Posts by Helmut.58

    Hallo zusammen,


    ich bekam von Davis eine Mail mit dem Thema: CRITICAL UPDATE: Important firmware update for WeatherLinkIP.

    Das Mail ist jedoch nicht lesbar, es sind am rechten Rand nur Teile der Anfangabuchstaben in jeder Zeile sichtbar.

    Gibt es nach eurem Wissen für WeatherLink IP ein wichtiges Update?


    Viele Grüße aus Schwörstadt

    Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Hier noch der Dezemberrückblick von Schwörstadt:


    Der 2,4°C zu warme und 34,5 Stunden zu sonnige Dezember 2019 wurde dem Namen als erster Wintermonat absolut nicht gerecht. Mit einer positiven Niederschlagsabweichung von 8 l/m² war er der dritte zu nasse Monat des Jahres und reduzierte dadurch wenigstens das Jahres-Niederschlagsdefizit etwas.


    Der erste Wintermonat begann durch Tief „Olaf“ mit dauergrau und leichtem Nieselregen. Ab dem 3. Dezember übernahm Hoch „Sarena“ die folgenden 4 Tage die Regentschaft und sorgte neben den frostigen sternenklaren Nächten Dank dem „Möhlin-Jet“ tagsüber für sonnenscheinreiches Winterwetter. In den zurückliegenden sehr sonnigen 4 Tagen schien die Sonne an 27 Std. schon 62% des normalen gesamten Dezember-Sonnenscheins. Am 7. hatte die ruhige Hochdrucklage ein Ende, denn atlantische Tiefdruckausläufer brachten uns eine wechselhafte Westwetterlage mit windigem „Schmuddelwetter“. Mit der Zufuhr feuchtwarmer Luftmassen stieg die Temperatur am 8. auf 12,4°C an. Nachdem Zwischenhoch „Tatjana“ am 10. Dezember für über 7 Stunden Sonnenschein sorgte gab es bei zurückgehenden Temperaturen am 11. nach einer frostigen Nacht Regen- und Schneeschauer. Weitere Niederschläge und das „Auf und Ab" der Temperaturen mit Auflockerungen sorgten die folgenden windigen Tage stellenweise sogar für rutschige Straßen. Mit 14,9°C stieg die Temperatur am 15. an der Station Ossenberg auf die höchste Temperatur des Monats an. Diese zurückliegenden abwechslungsreichen, winteruntauglichen West-Wetterlagen sorgten für eine 2°C zu warme erste Dezemberhälfte, mit 40,2 l/m² fiel 37% des normalen Dezemberniederschlages und die Sonne schien an 42,5 Stunden schon 97% des Dezembersolls. Auch die zweite Dezemberhalbzeit startete mit aus Nordafrika einfließenden Luftmassen viel zu warm, bei ruhigem, heiter bis wolkigem Wetter bekamen wir statt Schneeflocken dafür etwas Saharastaub ab. Ab dem 20. Dezember sorgten in rascher Folge die Tiefs „Yadid“, „Zelio“ und „Ailton“ mit leicht zurückgehenden Temperaturen und täglichem Regen für ein Ende des „Adventsfrühlings“. Mit feucht-milden Luftmassen war Tief „Cedric“ dafür verantwortlich, das auch dieses Jahr der Weihnachtsmann wieder Rollen unter seinen Schlitten montieren musste, selbst auf den höchsten Schwarzwald-gipfeln fiel der Niederschlag an Heilig Abend in Form von Regen. Auch über die Weihnachtstage blieb es bei dem regnerischen Antiwinterwetter, wobei wir mit 22,4 l/m² am 27. den höchsten Tages-Niederschlag des Monats hatten. Die mächtigen Hochs „Wiltrud“ und „Vanessa“ sorgten dann ab dem 28. für einen sonnigen, hochdruckbestimmten Monats- und Jahresausklang, so hatten wir am 29. Dezember mit 1.040,2 hPa. den höchsten Luftdruck des Jahres.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde.


    Hier der Jahresrückblick 2019 der Wetterstation Schwörstadt: A: Station Schulstrasse B: Station Ossenberg

    2018 war das wärmste Jahr seit Messbeginn 1864. Aber auch das mit nur einem Eistag (Dauerfrost Norm 15,3 Tage), 78 Sommertagen (ab 25°C Norm 51,4 Tage) und 33 Hitzetagen (ab 30°C Norm 15,3 Tage) 1,5°C zu warme, 108,2 l/m² zu trockene und 217,5 Std. zu sonnige Witterungsjahr 2019 gehört zu den fünf wärmsten Jahren seit Messbeginn 1864. Ins Bild passt der Sommer mit zwei ausgeprägten Hitzewellen und mit 38,5°C am 25. Juli. Nur ein Monat war im langjährigen Vergleich zu kühl: Ausgerechnet der Wonnemonat Mai war mit einem Temperaturdefizit von 2,1°C im starken Gegensatz zum Mai 2018 der kälteste Mai seit 1991. Die übrigen Monate lagen oberhalb der Norm. Nach dem kältesten Mai seit 1991 erlebten wir in Schwörstadt nach dem Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 mit einem Temperaturüberschuss von 2,7°C den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Kaltphasen werden auch in Schwörstadt immer rarer. Der tiefste Wert des Jahres wurde am 25. Januar mit sehr bescheidenen –5,4°C gemessen und die höchste Schneedecke gab es mit 3,5 cm als man sich schon auf Frühling einstellte am 4. April. Von Rekorden der Tiefsttemperaturen und Schneehöhen waren wir meilenweit entfernt. Auch dieses Jahr musste der Weihnachtsmann wegen Schneemangels wieder Rollen unter seinen Schlitten bauen. Das letzte mal als wir das ersehnte Weihnachts-Bilderbuchwetter mit einer geschlossenen Schneedecke, Dauerfrost, stahlblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein genießen konnten war Weihnachten 2010.



    Hier die Schwörstädter Wetterbesonderheiten des Witterungsjahres 2019:

    Vom Abend des12. Januar bis zum Morgen des 14. Januar fiel innerhalb 36 Stunden mit 51 l/m² 61% des langjährigen gesamten Januar-Niederschlages.

    21. Januar: mit einer Tages-Höchsttemperatur von -0,1°C der erste Eistag in diesem Winter.

    10. Februar: durch Sturmtief "Uwe" das mit Böen um 80 km/h über die Region fegte musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume von Straßen räumen.

