor).


    3.) Beim Luftdruck werden derzeit 800 bis 1100 hPa akzeptiert. Angesichts der Tatsache, dass in dieser Spalte der bereits auf NN reduzierte Druck erwartet wird, sollte der Wertebereich hier etwas eingeschränkt werden: 920 bis 1080 hPa dürften völlig ausreichend sein (Weltrekord sind 1085,7 in einem Sibirienhoch - unter 930 dagegen findet man ganz selten mal auf Island oder in tropischen Wirbelstürmen)


    4.) Beim Niederschlag lassen sich derzeit als maximale Menge bis zu 500 mm pro Minute (!) angeben, als maximale Regenintensität jedoch nur 200 mm/h. Das führt zu Problemen bei starken Unwettern, bei denen selbst in Mitteleuropa 200 mm/h häufig überschritten werden. Der derzeitigen Weltrekorde liegen in 1 Minute bei knapp 40 mm bzw 400 mm als maximale Stundensumme (siehe hier). Das bedeutet, dass der obere Grenzwert für die Regenintensität auf 2400 mm/h hochgesetzt werden sollte. Als absoluter Minutenwert sind bis 35 mm (einzeln) akzeptabel, beim automatischen Aufsummieren des Upload-Tools sollte aber zusätzlich geprüft werden, dass 360 mm als Stundensumme nicht überschritten sind und solche auf der Ausgabetabelle entsprechend einfärben - es gibt ja für den User das praktische Papierkorbsymbol zum Löschen direkt neben jeder Zeile.


    5.) Bei der Windgeschwindigkeit werden maximal 200 km/h und als Böen bis zu 250 km/h akzeptiert. Das ist zwar OK für die meisten Länder, nur sollte beim 'normalen' Wind m.E. sogar schon oberhalb von 130 oder maximal 150 km/h eine Fehlermeldung erfolgen, denn 200 km/h kommen als Windmittel selbst auf sehr hohen Bergen fast nie vor. (Falls Othi die Windgrenze bei 200 belassen will, sollte er aber auch Böenwerte bis 300 km/h auf Bergstationen erlauben :winking_face: . Da gilt die alte Faustformel "max.Bö = 1,5x bis 2x Mittelwind")


    6.) Bei der Windrichtung werden derzeit nicht nur 0 bis 360 Grad, sondern leider auch unsinnige Werte wie 361° (und mehr ...) vom Importer klaglos akzeptiert.
    Die Konvertierung der Gradzahlen in Windrichtung ist zudem fehlerhaft (bei 359° und 360° wurde "NNW" ausgegeben, bei 361° und auch bei 0,5° hingegen "NNO", den reinen Nordwind kennt er also gar nicht!)
    Hier schlage ich vor:
    0° = Wert für Windstille (insbesondere wenn auch noch die Windgeschwindigkeit = 0 ist und/oder die Windverteilung 16 Nullen enthält).
    1° bis 11° = N
    12° bis 33° = NNO
    34° bis 56° = NO

    57° bis 78° = ONO
    79° bis 101° = Ost
    ...
    usw.
    ... - bis:
    327°-348° = NNW
    349°-360° = N

    Angaben von mehr als 360° in der Windrichtungsspalte müssen künftig von der Import-Routine mit einer entsprechenden Fehlermeldung moniert werden!


    7.) UV-Indexwerte von maximal 20 (derzeitiger Grenzwert) reichen zwar für Europa meist aus, auf Hochplateaus in den Tropen können jedoch Werte bis zu 43 vorkommen (Quelle).
    UV-Indexwerte zwischen 0 und mindestens 39,9 sollten klaglos importiert werden können.


    8.) Bei der Solarstrahlung lassen sich derzeit bis zu 2000 W/qm angeben. Weil allerdings selbst bei völlig senkrechtem Stand der Sonne am äußeren Rand der Erde nur knapp 1400 W/qm ankommen, reicht dies schon als oberer Grenzwert.

    9.) Der Import von Helligkeitswerten funktioniert derzeit gar nicht, egal was in dieser Spalte angegeben ist. Hier sollte der Wertebereich auf 0 bis 130000 Lux festgelegt werden (Quelle für max.Helligkeit bei klarem Himmel und Sonne im Zenit).


