Posts by Helmut.58

    Hier noch der Rückblick auf den Dezember 2021 von 79739 Schwörstadt:


    Mit einer schon fast frühlingshaft warmen letzten Dezemberwoche zeigte sich der 10 Stunden zu sonnige und 21 l/m² zu niederschlagsreiche erste Wintermonat mit erneut grünen Weihnachten 0,6°C zu warm.


    Zum Start in den ersten Wintermonat kam Bewegung in die Wetterküche. Hatten wir im November noch häufig eine Waschküche mit Hochnebel und dicken Nebelbänken, lenkte Tief „Christian“ das Wetter in unruhigere Bahnen. „Daniel“, „Edi“, „Frank“, „Harry“ und „Gerrit“, das sind die Namen der Tiefdruckgebiete, die das Wetter bei einer Achterbahnfahrt der Temperaturen mit Schnee-, Graupel- und Regenschauern und nur kurzen Wetterberuhigungen in der ersten Dezemberdekade bestimmten. Bei starkem Schneefall gab es am 10. mit 14 cm die erste Schnee-decke in diesem Winter. Am 12. Dezember sorgte Hoch „Yascha“ mit einem außergewöhnlichen Luftdruckanstieg von 14 hPa. innerhalb nur 24 Stunden für ein Ende des „Frühwinters“. Die Zeichen standen auf Milderung, aber Hochdruckeinfluss im Winter bedeutet oft Nebel und Hochnebel und so war grau die bestimmende Farbe. Die erste Dezemberhalbzeit war somit 0,3°C zu kalt, mit 80,6 l/m² fiel schon 73% des normalen Dezemberniederschlages und die Sonne zeigt sich an 26 Std. 59% des Dezembersolls. Mit Unterstützung von Hoch „Zafira“ startete auch die zweite Dezemberhälfte unter dem Motto „oben hui unten pfui“, oder „oben blau unten grau“ mit einer Inversions-wetterlage. Blau statt grau, oder Blau mit Grau war dann das Motto ab dem letzten Adventswochenende. Die bisher wetterbestimmende milde Meeresluft wurde ab dem 20. Dezember unter dem Einfluss von Hoch „Anni“ zunehmend durch kältere nordöstliche Festlandsluft ersetzt. Am 21. verzeichneten wir mit einer Höchsttemperatur von –0,1°C den ersten Eistag und am 23. mit –5,0°C die tiefste Temperatur in diesem Herbst/Winter. Mit feucht-milden südwestlichen Luftmassen durch Tief „Per“ setzte pünktlich zum Heiligabend das Weihnachtstauwetter ein. Nach 12 niederschlagsfreien Tagen in Folge gab es am 24. 3,0 l/m² Regen. Mit für die Jahreszeit deutlich zu warmen Temperaturen blieb uns das trübe und regenschauerreiche Wetter bis zum 30. erhalten. Mit frühlingshaft milden 14,9°C stieg die Temperatur am 30. Dezember auf den höchsten Wert des Monats an. Nach 7 Niederschlagstagen in Folge konnten wir am letzten Tag des Jahres unter der Regie von Hoch „Christine“ bei einer Höchsttemperatur von 13,8°C wieder einmal über 7 Stunden lang die Sonne genießen.


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    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg



    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde, euch allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr und natürlich stets interessantes Wetter!

    Hier der Rückblick auf das zurückliegende Wetterjahr 2021 von 79739 Schwörstadt:


    Das erste Mal nach 2013 liegt die diesjährige Jahresdurchschnittstemperatur und die Sonnenscheindauer unter der langjährigen Norm. Mit 9 zu kühlen Monaten und nur 7 Hitzetagen (ab 30°C, Norm 27,9 Tage) davon kein einziger im Hochsommermonat Juli lag die Jahresdurchschnitt-Temperatur 0,6°C unterhalb der Norm von 1991 bis 2020. Die Sonne zeigte sich mit 7 zu sonnenscheinarmen Monaten 131 Std. unterhalb dem langjährigen Mittel und trotz 6 zu niederschlagsarmen Monaten war 2021 263 l/m² zu niederschlagsreich.