    17. Februar: die durchschnittliche gesamte Februar-Sonnenscheindauer wurde bereits um über 6 Stunden übertroffen.

    27. Februar: mit 20,2°C der erste warme Tag (ab 20°C) in diesem Jahr.

    28. Februar: mit 21,0°C der bisher wärmste Februartag seit Messbeginn.

    Der Februar war mit 184,5 Stunden (220% des Februarsolls) der bisher sonnenscheinreichste Februar seit Messbeginn.

    Der meteorologische Winter 2018/2019 war der sonnenscheinreichste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1966.

    09. März: die Grünlandtemperatur wurde erreicht.

    04. April: mit 3,5 cm eine Schneedecke die im gesamten Winter 2018/2019 nie erreicht wurde.

    20. April: mit 25,4°C der erste Sommertag (ab 25°C) in diesem Jahr.

    Der April ist der 13. zu warme Monat in Folge. Laut Deutschem Wetterdienst gab es seit Aufzeichnungsbeginn 1881 bundesweit noch nie 13 zu warme Monate in Folge.

    Mit -0,8°C Station A / -1,4°C Station B am 6. Mai und -0,2°C Station A / -0,4°C Station B am 7. Mai zwei späte Frosttage.

    Der Mai war der kälteste Mai seit 18 Jahren.

    02. Juni: mit 31,0°C der erste Hitzetag (ab 30°C) in diesem Jahr.

    26. Juni: mit 37,2°C gab es in Schwörstadt einen neuen Junirekord, der alte Rekord vom 23. Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 wurde um 0,2°C übertroffen.

    Der Juni war mit einem Wärmeüberschuss von 2,7°C nach dem Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 der zweitwärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1864.

    01. Juli: mit einer min. Nachttemperatur von 21,8°C die erste Tropennacht in diesem Jahr und die wärmste Tropennacht seit Aufzeichnungsbeginn 1997.

    25. Juli: mit 38,5°C die dritthöchste Temperatur seit Aufzeichnungsbeginn.

    Der Juli war mit einem Temperaturüberschuss von 2,1°C der sechstwärmste Juli seit Messbeginn 1864.

    Am 06. und 07. August fiel mit 76,0 l/m² schon 77% des normalen gesamten Augustniederschlages.

    Am 12. August wurde bereits der langjährige gesamte Augustniederschlag um 0,6 l/m² übertroffen.

    Der August war mit einem Niederschlagsüberschuss von 42,2 l/m² der erste nicht zu trockene Monat des Jahres.

    Der meteorologische Sommer 2019 war der drittwärmste seit Aufzeichnungsbeginn 1864.

    19. September: die langjährige Jahres-Sonnenscheindauer der Norm von 1981-2010 wurde bereits übertroffen.

    Oktober: laut Meteo Schweiz war der Oktober der fünftwärmste Oktober seit Aufzeichnungsbeginn 1864. Mit einer positiven Temperaturabweichung von 2°C war er der neunte zu warme Monat, neben dem August mit einem Niederschlagsüberschuss von 39 l/m² der zweite zu nasse Monat und mit einem Sonnenscheindefizit von 9,5 Stunden der erste zu trübe Monat des Jahres.

    11. November: mit –0,1°C der erste Frosttag in diesem Herbst.

    17. November: erster Schneefall in diesem Herbst.

    Laut Meteo Schweiz war der meteorologische Herbst 2019 der viertwärmste seit Messbeginn 1864.

    29. Dezember: mit 1.040,2 hPa. der höchste Luftdruck des Jahres.



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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Mit langen Nächten, grauen Tagen, zwischendurch recht sonnig und ausser Regen auch dem ersten Schneefall wurden alle Novemberfacetten voll erfüllt. Der letzte 1,2°C zu warme Herbstmonat war der 10. zu warme Monat, mit einem Niederschlagsdefizit von 4,6 l/m² der 9. zu trockene Monat und mit einem leichten Sonnenscheindefizit von 1,5 Std. der 3. zu trübe Monat des Jahres.


    Mit dem Tiefdruck-Trio „Zed“, „Benedikt“ und „Arne“ startete der letzte Herbstmonat grau, regenreich und rund 5°C zu warm. Die ersten 4 Novembertage regnete es mit 35,2 l/m² Regen schon 6 l/m² mehr als im gesamten November 2018. Bei weiterhin unbeständigem Wetter gingen die Temperaturen unter dem Einfluss von Tief „Carletto“ ab dem 7. auf einstellige Höchstwerte zurück. Nach 8 Niederschlagstagen in Folge war der 9. der erste niederschlagsfreie Tag des Monats. Verpassten wir am 10. November mit 0,1°C den ersten Frosttag in diesem Herbst noch knapp, war es dann Dank Hoch „Paloma“ mit einer sternenklaren Nacht am frühen Morgen des St. Martinstags dem 11.11. mit minus 0,1°C soweit. Tiefdruckbestimmt mit nur 8,5 Stunden Sonnenschein und 2,4 l/m² Regen ging die erste Monatshälfte zu Ende. Somit fiel in der ersten 1,6°C zu warmen Novemberhalbzeit mit 49,4 l/m² 54% des normalen Monatsniederschlages und mit 23,5 Std. zeigte sich die Sonne erst 38% des Novembersolls. Die zweite November-halbzeit begann mit einem Zwischenhoch recht sonnig und 10,3°C warm, bevor am 17. Tief „Günther“ für den ersten Schneefall in diesem Herbst sorgte. Bis zum 18. fiel bei dauergrau 14 l/m² Niederschlag in Form von Schnee und Schneeregen. Zwischen den Tiefs „Ingmar“, „Jörg“, „Luis“ über West- und Südeuropa und dem über Westrussland liegenden Hoch „Quinci“ bestimmte die folgenden Tage ruhiges Novemberwetter mit Nebel-Hochnebel, sonnigen Abschnitten und der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen unser Wettergeschehen. Ab dem 24. stiegen die Tagestemperaturen mit einer süd-westlichen Strömung wieder in den zweistelligen Bereich an, wodurch wir am 27. mit 15,1°C die zweithöchste Temperatur des Monats verzeichneten. Nach 8 niederschlagsfreien Tagen in Folge sorgte der ehemalige Tropensturm „Sebastien" ab dem 27. mit lebhaftem Westwind für Regen. Die folgenden 2 Tage blieb es bei dem regnerischen Westwindwetter, wobei wir am 29. November mit 18,4 l/m² den höchsten Tagesniederschlag des Monats hatten. Tief „Romy“ sorgte dann am letzten Novembertag mit sinkenden Temperaturen und viel Sonnenschein für eine Wetterberuhigung.