    10.) Viel zu klein ist auch der derzeit erlaubte Wertebereich für die Bodentemperatur. Wie schon mehrere User festgestellt haben, werden vom jetzigen Importer lediglich Bodentemperaturen zwischen 0,0°C und 40,0°C akzeptiert.:ill: Da es allerdings direkt an der Erdoberfläche noch kälter sein kann als in Messhöhe der 'normalen' Außentemperatur und der 5-cm-Sensor üblicherweise auch nicht vor Sonnenbestrahlung geschützt wird, sollten hier künftig zwischen -59,9°C und +79,9°C zugelassen werden.

    Last but not least müsste auch darüber nachgedacht werden, ob der Importer, aber auch die archiv.php nicht auch erweitert werden sollten - beispielsweise um Parameter wie Blattfeuchte/Blatt-Temperatur/Luftqualität/Innenraumwerte, die ja seit einiger Zeit in den Benutzereinstellungen auswählbar sind



    Beste Grüße,

    Jörg

    MarioB
    Wenn du irgendwo in deinen eigenen Archivdateien noch Werte vom März 2015 findest, kannst du diesen Monat (oder auch nur den betroffenen Tag) über die Import-Funktion neu in die Awekas-Datenbank einspielen - vielleicht stimmt es danach:

    https://www.awekas.at/de/login_pruefung.php?rd=import


    Natürlich muss man die dort vorhandene leere Importdatei mit den eigenen Datensätzen erstmal spaltenmäßig passend in der eigenen Tabellenkalkulationssoftware zusammenschustern. Anschließend Datei via 'Durchsuchen' auswählen und via 'Upload' hochladen. Eventuell erkannte Ausreißerwerte werden von der Hochladeroutine sofort erkannt und gesondert aufgelistet.
    Vor dem folgenden Klick auf 'speichern' solltest du unbedingt den darüber befindlichen Radiobutton hinter 'Min/Max Werte' auf 'neu berechnen' sowie bei 'fehlende Sensoren' auf 'löschen' setzen und zur Sicherheit auch das Häkchen bei 'Sicherung erstellen' aktivieren (diese Sicherung öffnet sich beim Klick auf Speichern als Download - wird aber nur bei Problemen benötigt).

    Ein Papierkorbsymbol bietet in der Tabelle darunter für jeden Stundenwert (einer pro Zeile) die Möglichkeit, bestimmte Datensätze zu löschen, wenn man z.B. feststellen sollte, dass man diese doch nicht importieren will/muss.

    Bei mir hat das Ändern von Extremwerten auf diese Weise funktioniert. Das Ändern von Werten im eigenen Datenarchiv ( archiv.php ) ändert die Summen- und Extremwerte hingegen nicht. Daher sollte man z.b. auch bei einer Neukalibrierung des Regenmessers, bei der sich herausstellt, dass man seit x Wochen oder Monaten zu viel / zu wenig Niederschlag gemeldet hat, ebenfalls die Importfunktion nutzen, da sich die Änderungen im Archiv nicht auf die Monats- und Jahressummen auswirken. Letzteres hatten wir ja erst letztens hier im Forum als Thema ....


    Beste Grüße,

    Jörg

    othi
    Tja - wirklich schade, dass uns jetzige Admins die früheren Admins nicht mal mehr moralisch unterstützen. Zu wenige sind wir schon seit Jahren, auch das ist bekannt... Aber jemanden als fachlich inkompetent beschimpfen ist ja auch viel leichter....

    Leider hat sich die letzten Wochen und Monate gezeigt, dass beim Durchlauf der LD-Tools zwischen relativ neuen Stationen (sofern sie einmal halbwegs korrekt justiert sind) und langjährigen Stationen kaum ein Qualitätsunterschied feststellbar ist. Ganz im Gegenteil: Etliche melden schon seit Ewigkeiten um 12 hPa, um 53 hPa oder sogar um über 100 hPa zu viel oder zu wenig.
    Dass überhaupt so altgediente Stationen wie die hier erörterte vom Tool angefasst werden (trotz der unerheblichen Abweichung im Vergleichsmonitor und der guten Übereinstimmung zu amtlichen/offiziellen Stationen), liegt halt daran, dass die vom Tool erzeugte Auflistung sehr, sehr lang ist. Die Sichtung aller Verläufe und Durchführung der Korrektur muss nach dem Prüfdurchlauf von der Stations-ID = 1 bis ID = 22000 auch rasch erfolgen (in < 5 Stunden), was eine individuell zu 100% gerechte Behandlung und differenzierte Betrachtung jeder einzelnen Station unmöglich macht.