    Endlich wieder einmal ein Winter wie er in den Siebziger- und Achtzigerjahren ganz normal war machte den Winter- und Schneefreunden eine Freude. Mit 45 cm hatten wir an der Station Ossenberg die höchste Schneedecke seit dem 5. März 2006. Man hört immer wieder, der Winter war viel zu kalt, nun im Zeitalter der Klimaerwärmung kann das subjektive Empfinden durchaus täuschen. Für eine objektive Einschätzung vergleicht man deshalb die aktuell gemessenen Temperaturen mit den über einen Zeitraum von 30 Jahren gemittelten Temperaturen, der sogenannten Referenz. Ab diesem Jahr wird zum Vergleich die Referenz-Periode von 1991 bis 2020 herangezogen. Gegenüber dieser Referenz war der Winter 0,7°C zu warm, 117,5 l/m² zu niederschlagsreich und trotz den deutlich zu sonnenscheinarmen Monaten Dezember und Januar noch 6 Std. zu sonnenscheinreich. Der zurückliegende Winter war übrigens der 10. zu warme Winter in Folge.


    Nach 7 zu warmen Frühlingen in Folge wurde dieser warme Trend mit dem Frühling 2021 unterbrochen. Mit 28 Frosttagen (17 Tage über der Norm und so die meisten Frosttage seit Messbeginn 1997) und 12 Schneefalltagen (8,2 Tage über der Norm) lag der Frühling mit einer Durchschnittstemperatur von 8,3°C 2°C unter der Norm von 1991 bis 2020. Trotz eines deutlich zu trockenen April und nach 4 zu trockenen Frühlingen in Folge gab es in dem 51,5 Stunden zu sonnenscheinarmen Frühling 2021 hauptsächlich bedingt durch den sehr nassen Mai noch ein Niederschlagsüberschuss von 42,5 l/m².


    Wer nach dem 2°C zu kühlen Frühling auf einen ausgleichenden warmen Sommer hoffte wurde enttäuscht, denn der Hochsommer fand nur während 2 Wochen im Juni und einer knappen Woche im August statt. Auch die Hundstage als normalerweise heißesten Tage des Jahres zwischen dem 23. Juli und 23. August zeigten sich zahnlos. Die Wettersingularität Siebenschläfer, also ein Wetterereignis mit hoher Eintretenswahrscheinlichkeit Ende Juni, Anfang Juli wurde diesen meteorologischen Sommer voll bestätigt. Laut der „Siebenschläferregel“ sollten wir einen zu kühlen und niederschlagsreichen Sommer bekommen und das traf voll und ganz zu. Mit einem Niederschlagsüberschuss von 204,2 l/m² war der meteorologische Sommer 2021 der niederschlagsreichste Sommer seit Messbeginn 1966 und mit nur 40 Sommertagen (ab 25°C, Norm 55 Tage) und nur 7 Hitzetagen (ab 30°C, Norm 24,5 Tage) fielen die 187,5 Stunden zu sonnenscheinarmen Sommermonate 0,8°C zu kalt aus.


    Einem sehr warmen Spätsommer im September folgte ein ausgeprägter Altweibersommer und auf einen goldenen Oktober wie aus dem Bilderbuch folgte ein zu kalter, zu trockener und sonnenscheinarmer November. Mit einem Niederschlagsdefizit von 116,7 l/m² fiel der 0,2°C zu kalte und 79 Stunden zu sonnenscheinreiche Herbst wie 2020 erneut deutlich zu trocken aus.


    Hier die Schwörstädter Wetterbesonderheiten des Witterungsjahres 2021:


    In der ersten sehr trüben Januarwoche zeigte sich die Sonne gerade einmal 10 Minuten lang.


    09. Januar: minus 6,8°C, so tief sank die Temperatur im gesamten Jahr 2020 nicht.


    11. Januar: mit einer max. Temperatur von -0,3°C der erste Eistag in diesem Winter.


    Am 13. und 14. Januar fiel mit 49 l/m² innerhalb 24 Stunden 58% des normalen gesamten Januarniederschlages.


    17. Januar: mit 45 cm an der Station Ossenberg und 35 cm an der Station Schulstrasse stieg die Schneedecke auf den höchsten Wert seit dem 5. März 2006 an


    Der Januar war mit einem Niederschlagsüberschuss von 128,3 l/m² der niederschlagsreichste Januar seit Messbeginn 1966.


    14.Februar: mit minus 9,2°C an der Station Ossenberg die tiefste Temperatur des Jahres.