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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Laut Meteo Schweiz war der meteorologische Herbst der viertwärmste seit Messbeginn 1864. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war er in Schwörstadt 2°C zu warm, 16 Stunden zu sonnenscheinreich und trotz eines 39 l/m² zu nassen Oktobers 63,4 l/m² zu trocken.


    Die alte „Leier“, auch der erste Herbstmonat war zu warm, zu trocken und zu sonnig:
    Zu warm, zu trocken und zu sonnig, es wird leider zur wiederholten Gewohnheit. Denn nach einer fast zwei Wochen andauernden Hochdruckphase war der September als erster Herbstmonat gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,7°C zu warm, 38,8 l/m² zu trocken und 27 Stunden zu sonnenscheinreich.


    Der fünftwärmster Oktober seit Aufzeichnungsbeginn 1874 war der erste zu sonnenscheinarme und der zweite zu nasse Monat in diesem Jahr:

    Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der mittlere Herbstmonat laut Meteo Schweiz der fünftwärmste Oktober seit Aufzeichnungsbeginn 1864. In Schwörstadt war es mit einer positiven Temperaturabweichung von 2°C bereits der neunte deutlich zu warme Monat, nach 8 zu trockenen Monaten neben dem August mit einem Niederschlagsüberschuss von 39 l/m² der zweite zu nasse Monat und mit einem Sonnenscheindefizit von 9,5 Stunden der erste zu trübe Monat des Jahres.


    Im 1,2°C zu warmen, 4,6 l/m² zu trockenen und 1,5 Stunden zu sonnenscheinarmen November fiel der erste Schnee in diesem Herbst:

    Der letzte 1,2°C zu warme Herbstmonat war der 10. zu warme, mit 4,6 l/m² der 9. zu trockene und mit einem Sonnenscheindefizit von 1,5 Stunden der 3. zu trübe Monat in diesem Jahr.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der mittlere Herbstmonat laut Meteo Schweiz der fünftwärmste Oktober seit Aufzeichnungsbeginn 1864. In Schwörstadt war es mit einer positiven Temperaturabweichung von 2°C bereits der neunte deutlich zu warme Monat, nach 8 zu trockenen Monaten neben dem August mit einem Niederschlagsüberschuss von 39 l/m² der zweite zu nasse Monat und mit einem Sonnenscheindefizit von 9,5 Stunden der erste zu trübe Monat des Jahres.

    Der Oktober begann mit viel Sonnenschein 24,1°C warm, bevor am Abend des 1. Oktobertages ein Gewitter das Altweibersommerwetter beendete. Mit Ausnahme des Zwischenhochs „Käthe“ am 3., dem Tag der Deutschen Einheit, gestaltete sich das Wetter unter dem Einfluss der durchziehenden Tiefdruckgebiete „Nils“, „Olaf“, „Peter“ und „Quentino“ bis zum 11. Oktober mit vielen Wolken, Regen und Wind sehr herbstlich. Mit Hoch „Lisbeth“ erlebten wir 4 Tage lang eine Renaissance des Altweibersommers. Mit 25,3°C bekamen wir am 13. Oktober den 78. Sommertag (ab 25°C) des Jahres und zugleich die höchste Temperatur des Monats. Nach dieser goldenen Oktober- Wetterphase sorgte Tief „Sebastien“ am 15. mit einer Kaltfront für feucht-trübes Herbstwetter. Somit war die erste Oktoberhalbzeit 2,2°C zu warm, mit 70,8 l/m² fiel schon 71% des normalen Oktoberniederschlages und die Sonne schien an 52,5 Stunden 46% des Oktobersolls. Dank einem Zwischenhoch startete die zweite Oktober-hälfte am 16. noch mit 8,5 Sonnenscheinstunden bevor die Tiefs „Thilo“ und „Urban“ in der Folge mit sehr feuchten und milden Luftmassen aus dem westlichen Mittelmeerraum für den in der Vergangenheit sehr selten gewordenen länger anhaltenden Regen sorgten. Bereits am 19. wurde der langjährige durchschnittliche Oktoberniederschlag von 100 l/m² deutlich überschritten. Die Hochs „Majla“ und „Nicola“ bescherten uns ab dem 23. einerseits einen "Goldenen Oktober" dem gegenüber stand jedoch trübes Novemberwetter, da die eingeflossene feuchte Luft bei nächtlichem Aufklaren zur morgendlichen Nebelbildung neigte, aber was wäre ein Herbst ohne Nebel. Nachdem wir bei viel Sonnenschein mit 21,8°C am 27. nochmals einen „warmen Tag“ (ab 20°C) genießen konnten, sorgte die Kaltfront von Tief „Yaroslav“ neben Regen auch für einen deutlichen Temperaturrückgang. Die letzten Oktober-tage mussten wir uns bei Dauergrau und 21,2 l/m² Regen mit für die Jahreszeit normalen Höchstwerten von rund 9 bis 10 Grad begnügen.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Hier der Rückblick vom ersten Schwörstädter Herbstmonat:


    Zu warm, zu trocken und zu sonnig, es wird leider zur wiederholten Gewohnheit. Denn nach einer fast zwei Wochen andauernden Hochdruckphase war der September als erster Herbstmonat gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,7°C zu warm, 38,8 l/m² zu trocken und 27 Stunden zu sonnenscheinreich.