    Gezeigt hat sich auch noch ein recht gravierendes Problem,, dass wir nämlich Stationen im Awekasnetz haben, deren Korrekturbedarf am gleichen Tag z.B. zwischen -2 und +6 hPa schwankt . Der Drucksensor dieser Stationen (nicht nur der TFA-Nexus u.ä.) ist dort wohl so schlecht, dass eigentlich eine Dauersperre notwendig wäre. Durch Berechnungen des Tools und Anbringung einer mittleren Korrektur (z.B. +2 hPa) wird dem in solchen Fällen meist abgeholfen.


    Wie schon gestern in Ansätzen erklärt, müssen zugunsten der einheitlichen Abarbeitung und Vollständigkeit geringfügige Verschlimmbesserungen einzelner Stationen in Kauf genommen werden. Eine sich über 3 Arbeitstage erstreckende Korrektur inklusive eingehender Detailprüfung, die dann vielleicht schon gar nicht mehr aktuell ist, weil sich in der Zwischenzeit Raumtemperatur, Wetterlage etc komplett geändert haben, macht abgesehen vom extremen zeitlichen bzw personellen Aufwand also kaum noch Sinn und würde zu noch viel mehr Beschwerden von mehr Usern führen (selbst wenn, wie gestern erörtert, bei 80% bis 90% der Awekasstationen ein [weiterer] Korrekturbedarf um geringe Beträge bestehen sollte und eine Minderheit qualitativ sehr gut eingestellte Barometer hat).
    Der jeweilige Admin hat somit nur wenige (ca. 10 bis 15) Sekunden um zu prüfen, ob sowohl die Stationsverlaufskurve als auch der Verlauf des Umgebungsmittlels in den letzten 72 Stunden frei von Sprüngen und 'Nasen' ist und wenn ja, dann wird "Korr" angeklickt und ausgeführt - unabhängig von der Höhe des Korrekturbetrags.


    In Betracht gezogen werden muss auch, dass die meisten Amateurstationen über keine temperaturabhängige Kompensation der Druckmessung verfügen. Das bedeutet, dass sich die Korrekturbeträge im Hochsommer an einer sehr großen Zahl von Stationen ganz anders darstellen als wie jetzt im Winter. Ein im Januar perfekt eingestelltes Barometer kann im Juni 5 hPa zu viel oder zu wenig anzeigen. Das wiederum bedeutet aus Admin-Sicht: Das LD-Tool muss häufig - eben spätestens alle 5 Tage - ausgeführt werden, allein schon zur Erkennung von Stationen mit spontanen Sprüngen sowie auch zur Erstjustierung von Neuanmeldern
    (auf den Awekas-LD-Karten "verstecken" sich bekanntlich mehr oder weniger stark danebenliegende Stationen nicht selten hinter solchen mit korrekten Werten und in alle Regionen der Welt hineinzoomen dauert viel zu lange)