    25. Februar: mit 21,1°C der erste warme Tag (ab 20°C) des Jahres und die höchste Februartemperatur seit Messbeginn 1997.


    Der meteorologische Winter 2020 / 2021 ist der 10. zu warme Winter in Folge.


    12. März: die Grünlandtemperatur wurde erreicht.


    31. März: mit 25,6°C der früheste erste Sommertag (ab 25°C) eines Jahres seit Aufzeichnungsbeginn.


    Der April war mit 13 Frosttagen (Norm 1,4 Tage) und 5 Schneefalltagen 2,2°C zu kalt und somit der kälteste April seit Aufzeichnungsbeginn 1997.


    Der Mai war mit einem Temperaturdefizit von 3,2°C der kälteste Mai seit Messbeginn 1997.


    Nach 7 zu warmen Frühlingen in Folge war der Frühling 2021 mit 28 Frosttagen (17 Tage über der Norm und so die meisten Frosttage seit Messbeginn 1997) und 12 Schneefalltagen (8,2 Tage über der Norm) 2°C unter der Norm von 1991 bis 2020.


    16. Juni: mit 32,0°C der erste Hitzetag (ab 30°C) des Jahres.


    18. Juni: mit 32,4°C die höchste Temperatur des Jahres


    23. Juni: bei einem Gewitter fiel innerhalb von 20 Minuten 25 l/m² Regen; hierbei wurde um 21 Uhr eine kurzfristige Niederschlagsrate von 217,4 l/m² in der Stunde erreicht.


    12.-13. Juli: innerhalb 14 Stunden fiel bei Dauerregen 65 l/m².


    Noch nie seit Messbeginn 1997 hatten wir einen Juli ohne Hitzetag (ab 30°C), noch nie seit 1966 fiel so viel Regen in einem Juli und nur im März 2001 (300,8 l/m²) gab es einen Monat mit mehr Niederschlag.


    Mit einem Niederschlagsüberschuss von 204,2 l/m² war der meteorologische Sommer 2021 der niederschlagsreichste Sommer seit Messbeginn 1966 und mit nur 40 Sommertagen (ab 25°C, Norm 55 Tage) und nur 7 Hitzetagen (ab 30°C, Norm 24,5 Tage) fielen die 187,5 Stunden zu sonnenscheinarmen Sommermonate 0,8°C zu kalt aus.


    19. September: der langjährige durchschnittliche Jahresniederschlag wurde um 1,4 l/m² übertroffen.


    Der Oktober war mit einem Sonnenscheinüberschuss von 51 Std. nach dem Oktober 2011 der zweitsonnigste Oktober seit Messbeginn 1966.


    09. November: mit -1,4°C der erste Frosttag in diesem Herbst.


    26. November: erster Schneefall in diesem Herbst.


    21. Dezember: mit einer Tageshöchsttemperatur von –0,1°C der erste Eistag in diesem Herbst/Winter.


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    Viele Grüße Helmut

    7. BZ-Talk mit dem Novemberrückblick, was brachte uns der meteorologische Herbst 2021 und was versteht man unter „Maskierten Kaltfront“.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    hier noch der Rückblick auf den 4. zu trockenen Herbst in Folge:


    Einem sehr warmen Spätsommer im September folgte ein ausgeprägter Altweibersommer und auf einen goldenen Oktober wie aus dem Bilderbuch folgte ein zu kalter, zu trockener und sonnenscheinarmer November. Mit einem Niederschlagsdefizit von 116,7 l/m² fiel der 0,2°C zu kalte und 79 Stunden zu sonnenscheinreiche Herbst wie 2020 erneut deutlich zu trocken aus.

    Der September hatte 4 Sommertage mehr als der August:
    Was die Sommermonate Juli und August nicht so recht geschafft hatten, leistete mit oft stabilem Sommerwetter der erste Herbstmonat. Mit 12 Sommertagen, 4 mehr als im August, war der September gegenüber der Norm von 1991 bis 2020 1,7°C zu warm, 32,9 l/m² zu niederschlagsarm und 36,5 Std. zu sonnenscheinreich.