    Mit den Hochs „Doris“, „Elektra" und „Carmen", sowie den Tiefs „Egbert", „Ferdinand" und „Götz“ begann die erste 1,6°C zu warme und 0,6 l/m² feuchte Septemberwoche bei teils spätsommerlichem, teils frühherbstlichem Wetter mit einer Temperatur-Achterbahnfahrt. Hatten wir am 4. mit einer sommerlichen Höchsttemperatur von 27,4°C noch kurze-Hosen- und T-Shirtwetter, kam am 6. bei einer eher herbstlichen Höchsttemperatur von 16,7°C das seit längerer Zeit verschmähte leichte Jäckchen wieder einmal zum Einsatz. Tief „Hans“ sorgte am 8. bei einer Höchst-temperatur von nur 14,3°C nochmals für 4,4 l/m² Regen, bevor ab dem 9. die Hochs „Friederike“ und „Gaia“ zunehmend für wärmere Temperaturen und Sonnenschein sorgten. Bis zur Monatsmitte wurden wir somit durch einen vorgezogenen „Altweibersommer“ mit Badewetter verwöhnt. Am 15. verpassten wir mit 29,8°C nur knapp den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats. Mit dieser Sommerphase war die erste Septemberhalbzeit 1,9°C zu warm, mit 5,2 l/m² fiel erst 5,5% des normalen Septemberniederschlages und mit 101 Std. schien die Sonne schon 59% des Septembersolls. Unter weiterem Einfluss von Hoch „Gaia“ erreichten wir am 16. zum Start in die zweite Septemberhälfte mit 30,8°C den ersten Hitzetag und zugleich die höchste Temperatur des Monats. Mit einer nord-westlichen Strömung wurde ab dem 18. September von der Nordsee aufgewärmte Polarluft zu uns geführt. Die Tagestemperaturen gingen rund 6°C zurück, aber Hoch „Hanneke“ sorgte weiterhin für sehr viel Sonnenschein. Nach 2 weiteren Sommertagen (ab 25°C) am 21. mit 25,5°C und 28,0°C am 22. schwächte Tief „Jürgen“ in der Nacht auf den 23. mit 23,2 l/m² Regen das Niederschlagsdefizit etwas ab. In der letzten Septemberwoche sorgten die Tiefdruckgebiete „Klaus“ und „Lysander“ für einen herbstlich wechselhaften Witterungsabschnitt. Nachdem wir am 29. September nochmals sonniges, 23,7°C warmes Sonntagswetter genießen konnten, brachte Sturmtief „Mortimer“ in der Nacht auf den 30. mit Windböen um 55 km/h die höchsten Windgeschwindigkeiten des Monats.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Hier noch der Rückblick auf den drittwärmsten meteorologischen Sommer seit Aufzeichnungsbeginn 1864 von 79739 Schwörstadt:


    Mit extremen Hitzewellen und dem nach 2003 zweitwärmsten Juni erlebten wir den drittwärmsten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn 1864. Der meteorologische Sommer 2019 brachte uns einen Temperaturüberschuss von 2,1°C, die Sonne machte 109 Überstunden und trotz eines zu niederschlagreichen August fiel 31,2 l/m zu wenig Niederschlag.


    Der erste Sommermonat war der zweitwärmste Juni seit Messbeginn:

    Nach dem kältesten Mai seit 1991 erlebten wir nach dem Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 2,7°C zu warme und 55,5 Stunden zu sonnige erste Sommermonat war in diesem Jahr mit einem Niederschlagsdefizit von 31,6 l/m² bereits der 6. zu trockene Monat in Folge.


    Die zweite Hitzewelle des Sommers sorgte im Juli für einen Temperaturüberschuss von 2,1°C:

    Laut Meteo Schweiz registrierten wir in unserer Region nach dem zweitheißesten Juni den sechstwärmsten Juli seit Messbeginn 1864. Mit der zweiten Hitzewelle des Jahres in der letzten Julidekade hatten wir gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 eine positive Temperaturabweichung von 2,1°C, mit einem Niederschlagsdefizit von 41,8 l/m² war es der siebte zu trockene Monat in Folge und die Sonne machte 44 Überstunden.


    Zu warm und zu sonnig, aber der letzte Sommermonat brachte uns nach 7 zu trockenen Monaten in Folge wieder einmal ein Niederschlagsüberschuss:

    Länger andauernde Westwetterlagen, wie wir sie zeitweise in diesem August hatten, sind sehr selten geworden und schwächten das Jahres-Niederschlagsdefizit etwas ab. Mit einer zur Hochform auflaufenden letzten Woche mit 6 Hitzetagen, davon 5 in Folge, war der August 1,4°C zu warm, 9,5 Std. zu sonnig und 41,2 l/m² zu niederschlagsreich.



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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Rückblick auf den ersten nicht zu trockenen Monat des Jahres in 79739 Schwörstadt:


    In den 90iger Jahren war die Westwetterlage noch die dominierende Wetterlage, sodass es im Sommer häufiger zu kühlen und verregneten Phasen kam. Seit der Jahrtausendwende hat aber die Anzahl der Westwetterlagen deutlich abgenommen, sodass eine länger andauernde Westwetterlage, wie wir sie zeitweise diesen August hatten, sehr selten geworden sind. Auch aufgrund solcher Westwetterlagen hatten wir im 1,4°C zu warmen und 9,5 Std. zu sonnigen letzen Sommermonat ein Niederschlagsüberschuss von 41,2 l/m².


    Der August als letzter Sommermonat startete mit Hoch „Zella“ sonnig, trocken und sommerlich warm bis heiß. Am 4. und 5. registrierten wir die ersten beiden Hitzetage (ab 30°C) des Monats, bevor Tief „Xaver“ am frühen Morgen des 6. August für eine unruhige Nacht sorgte. Bei 3 stärkeren Gewittern fiel innerhalb 5 Stunden 35,8 l/m² Regen (36% des Augustsolls). Den stärksten Niederschlag hatten wir um 1:30 Uhr mit 14 l/m² in nur 15 Minuten, das entspricht einer kurzzeitigen Regenrate von 138,8 l/m² in der Stunde. Wie unterschiedlich Gewitterniederschläge in geringer Entfernung sein können: die 10 km entfernten Stationen DWD Rheinfelden und Kurgebiet Bad Säckingen hatten im gleichen Zeitraum mit 15,8 l/m² 20 l/m² weniger Regen. Bei weiteren gewittrigen Schauern summierte sich die 2-tägige Regensumme vom 6. und 7. August mit 76 l/m² auf 97% des langjährigen Augustniederschlages. Nach 2 sonnigen Tagen und mit 35,3°C am 9. (der höchsten Temperatur des Monats) sorgte Tief „Yap“ dafür, das wir bei eher herbstlichen Temperaturen bereits am 12. August mit 99,6 l/m² den normalen Augustniederschlag um 0,6 l/m² übertrafen. Bei angenehmen Sommertemperaturen brachte ein kurzer Schauer am 15. nochmals 0,4 l/m² Regen. Somit fiel in der ersten 0,9°C zu warmen Augusthalbzeit mit 100 l/m² 101% des normalen Augustniederschlages und die Sonne schien an 117 Std. genau die Hälfte des Augustsolls. Startete die zweite Augusthälfte mit für Mitteleuropa und für die Jahreszeit üblichen Temperaturen verzeichneten wir am 18. bei strahlendem Sonnenschein mit 33,7°C den 26. Hitzetag des Jahres. Tief „Bernd“ sorgte in der Nacht auf den 19. mit einem Gewitter für 20 l/m² Regen. Bei weiteren Schauern am 19. und 17 l/m² Dauerregen mit Nachmittagstemperaturen um herbstliche 15°C am 20. fiel nochmals 21,2 l/m² Regen, bevor Hoch „Corina“ am 21. mit zunehmendem Hochsommerwetter das Wetterzepter übernahm. Mit Unterstützung von Hoch „Doris“ lief der Hochsommer zum Monats- und Sommerende mit weiteren 6 Hitzetagen, davon 5 in Folge, nochmals zur Hochform auf.