    Wetterfrosch1971
    Wenn wir deine Vorschläge aufnehmen wollen, müsste Othi darüber nachdenken, auch Daten der staatlichen und weiterer Wetterdienste (z.B. die bei KMW einlaufenden) mit in eine interne Datenbank und die Prüfung hinzunehmen (z.B. als IDs zwischen 30.000 und 50.000; unser aktueller Awekas-Stationszähler steht ja derzeit "erst" auf knapp hinter 22.000). Selbstverständlich dürften diese Stationen nicht in den Tabellen und auch nicht in den Karten oder als Userpanels auftauchen, da Awekas ja keinerlei (Veröffentlichungs- oder sonstige) Rechte daran hat. Zum Erkenntnisgewinn sind sie aber frei nutzbar und damit auch als zusätzlicher Input im Barocheck (einem internen Tool mit dem Ziel der Optimierung unseres Netzes) prinzipiell sehr gut geeignet.
    Sollten diese offiziellen Stationen dann allerdings beim Barocheck durchfallen, was durchaus vorkommen kann, müsste man sie zudem "ausknipsen" oder ändern können --> siehe aktuell beispielsweise hier: https://kachelmannwetter.com/d…k-qff/20220202-2100z.html (Station Spangdahlem [Militärflugplatz] um ca 2 bis 3 hPa zu niedrig ; Station Baumholder [ebenfalls ein Militärflugplatz] sogar um 12 hPa zu niedrig!!)


    Ich weiß nicht, ob Othi den mit diesen Vorschlägen verbundenen umfangreichen Programmieraufwand stemmen will und kann. Höchstwahrscheinlich ist selbst mit einem solchen zusätzlichen Daten-Input ein Amateurnetz aufgrund der beschriebenen Unzulänglichkeiten der Messtechnik und der Umgebungsbedingungen (z.T. gänzlich ungeheizte Räume, besonders nachts und in sehr ländlichen Gegenden; elektrische Störimpulse in der Nähe; eingeschaltete Belüftungs- und im Sommer manchmal auch Klimaanlagen etc. etc.) die Datenqualität gegenüber dem heute schon erreichten Zustand kaum noch weiter steigerungsfähig.
    Vielleicht ist ein automatisches Tool zur Erkennung der beschriebenen Luftdrucksprünge wirklich einfacher zu schreiben, das z.b. bei mehr als 3 oder 4 hPa Abweichung gegenüber der Umgebung (ähnlich wie bei Flatlines) von allein Alarm schlägt. Auch das vermag nur Othi zu beurteilen. Wenn es solch ein Tool gäbe, könnte bei einer nicht zu großen Zahl aufgelisteter Stationen eine individuelle Prüfung gegenüber offiziellen Netzen erfolgen


    Danke jedenfalls schonmal an alle, die nicht (nur) gemeckert, sondern sich konstruktive Gedanken gemacht und diese in die Diskussion eingebracht haben

    Anbei mal ein "kleiner" Ausschnitt, wie lang die Liste beim LD-Tool Barocheck schon nach einer nur 1 Tag zurückliegenden Prüfung bereits wieder ist... ganz links die Awekas-Stations-ID, in den Spalten daneben die verschiedenen Status- und Rechenwerte (mittlere, höchste und kleinste Abweichung, aktuelle und neu berechnete Korrekturkonstante). Der Ausschnitt geht nur ungefähr bis ID 8000, das ist also nur die Liste vom ersten Drittel (!) des Gesamtnetzes:

    Manche Menschen leben echt komplett in ihrer Parallelwelt und haben scheinbar keine wirklichen Probleme im Leben....
    Was glaubt ihr eigentlich, was Konzerne wie Microsoft, Google und vor allem Apple & FB mit euren Daten so treiben? Da wird manipuliert, analysiert, synchronisiert, weitergegeben und vermarktet, was das Zeug hält (Stichwort Cambridge Analytica).
    Aus Wetterstations-Zubehör (CO2-Messgerät u.ä.) lassen sich Rückschlüsse ziehen, wer wie oft zuhause ist und wie atmet und mit welcher Frequenz. Eine ganze Latte an Firmen, die da zu verklagen wären, bevor an Awekas als nicht-kommerzielles Netzwerk überhaupt nur zu denken wäre... und die LD-Korrektur ist KEIN interner Parameter, das kann jeder Stationsbesitzer ganz transparent auf seiner Benutzereinstellungsseite einsehen und jeden Tag beliebig oft ändern.

    Wieviele User hätten schon klagen können, weil sie durch Admins gesperrt wurden? (Manche sogar in manchen Fällen zu Unrecht, weil auch Software oder Admins Fehler machen können) Wieviele von den täglich 20 bis 30 Gesperrten haben uns verklagt und wieviele dieser Klagen waren erfolgreich?