    Zweitsonnigster Oktober seit Messbeginn 1966:

    Im Gegensatz zum Oktober 2020 zeigte sich der diesjährige Oktober golden wie aus dem Bilderbuch. Der im Vergleich zur Norm von 1981 bis 2020 0,9°C zu kühle und 52,2 l/m² zu niederschlagsarme mittlere Herbstmonat war mit einem Sonnenscheinüberschuss von 51 Std. nach dem Oktober 2011 der zweitsonnigste Oktober seit Messbeginn 1966.


    Der November war zu kalt, zu trocken und zu sonnenscheinarm:

    Hauptsächlich bedingt durch Nebel- und Hochnebeltage war der November 1,5°C zu kalt und 8 Stunden zu sonnenscheinarm. Mit 67,6 l/m² Niederschlag war er 31,6 l/m² zu trocken.



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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde:


    Hier der Rückblick auf den November als letzten Herbstmonat von Schwörstadt:


    Mit 3,9°C lag im November die Durchschnittstemperatur 1,5°C unter der Norm von 1991 bis 2020. Bereits zum 4. Mal in Folge konnte der November den langjährigen Novemberniederschlag nicht erreichen, mit 67,6 l/m² war er 31,6 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne schien an 58 Stunden 8 Stunden unter der Novembernorm.


    Der goldene Oktober ist Vergangenheit, denn pünktlich zum Start in den letzten Herbstmonat brachte die Kaltfront von Tief „Nael“ mit 19,8 l/m² Regen einen Wetterwechsel. Mit Unterstützung der Tiefs „Peter“ und „Rudolf“ blieb uns das trübe und feuchte Wetter bis zum 8. November mit weiterem 10,2 l/m² Regen und Tagestemperaturen zwischen 7 und 9°C erhalten. Nach dieser eher unfreundlichen ersten Novemberwoche übernahm Hoch „Silvi“ mit ruhigem Hochdruck-Herbstwetter das Zepter. In den sternenklaren Nächten bildete sich typisch für herbstliche Hochdrucklagen vielfach Nebel oder Hochnebel, der sich am Vormittag auflöste und nach der Nebelauflösung schien die Sonne von einem stahlblauen Himmel. Mit minus 1,4°C gab es am 9. den ersten Frosttag in diesem Herbst. Tief „Torben" brachte am 13. etwas Schwung in die Wetterküche. Nachdem in den vergangenen Tagen ein Nebel-Sonnenmix herrschte, sorgte "Torben" am 13. und 14. für starke Bewölkung und 9 l/m² Regen. Mit einer der Norm entsprechenden Durchschnittstemperatur fiel in der ersten Novemberhalbzeit mit 39 l/m² 39,3% der Niederschlagsnorm und die Sonne schien an 28,5 Std. 43% des Solls. Mit den Hochs „Valentina“ und „Uta“ startete die zweite Novemberhälfte durch eine sich den ganzen Tag nicht auflösende Hochnebeldecke mit grauer und trüber Novembertristesse. Nach 5 sonnenscheinlosen Tagen in Folge erfreuten wir uns am 18. bei Tagestemperaturen knapp unter 10°C durch einen Ausläufer von Tief „Ulrich“ und dem Zusammenspiel von etwas Wind, das das Nebelgrau durch etwas Wolken ersetzte, an 7:15 Std. Sonnenschein. Nach diesem nebelfreien Sonnentag war bis zum 21. durch „Valentina“ wieder alles beim Alten. Dank dem „Möhlinn-Jet“ löste sich die in der Nacht gebildete Hochnebeldecke im Gegensatz zu Bad Säckingen rasch am Vormittag auf. Das schwache Frontensystem von Tief „Wolfgang“ sorgte am 22. für 0,6 l/m² Nieselregen, bevor Hoch „Walpurga“ mit ruhigem Hochdruckwetter ab dem 23. neben sonnigen Anteilen für reichlich Nebel und Hochnebel sorgte. Die ruhigen Hochdruckwetterlagen mit Nebel- und Hochnebel gehörten ab dem 26. unter dem Einfluss der Tiefs „Yilmaz“ und „Zeus“ der Vergangenheit an, denn pünktlich zum ersten Adventswochenende gab es am 26. mit einem Schäumchen Schnee den ersten Schneefall in diesem Herbst. Mit Tief „Andreas“ blieb uns die feucht-kühle Polarluft mit einzelnen Schneeschauern bis zum Monatsende erhalten, wobei wir am 29. mit 2 cm die höchste Schneedecke des Monats hatten.