    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Hier der Rückblick auf das Juliwetter von 79739 Schwörstadt:

    Laut Meteo Schweiz registrierten wir in unserer Region nach dem zweitheißesten Juni den sechstwärmsten Juli seit Messbeginn 1864. Mit der zweiten Hitzewelle des Jahres in der letzten Julidekade hatten wir gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 eine positive Temperaturabweichung von 2,1°C, mit einem Niederschlagsdefizit von 41,8 l/m² war es der siebte zu trockene Monat in Folge und die Sonne machte 44 Überstunden.

    Der Juli begann unter der Nachwirkung von Hoch „Vera“ wie der Juni aufgehört hatte schwül-heiß, trocken, sehr sonnig und als schweißfördernden Zusatz gab es in der Nacht zum 1. Juli mit einer Tiefsttemperatur von 21,8°C die wärmste Tropennacht (die minimale Nachttemperatur sinkt nicht unter 20°C) seit Aufzeichnungsbeginn 1997. Nach der zurückliegenden Hitzewelle mit stark gesundheitsgefährdeten Taupunkten von bis zu 25°C sorgte Hoch „Winnie“ ab dem 3. mit nördlichen trockenen Luftmassen für trockene Wärme um 30°C am Tag und angenehmen schlaffördernden Temperaturen um 15-16°C in der Nacht. Nach 13 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachten gewittrige Schauer am 6. und 7. 9,6 l/m² Regen. Nördliche Luftmassen leiteten dann ab dem 8. Juli einen kühleren aber sehr sonnigen und niederschlagsfreien Witterungsabschnitt ein. Am 11. nahm die Bewölkung unter dem Einfluss von Tief „Quinctilius“ zu und bis zum 15. fiel bei unterschiedlich starken Schauern 16 l/m² Regen. Nach dieser kühleren Wetterphase war die erste Julihalbzeit immer noch 0,7°C zu warm, mit 25,6 l/m² fiel nur 23% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 144 Stunden schon 56% des Julisolls. Zum Start der zweiten Julihälfte kehrte mit Hoch „Xandra“ das sehr sonnige, von Tag zu Tag wärmere und niederschlagsfreie Hochsommerwetter zurück. Tief „Sepp“ bescherte uns am 21. mit gewittrigen Schauern 7,4 l/m² des sehr dringend benötigten Regens, bevor am 22. eine Omega-Wetterlage mit Hoch „Yvonne“ eine extreme Hitzewelle einleitete. Am 25. verzeichneten wir mit 38,5°C nach 2003 und 2015 die dritthöchste Temperatur seit Aufzeichnungsbeginn und in der Nacht auf den 26. Juli hatten wir mit einer Tiefsttemperatur von 21,2°C die zweite Tropennacht des Monats. Nachdem sich das Hitzehoch „Yvonne“ Richtung Norden verabschiedete erfüllte uns Tief „Vincent“ den sehnlichen Wunsch nach Regen. Vom späten Abend des 26. Juli bis zum 27. Juli wurde mit 32 l/m² das extreme Niederschlagsdefizit etwas abgeschwächt. Mit den eingeflossenen nördlichen Luftmassen hatten wir am 28. mit Nachmittagstemperaturen um 17°C ca. 20°C kühlere Temperaturen als noch 2 Tage zuvor. Die letzten 3 Julitage zeigten sich bis auf einen kurzen Schauer am Abend des 30. mit 2 l/m² Regen bei einem Sonne-Wolkenmix angenehm warm und trocken.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Zweitwärmster Juni seit Messbeginn vor über 150 Jahren:


    Nach dem kältesten Mai seit 1991 erlebten wir in 79739 Schwörstadt nach dem Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 2,7°C zu warme und 55,5 Stunden zu sonnige erste Sommermonat war in diesem Jahr mit einem Niederschlagsdefizit von 31,6 l/m² bereits der 6. zu trockene Monat in Folge.

    Nach einem kühlen Mai schaltete auch das Wetter pünktlich zum Start des meteorologischen Sommers mit Hoch „Pia“ auf Sommer um. Mit 31,0°C verzeichneten wir am 2. Juni den ersten Hitzetag (ab 30°C) in diesem Jahr. Mit einer sehr warmen südwestlichen Strömung aus Spanien waren auch die folgenden 3 Tage bei strahlendem Sonnenschein allesamt Hitzetage. Die Tiefs „Frank“, „Gebhard“ und „Jörn“ sorgten ab dem 6. mit Kaltfronten für einen radikalen Wetterumschwung. Hatten wir am 5. bei Sonnenschein noch Nachmittagstemperaturen von 31,5°C so lagen die Temperaturen einen Tag später zur gleichen Zeit bei leichtem Regen mit 11,7°C fast 20°C tiefer. Auch über Pfingsten blieb es bei dem wechselhaften und zu kühlen Aprilwetter. Nach 7 Niederschlagstagen in Folge mit 42,2 l/m² Regen brachte uns Hoch „Sibylle“ am 13. Juni vorübergehend das sonnige und warme Sommerwetter zurück. Ein Gewitter, verursacht von Tief „Ludger“ brachte am Abend des 15. 14,6 l/m² Regen. Die erste Juni-Halbzeit war somit 0,2°C zu warm, mit 56,8 l/m² fiel 53% des normalen Juni-Niederschlages und die Sonne schien an 124 Std. 53% des Junisolls. Die zweite Junihälfte begann am Morgen des 16. zunächst noch mit Schauern, bevor sich im Tagesverlauf die Sonne immer mehr durchsetzte. Schönwetterhoch „Tale“ bescherte uns dann bis zum Fronleichnam 20. Juni warmes bis heißes und sonniges Sommerwetter. So waren der 18. mit 30,2°C und der 19. mit 30,6°C 2 weitere Hitzetage. Von dem Fronleichnamsfeiertag bis zum 22. Juni sorgte Tief „Momo“ mit bis zu 10°C kühleren Temperaturen immer wieder für gewittrige Regenschauer. Die Hochs „Ulla“ und „Vera“, die heiße bis sehr heiße Subtropikluft aus dem Norden Afrikas und der Sahara und die hochstehende Junisonne sorgten ab dem 23 Juni für eine ausgeprägte Hitzewelle. Die letzten 7 Junitage waren allesamt Hitzetage, wobei die Temperatur am 26. mit 37,2°C so hoch anstieg wie noch nie in einem Juni.