    Hallo Lutz;

    nicht jeder Admin schaut überhaupt ins Forum - nachdem was hier los war, vielleicht jetzt ein Stück weit verständlicher.
    90% der Awekasstationen manuell zu korrigieren (selbst wenn sich herausstellen sollte, dass dies in manchen Regionen notwendig wäre) ist weder personell noch technisch oder zeitlich leistbar und würde auch sofort zu einer Protest- und Stations-Lösch-Lawine führen, weil ein Großteil der dann betroffenen User sich unter Berufung auf unser Awekas-eigenes Vergleichstool dagegen verwahren würden.

    Was ist der Grund dafür, dass im Nordosten Deutschlands die meisten User zum teil erheblich zu hohe Roh-Luftdruckwerte melden, diejenigen im Südwesten im Vergleich zu den staatlichen Messnetzen etwas zu tiefe?

    Schaut euch mal an, wie es noch vor 9 Monaten hier aussah:



    RE: Falscher Luftdruck bei einigen Stationen

    bautzmann

    Abbildung aus letzterem (Luftdruckwerte Norddeutschland) -
    Zustand des Netzes von AWEKAS im Frühjahr 2021:

    Zustand heute:


    Die Stationen melden meist immer noch auf gleichem Niveau vor einem Jahr - wie die Karte heute aussieht, ist also überwiegend dem Tool und der Vielzahl unserer Prüfungen mitsamt der (halb)automatisch angebrachten Korrekturwerte in den letzten Monaten zu verdanken.

    Sagt doch ehrlich: Wollt ihr den alten Zustand wirklich wiederhaben? Dann kritisiert ruhig weiter....

    Ja, vollkommen korrekt - und ich habe jetzt exakt 994,1 hPa. Um was geht es hier eigendlich?


    Dein Argument war doch, dass die Vergleichsstationen rund um deine Station zu wenige sind (okay - wirklich viele sind es ja nicht in diesen dünn besiedelten Regionen) und diese alle falsch messen (was noch vor 1 bis 2 Jahren hier tatsächlich so war).
    Das ist jetzt aber gerade wegen der ständigen Prüfungen mit dem BaroCheck durch uns nicht (mehr) möglich, jedenfalls nicht in relevanten Bereichen, sprich oberhalb von ca 1 bis 2 hPa

    Das ist die Differenz zu von vor 3 Stunden - ist eine durchaus übliche Bezeichnung. Also nix mit Aufschlag.....



    Offenbar gibt es ein Missverständnis. Ich meinte NICHT die Differenz zu "vor 3 Stunden", sondern die von dir geänderte Luftdruckkorrektur in deinem user-settings-Panel:




    Wäre das Barometer in deinem Messsystem herstellerseitig einwandfrei, würde es dieser 1,8 hPa nicht bedürfen oder?
    Zumal du auf deiner Webseite ja den unkorrigierten Druck angibst, die +1,8 hPa gelten also nur für die Meldung ins Awekasnetz


    Gruß Jörg

    Momentaufnahme 21:30 Uhr mit rein amtlichen Stationen (DWD+Bundeswehr): https://kachelmannwetter.com/d…10min/20220201-2030z.html

    Trollenhagen 994,7 hPa - Grünow bei Prenzlau 994,4 hPa - ziemlich genau dazwischen liegt deine Station.
    Auch auf der von Othi geposteten Karte sieht man die Druckabnahme von West nach Ost, das Zentrum des Orkantiefs liegt aktuell wenig nördlich von Bornholm (dort 988 hPa), es füllt sich nun aber allmählich auf (= Druckanstieg im Bereich von 1 bis 2 hPa pro Stunde)
    Welche Awekasstation ist falsch? Würde im 100-km-Maßstab sofort auffallen.... eine im westlichen Polen musste vorhin tatsächlich um 10 hPa geändert werden. Auch das ist neu: Wir ändern heutzutage eher als zu sperren. Wir vertrauen aber auch darauf, dass User nicht jede Druckkorrektur gleich wieder rückgängig machen oder alle rot/gelb gesetzten Schalter auf dem Settings-Panel einfach sofort wieder auf grün schieben, denn wir korrigieren und sperren ja nie ohne Grund