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    Viele Grüße Helmut

    Beim 6. BZ-Talk gibt es den Oktoberrückblick von Schwörstadt, was versteht man unter einem „Goldenen Oktober“ und warum sind sternenklare Nächte kälter.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde, hier Rückblick auf den zweitsonnigsten Oktober seit Messbeginn 1966


    Im Gegensatz zum Oktober 2020 zeigte sich der diesjährige Oktober golden wie aus dem Bilderbuch. Der im Vergleich zur Norm von 1981 bis 2020 0,9°C zu kühle und 52,2 l/m² zu niederschlagsarme mittlere Herbstmonat war mit einem Sonnenscheinüberschuss von 51 Std. nach dem Oktober 2011 der zweitsonnigste Oktober seit Messbeginn 1966.


    Dank den Hochs „Lioba“ und „Merle“ begann der Oktober golden. Mit 23,3°C erreichten wir am 2. Oktober die höchste Temperatur des Monats, bevor Tief „Benni“ am 3. für eine nachhaltige Wetterumstellung sorgte. Durch das Zusammenspiel der Tiefs „Christian“, „Didi“ und „Engelbert“ fiel bei sonnenscheinarmen Tagestemperaturen von 14°C bis 17°C bis zum 7. 24,8 l/m² Regen. Ab dem 8. Oktober übernahm Hoch „Nila“ das Wetterzepter und brachte den Goldenen Oktober zurück. In den sternenklaren Nächten sank die Temperatur bis 1,8°C ab, nach Auflösung der morgendlichen Nebelfelder stiegen die Tagestemperaturen mit viel Sonnenschein jedoch bis 19,5°C an. Nachdem die Tagestemperaturen ab dem 11. auf oktobertypische 13-14°C sanken sorgte Tief „Finn“ vom 12. auf den 13. Oktober für 3 l/m² Regen. Im Laufe des 13. kamen wir jedoch wieder zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Mit Hoch „Oldenburgia“ nahmen die Sonnenscheinanteile wieder deutlich zu und in den sternenklaren Nächten sanken die Temperaturen bis kurz vor den Frostbereich und es gab den ersten leichten Bodenfrost. Somit war die erste Oktoberhalbzeit 0,4°C zu kalt, mit 27,8 l/m² fiel erst 29% des normalen Oktoberniederschlages und die Sonne zeigte sich an 75,5 Std. schon 62% des Oktobersolls. Dank Hoch „Philine“ startete auch die zweite Oktoberhälfte nach Auflösung der morgendlichen Nebelfelder mit goldenem Oktoberwetter. Das Sturmtief-Duo „Ignaz“ und „Hendrik“ brachte ab dem 21. für 2 Tage etwas Schwung in die Wetterküche. Der erste „Baumrüttler“ des Herbstes raubte mit Böen über 56 km/h einigen Bäumen die Blätter und sorgte für 12,2 l/m² Regen. Bereits im Laufe des 21. Oktober übernahm Hoch „Quedlinburga“ die Regentschaft und verwöhnte uns mit sehr sonnigem und ruhigem Herbstwetter. In der sternenklaren Nacht zum 23. verpassten wir mit 0,2°C nur knapp den ersten Frosttag in diesem Herbst. Die schwache Front von Tief „Jasche“ störte am 26. mit 0,6 l/m² Regen kurz das schöne Herbstwetter, aber ab dem 27. brachte uns Hoch „Rosamunde“ vom morgendlichen Nebel abgesehen den Goldenen Oktober zurück. Dieses weitgehend störungsfreie Herbstwetter ging am 30. zu Ende. Das Tiefduo „Leo“ und „Martin“ verringerten mit 3 l/m² Regen am 30. das Oktober-Niederschlagsdefizit nur sehr gering und am letzten Oktobertag stieg die Temperatur mit 7 Std. Sonnenschein und Föhnunterstützung nochmals auf warme 18,4°C an.


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    Viele Grüße Helmut

    Beim 5. Wettergeschichten BZ-Talk gibt es einen Rückblick auf den September, eine Betrachtung auf den Nebel und was geschieht wenn der Rhein kocht.