    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde hier noch der meteorologische Frühling 2019 von Schwörstadt:

    Für viele Personen war der meteorologische Frühling 2019 nass und kalt. In der Realität war er aber zu warm, zu trocken und zu sonnig. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der 31,5 Stunden zu sonnige meteorologische Frühling 2019 trotz eines rekordkalten Monats Mai noch 0,3°C zu warm und mit 257 l/m² 33 l/m² zu trocken.

    Der erste Frühlingsmonat war zu warm, zu trocken und zu sonnig
    Der März war bereits der 12. zu warme Monat in Folge. Mit einer feuchten 1. Halbzeit und einer sehr trockenen 2. Monatshälfte war der erste 2,4°C zu warme Frühlingsmonat 6,2 l/m² zu trocken und 43:20 Stunden zu sonnig.

    Der April war der 13. zu warme Monat in Folge, das gab es noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1881
    „April-April, der macht was er will“ und dieses Jahr brachte er neben einer Rekord-Schneehöhe auch sommerliche Wärme. Der 10,5 Stunden zu sonnige April  war gegenüber der langjährigen Norm mit einer positiven Temperaturabweichung von 0,7°C der 13. zu warme Monat in Folge. Laut Deutschem Wetterdienst gab es bundesweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 noch nie 13 zu warme Monate in Folge. Zum Wohle der Vegetation gab es an der Station B einen Niederschlagsüberschuss von 9,6 l/m².


    Noch nie seit 1991 war ein Mai so kalt

    Ohne einen Sommertag (ab 25°C Norm 4,7 Tage) stand der 2,1°C zu kalte Mai im starken Kontrast zum sehr warmen Mai 2018. Mit 88,4 l/m² fiel nur 78% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 201:55  Stunden 7,5 Stunden unter dem Maisoll.




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    Viele Grüße Helmut

                   

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Wenn auch der Niederschlag etwas zu gering ausgefallen ist, so müssten die Landwirte dieses Jahr nach der Bauernregel mit ihrer Ernte zufrieden sein. Ohne einen Sommertag (ab 25°C Norm 4,7 Tage) stand der 2,1°C zu kalte und kälteste Mai seit 1991 im starken Kontrast zum sehr warmen Mai 2018. Mit 88,4 l/m² fiel nur 78% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 201:55 Stunden 7,5 Stunden unter dem Maisoll.


    Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20°C hatten die Maibummler erstmals wieder seit 2013 ein ideales Wander- und Grillwetter. Nach einem weiteren warmen Tag mit über 20°C brachte Tief „Werner“ ab dem 3. Mai mit einer arktischen Strömung einen radikalen Luftmassenwechsel. Neben den gegenüber der Norm ca. 10°C zu kühlen Temperaturen hatte „Werner“ auch noch Graupel-, Regen- und Schneeregenschauer im Angebot. Nach klaren Nächten hatten wir am 6. mit –0,8°C und am 7. mit –0,2°C 2 späte Frosttage. Nach diesen verfrühten Eisheiligen stiegen die Temperaturen ab dem 8. Mai wieder an. Zu T-Shirt und kurzen Hosen lud das durch die Tiefs „Ykon“ und „Zacharias“ verursachte wechselhafte und windige Aprilwetter jedoch noch nicht ein. Bei für die Jahreszeit deutlich zu kühlen Temperaturen zeigte sich das Wetter mit Hoch „Neyvi“ bei einem Wechsel aus Sonnenschein und Wolken trocken. Mit den verfrühten und pünktlichen Eisheiligen war die erste 4,6°C zu kalte Maihalbzeit die kälteste seit Messbeginn 1997. Mit 46 l/m² fiel 40% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 75 Std. 36% des Maisolls. Die zweite Maihälfte begann immer noch kühl und wolkig, bevor am 17. die Temperaturen mit viel Sonnenschein wieder auf 21,4°C anstiegen. Tief „Axel“ übernahm am 18. die Regentschaft und brachte uns, die Natur dankte es, bei für die Jahreszeit immer noch zu kühlen Temperaturen bis zum 22. Mai 26,2 l/m² Regen. Ab dem 22. rückte Hoch „Ophelia“ nach und sorgte wieder für sehr sonniges und deutlich wärmeres Wetter, so hatten wir am 24. mit 24,1°C die bisher höchste Temperatur in diesem Mai. Bis auf einen kurzen Schauer mit 2,8 l/m² am 25. blieb es bis zum 28. trocken und sehr sonnig. Der Mai 2019 blieb sich treu, ein stabiles Hoch war nach wie vor nicht in Sicht. Tief „Claudius“ sorgte nach dieser kurzen warmen und sonnigen Wetterphase am 28. mit einem Schwall Kaltluft und Regen dafür, dass die Tages-Höchsttemperaturen wieder unter 20°C lagen. Dank Hoch „Pia“ konnten die Vatertagsbummler am 30. mit viel Sonnenschein und Temperaturen deutlich über 20°C auf ihre Wanderschaft gehen. So endete der Mai standesgemäß in Richtung meteorologischer Sommeranfang mit viel Sonnenschein wieder deutlich wärmer, so dass wir am 31. mit 24,2°C den wärmsten Tag in diesem Monat hatten.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    hier der Aprilrückblick von Schwörstadt:


    „April-April, der macht was er will“ und dieses Jahr brachte er neben einer Rekord-Schneehöhe auch sommerliche Wärme. Der 10,5 Stunden zu sonnige April 2019 war gegenüber der langjährigen Norm mit einer positiven Temperaturabweichung von 0,7°C der 13. zu warme Monat in Folge. Somit gab es einen sehr bedenklichen neuen Rekord. Laut Deutschem Wetterdienst gab es bundesweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 noch nie 13 zu warme Monate in Folge. Mit dem Begriff „schönes Wetter“ verbinden wir im klassischen Sinn Wärme und Sonnenschein, aber Angesichts des aktuellen Niederschlagsdefizits, die ersten 3 Monate des Jahres waren alle zu trocken, muss der Niederschlagsüberschuss von 9,6 l/m² an der Station Hauptstrasse zum Wohle der Vegetation als sehr erfreulich aufgefasst werden. 