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    Hallo liebe Wetterfreunde:


    Was die Sommermonate Juli und August nicht so recht geschafft hatten, leistete mit oft stabilem Sommerwetter der erste Herbstmonat. Mit 12 Sommertagen, 4 mehr als im August, war der September gegenüber der Norm von 1991 bis 2020 1,7°C zu warm, 32,9 l/m² zu niederschlagsarm und 36,5 Std. zu sonnenscheinreich.


    Nachdem es die Hochdruckgebiete diesen Sommer nicht lange ausgehalten haben, weitete sich Hoch „Gaya“ pünktlich zum Start in den meteorologischen Herbst mit angenehmen und nicht heißen Temperaturen für nachhaltiges Spätsommerwetter aus. Mit 25,7°C erreichten wir am 2. September den ersten Sommertag (ab 25°C) des Monats und auch an den folgenden 7 Tagen stiegen die Temperaturen über 25°C an. Ab dem 4. löste Hoch „Hermelinde“ „Gaya“ ab und sorgte dafür, dass sich die Sonne in den ersten 9 absolut niederschlagsfreien und 3,5°C zu warmen Septembertagen mit 93 Stunden schon 52% des Septembersolls zeigte. Mit 28,7°C erreichten wir am 8. die höchste Temperatur des Monats. Nach diesem ruhigen, trockenen und sehr sonnigen Spätsommerwetter bescherte uns Tief „Quillan“ am 10. zur Freude der doch schon sehr trockenen Böden mit 13,2 l/m² Regen eine kurze Spätsommerpause. Mit Hoch „Isgard“ kam bereits ab dem 11. das Spätsommerwetter zurück, wobei die Temperaturen vom 12. bis zum 14. sogar wieder in den Sommertagbereich anstiegen. Am Abend des 14. beendete Tief „Roland“ die trockenen und warmen Spätsommertage. Bei einer Tageshöchsttemperatur von nur noch 19,1°C fiel am 15. 4,2 l/m² Regen. Die erste Septemberhalbzeit war somit 3,3°C zu warm, mit 17,4 l/m² fiel erst 21% des normalen Septemberniederschlages und die Sonne schien an 24,5 Std. schon 69% des Septembersolls. Nachdem „Roland“ zum Start in die zweite Septemberhälfte am 16. noch 5,2 l/m² Regen brachte, sorgte Hoch „Jenny“ am 17. und 18. mit Sonnenschein von früh bis spät für Tagestemperaturen um 23°C. Am 19. spuckte Tief „Sven“ mit 8,4 l/m² Regen und Nachmittagstemperaturen um 13°C „Jenny“ in die Suppe, aber ab dem 20. erholte sich Jenny mit zunehmend freundlicherem Wetter langsam wieder. Am 19. September wurde übrigens der langjährige durchschnitt-liche Jahresniederschlag schon um 1,4 l/m² übertroffen. Zum Start in den kalendarischen Herbst löste Hoch „Kerstin“ am 22. mit ruhigem, trockenem und sonnigem Altweibersommerwetter „Jenny“ ab. Kleidertechnisch bedeutete das Zwiebellook, denn bei deutlich einstelligen Tiefstwerten waren am Morgen Schal und Jacke angesagt, aber bei sonnigen Nachmittagstemperaturen über 20°C durchaus T-Shirt, kurze Hosen und Sonnenbrille. Nachdem wir am 25. mit 25,2°C den 12. Sommertag des Monats genießen konnten, sorgte Tief „Volkmar“ am 26. mit einem Gewitter für 17,8 l/m² Regen. Bis zum 29. gestaltete sich das Wetter mit einzelnen leichten Schauern wechselnd bewölkt, bevor sich nach einer sternenklaren Nacht mit einer Tiefsttemperatur von 5,4°C der letzte Septembertag wieder sehr sonnig zeigte.


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    Viele Grüße Helmut

    4. Wettergeschichten BZ-Talk mit den Rückblicken auf den met. Sommer und August 2021 von Schwörstadt

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    Hallo liebe Wetterfreunde,


    hier noch der Rückblick auf den meteorologischen Sommer 2021


    Wer nach dem 2°C zu kühlen Frühling auf einen ausgleichenden warmen Sommer hoffte wurde enttäuscht, denn der Hochsommer fand nur während 2 Wochen im Juni und einer knappen Woche im August statt. Auch die Hundstage als normalerweise heißesten Tage des Jahres zwischen dem 23. Juli und 23. August zeigten sich zahnlos. Die Wettersingularität Siebenschläfer, also ein Wetterereignis mit hoher Eintretenswahrscheinlichkeit Ende Juni, Anfang Juli wurde diesen meteorologischen Sommer voll bestätigt. Laut der „Siebenschläferregel“ sollten wir einen zu kühlen und niederschlagsreichen Sommer bekommen und das traf voll und ganz zu.