    Dank Hoch „Jana“ startete der April wie der März aufgehört hatte frühlingshaft warm und sehr sonnig. Am 3. April nahm das freundliche Hochdruckwetter ein jähes Ende. Nach 15 Tagen in Folge ohne Niederschlag brachten die Tiefs „Otto“ und „Philipp“ mit rund 12°C kühleren Tages-Temperaturen den dringend benötigten Niederschlag. Innerhalb 40 Stunden fiel mit 31,6 l/m² 35% des normalen gesamten Aprilniederschlages. Nachdem wir am 2. April ja schon eine Tages-Höchsttemperatur von 22,9°C hatten bescherte uns Tief „Philipp“ am 4. mit starkem Schneefall bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit 3,5 cm eine Schneedecke, die wir im gesamten Winter 2018 -2019 nie erreicht hatten. Ab dem 6. April stiegen die Temperaturen bei wechselnder Bewölkung wieder deutlich in den zweistelligen Bereich. Nach 4 niederschlagsfreien Tagen folgte am 9. und 10. April  wechselhaftes Aprilwetter mit vielen Wolken, nur etwas Sonne und 5,6 l(m² Regen. Mit einer nordöstlichen Biesenströmung sorgte ab dem 11. kalte Festlandsluft aus Nordosteuropa für Temperaturen, die ca. 3°C unterhalb des jahreszeitüblichen Durchschnitts lagen, so dass wir am Sonntagmorgen 14. April kurzfristig starken Schneefall hatten. Somit war die erste Aprilhälfte 1,7°C zu kalt, mit 40,8 l/m² fiel 45% des langjährigen April-Niederschlages und die Sonne schien an 70 Std. 40% des Solls. Trotz 6,6 l/m² Regen durch  die Ausläufer des Tiefs „Rene“ stiegen zum Start in die zweite Aprilhalbzeit die Temperaturen wieder deutlich an. Am Gründonnerstag 18. April erfolgte schließlich mit Hoch „Katharina“ der Startschuss für ein Bilderbuch-Osterwetter. Mit 25,4°C gab es am Karsamstag 20. April den ersten Sommertag (ab 25°C) und trotz eingeschränkter Sonneneinstrahlung durch Saharastaub gebildeter Schleierbewölkung erreichten wir am Ostermontag mit 25,9°C einen weiteren Sommertag. Nach den Osterfeiertagen gab „Katharina“ das Zepter an ihre Hochnachfolgerin „Leonore“ ab, die trotz „Saharastaub-Schleierbewölkung“ für viel Sonne und für die Jahreszeit deutlich zu hohe Temperaturen sorgte. Nachdem am 24. die Temperatur mit 26,6°C auf den bisher höchsten Wert des Jahres anstieg, brachte um 17 Uhr ein Gewitter neben 13,4 l/m² Regen und Böen um 50 km/h einen Temperatursturz  auf 8,8°C. Tief „Theodor“ stand nicht im Fußballtor, sondern bescherte uns ab dem 26.  neben dem für die Vegetation segensreichen Regen und rund 15°C tieferen Temperaturen ein abruptes Ende des Frühsommers. Mit Unterstützung der Tiefs „Uli“ und „Valentin“ blieb es bis zum Monatsende bei dem eher kühlen  und wechselhaften Aprilwetter.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Rückblick auf den 12. zu warmen Monat in Folge von Schwörstadt:

    Der März ist bereits der 12. zu warme Monat in Folge. Mit einer feuchten 1. Halbzeit und einer sehr trockenen 2. Monatshälfte war der erste 2,4°C zu warme Frühlingsmonat 6,2 l/m² zu trocken und 43:20 Stunden zu sonnig.

    Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang verabschiedete sich das Frühlingshoch „Frauke“ und nach 17 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte Tief „Alexander“ 13,8 l/m² des dringend benötigten Regens. Auf recht freundliches Wetter am Fasnachtssonntag blies den Narren durch Sturmtief „Bennet“ am Rosenmontag und zum Teil auch noch am Fasnachtsdienstag bei leichten Regenschauern der Wind mit Böen bis 76 km/h um die Ohren. Nach einer Wetterberuhigung am Aschermittwoch sorgten in schneller Folge die Sturmtiefs „Cornelius“, „Dragi“ und „Eberhard“ mit einer ausgeprägten Westwetterlage für sehr windiges Aprilwetter. Nachdem am 9. die Grünlandtemperatur erreicht wurde gingen durch die eingeflossene Polarluft am 11. März begleitet von starken Graupel- und Schneeschauern die Temperaturen deutlich zurück. Auf „Eberhard“ folgten die Tiefs „Franz“, „Gebhard“, „Heinz“ und versorgten uns weiterhin bis zur Monatshalbzeit mit sehr wechselhaftem und windigem Wetter. In der ersten 2,3°C zu warmen Märzhalbzeit fiel mit 76,6 l/m² schon 89% des normalen März-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 42,5 Std. nur 32% des Märzsolls. Nachdem die zweite Märzhälfte bei viel Sonnenschein mit 17,3°C der bisher höchsten Temperatur des Monats startete, brachte das letzte Wintertief „Igor“ bis zum 19. nochmals 3,2 l/m² Regen. Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März übernahm dann das erste Frühlingshoch „Hannelore“ die Regentschaft. Bis zum 24. sorgte „Hannelore“ in den klaren Nächten für winterliche Temperaturen und tagsüber bei strahlendem Sonnenschein für Frühlingstemperaturen. Ab dem 25. waren die Tiefs „Karsten“ und „Louie“ mit Ihrer eingeflossenen kühleren Meeresluft und einem Wechsel zwischen dichterer Bewölkung und Sonnenschein für ca. 8°C kühlere Tagestemperaturen verantwortlich, für Niederschläge hatten diese Tiefs jedoch zu wenig Dampf im Kessel. Ab dem 29. März brachte uns das Hoch „Irmelin“ für den Rest des 1. Frühlingsmonats das sehr sonnige und milde Frühlingswetter zurück. Mit dieser eingeflossenen milden Luft verzeichneten wir am 31. März mit 22,1°C die bisher höchste Temperatur des Monats und Jahres.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Rückblick auf den meteorologische Winter 2018 / 2019 von Schwörstadt:

    Wie schon in den in den Jahren zuvor tauchten im November bis Dezemberbeginn 2018 in einigen Medien die ersten Winterprognosen auf. Aber noch nie wurde ein durchschnittlicher normaler Winter angekündigt, nein, als Aufreißer wird natürlich stets vor einem Schnee-, Eis- oder gar einem Jahrhundertwinter gewarnt. An dieser Stelle sei nochmals klar gesagt: Es kann kein Mensch und kein Computer das Wetter Monate im Voraus berechnen und erst recht nicht im Herbst den Verlauf des Winters.

    Wie auch bereits in den Vorjahren war das Gegenteil des vorhergesagten Jahrhundertwinters der Fall, denn alle 3 Wintermonate fielen zu warm und zu sonnig aus und somit war noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1966 ein meteorologischer Winter so sonnenscheinreich. Wer rastet, der rostet“, dieser wahrhafte Spruch hatte diesen Winter für die arbeitslosen Schneeräumgeräte im Rheintal seine Berechtigung. Fiel dann einmal das seltene Weiß vom Himmel, war es praktisch immer sogenannter „Stundenschnee“, denn bis zum Abend war er meist komplett abgetaut. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 machte die Sonne in dem 1,9°C zu warmen Winter 108 Überstunden und bedingt durch den 52,4 l/m² zu niederschlagsreichen Dezember lag der Niederschlag trotz des sehr trockenen Februar noch 4,8 l/m² über dem Soll.

    Im Dezember hatte die extreme Trockenheit endlich ein Ende

    Nach monatelanger Blockade durch Hochdruckgebiete über Mitteleuropa und dadurch kaum Regen, stellte sich die Wetterlage im ersten Wintermonat zur Freude der Landwirte, Förster und Binnenschiffer grundlegend in eine meist niederschlagsreiche Westwetterlage um. Der gegenüber der Norm von 1981–2010 2,6°C zu warme und 10 Stunden zu sonnige Dezember brachte uns einen Niederschlagsüberschuss von 52,4 l/m².

    Ein Januar ohne extreme Abweichungen, aber weiterhin sehr schneearm
    Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 9 Stunden zu sonnige und nur 0,6 l/m² zu trockene Januar war mit einem leichten Temperaturüberschuss von 0,3°C bereits der 10. zu warme Monat in Folge.

    Noch nie seit 1966 war ein Februar so sonnig und nur 1975 und 1982 gab es noch weniger Niederschlag
    In dem 2,9°C zu warmen letzten Wintermonat fiel mit 27 l/m² nur 37% des langjährigen Februar-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 184,5 Stunden über das doppelte (220%) des Februarsolls.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Hier der Rückblick auf den Schwörstädter Februar 2019:


    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1966 war ein Februar so sonnig und nur 1975 mit 7,3 l/m² und 1982 mit 16,8 l/m² gab es in einem Februar noch weniger Niederschlag. In dem 2,9°C zu warmen letzten Wintermonat fiel mit 27 l/m² nur 37% des normalen Februar-Niederschlages und mit 184,5 Sonnenstunden schien die Sonne über das doppelte (220%) des Februarsolls.


    Tief „Pirmin“ brachte uns mit 8 l/m² Niederschlag einen trüben und nasskalten Start in den letzten Wintermonat. Doch bereits ab dem 2. Februar (Maria Lichtmess) war Tief „Pirmin" Geschichte und Hoch „Chloe" übernahm mit viel Sonnenschein und Nachtfrösten die Wetterregie. Im Laufe des 7. verlagerte sich „Chloe“ Richtung Osten und somit hatten in rascher Folge die Tiefs „Rainer“, „Stefan“ und „Uwe“ mit wechselhaftem und teils sehr windigem Schauder-Wetter den freien Platz eingenommen. Steigende Temperaturen sorgten jedoch für einen leichten Frühlingshauch, so stieg die Temperatur am 9. Februar mit 12,6°C zum ersten Mal in diesem Jahr in den zweistelligen Bereich an. Nur 1 Tag später verzeichneten wir an der Station Hauptstrasse unter dem Einfluss von Sturmtief „Uwe“, das mit Böen bis 80 km/h über das Land fegte frühlingshafte15,3°C, bevor am Abend die Temperatur bei einem kurzen Gewitter auf winterliche 2,8°C sank. Nach diesem turbulenten Wetterabschnitt ging es ab dem 11. Dank Hoch „Dorit“ mit dem Luftdruck steil bergauf. Unter dem stabilen Hochdruckeinfluss mit einer sehr haltbaren Omegalage galt die Devise: mit viel Sonnenschein tagsüber frühlingshaft mild und in den sternenklaren Nächten winterlich kalt. Bei Kaiserwetter wurde am 1. Faißen, der dieses Jahr auf den Valentinstag 14. Februar fiel, die Schwörstädter Fasnacht mit milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein eröffnet. In der ersten 0,7°C zu warmen Februarhalbzeit schien die Sonne an 71,5 Stunden schon 85% der normalen gesamten Februar-Sonnenscheinzeit und mit 27 l/m² fiel erst 37% des Februar-Niederschlagsolls. Auch zum Start in die zweite Februarhälfte sorgte Hoch „Dorit“ für sehr sonniges und mildes Vorfrühlingswetter. So wurde bereits am 17. die langjährige Februar-Sonnenscheindauer um über 6 Stunden übertroffen. Am 20. verlagerte sich das Frühlingshoch „Dorit“ Richtung Osten, aber der schwache Einfluss von Tief „Werner“ sorgte bei etwas kühleren Temperaturen nur für leichte Schleierwolken. Nach diesem kleinen Schönheitsfehler stand Hoch „Erika“ schon in den Startlöchern und sorgte wieder für sehr sonniges und frühlingshaft mildes Wetter. Nachdem Hoch „Erika“ schwächelte, sorgte Tief „Xaver“ am 22. für viele Wolken. Aber bereits am 23. nahm Hoch „Frauke“ das Zepter in die Hand und brachte uns bis zum Monatsende mit trockener östlicher Festlandsluft den strahlenden Sonnenschein mit steigenden Temperaturen zurück. Somit hatten wir am 27. mit 20,2°C den ersten warmen Tag (ab 20°C) und am 28. mit 21,0°C die höchste Februartemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen 1997.


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    awekas.at/board/index.php?attachment/4128/awekas.at/board/index.php?attachment/4129/


    Viele Grüße Helmut

    Hallo Helmut.


    Lösche mal den Browser Cache und oder versuch mal einen anderen Browser.

    Hallo Othmar,


    nachdem ich gerade das neuste Update von Firefox (52.9.0) habe müsste jetzt alles wie früher funktionieren.


    Viele Grüße Helmut