    Mit einem Niederschlagsüberschuss von 204,2 l/m² war der meteorologische Sommer 2021 der niederschlags-reichste Sommer seit Messbeginn 1966 und mit nur 40 Sommertagen (ab 25°C, Norm 55 Tage) und nur 7 Hitzetagen (ab 30°C, Norm 24,5 Tage) fielen die 187,5 Stunden zu sonnenscheinarmen Sommermonate 0,8°C zu kalt aus.


    Der erste Sommermonat war reich an Gewittern:

    Gewitter gehörten in diesem Juniwetter dazu wie das "Amen" in der Kirche. Der erste gewitterreiche Sommermonat war entgegen der Norm von 1991 bis 2020 1,1°C zu warm, 70,9 l/m² zu niederschlagsreich und die Sonne zeigte sich 22 Stunden unterhalb des Junisolls.


    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn gab es so viel Niederschlag in einem Juli.

    Noch nie seit Messbeginn 1997 hatten wir einen Juli ohne Hitzetag (ab 30°C), noch nie seit 1966 fiel soviel Regen in einem Juli und nur im März 2001 (300,8 l/m²) gab es einen Monat mit mehr Niederschlag. Der 87 Stunden zu sonnenscheinarme mittlere Sommermonat war somit gegenüber der Norm von 1981 bis 2020 1,7°C zu kalt und mit 284,2 l/m² 175 l/m² zu niederschlagsreich.


    Der letzte Sommermonat bescherte uns nur 8 Sommertage (ab 25°C) und 3 Hitzetage (ab 30°C):

    Mit nur einer Hochsommerwoche zwischen dem 10. und 15. August fiel der letzte meteorologische Sommermonat gegenüber der Norm von 1991 bis 2020 mit nur 3 Hitzetagen (ab 30°C, Norm 8,8 Tage) und 8 Sommertagen (ab 25°C, Norm 19,1 Tage) 1,8°C zu kühl aus und trotz einem Sonnenscheindefizit von 78,5 Stunden fiel mit 61,2 l/m² nur 60% des normalen Augustniederschlages.


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    Viele Grüße Helmut


    Hallo liebe Wetterfreunde


    Mit nur einer Hochsommerwoche zwischen dem 10. und 15. August fiel der letzte meteorologische Sommermonat gegenüber der Norm von 1991 bis 2020 mit nur 3 Hitzetagen (ab 30°C, Norm 8,8 Tage) und 8 Sommertagen (ab 25°C, Norm 19,1 Tage) 1,8°C zu kühl aus und trotz einem Sonnenscheindefizit von 78,5 Stunden fiel mit 61,2 l/m² nur 60% des normalen Augustniederschlages.


    Die Tiefdruckgebiete gaben sich zum Start in den letzten Sommermonat die Klinke in die Hand, so dass bei herbstlichen Temperaturen immer wieder für Regennachschub gesorgt wurde. Von den „Hundstagen“, also den gewöhnlich heißesten Tagen des Jahres zwischen dem 23. Juli und dem 23. August, war zum Leid der Freibad-freunde nichts zu spüren. Nach einer 4°C zu kühlen ersten Augustwoche hörte der Regen auf und unter dem zunehmenden Einfluss von Hoch „Elfi“ stiegen die Sonnenanteile und Temperaturen täglich an. Mit 26,7°C am 10. erreichten wir den ersten Sommertag (ab 25°C) des Monats und am 12. August verzeichneten wir mit 31,2°C den ersten Hitzetag seit dem 19. Juni. Auch der 13. mit 30,9°C sowie der 14. mit 31,9°C waren jeweils Hitzetage. Nach diesem hochsommerlichen Wetterabschnitt war die erste Augusthalbzeit nur noch 1°C zu kalt, mit 46,8 l/m² fiel 46% des normalen Augustniederschlages und die Sonne schien an 94 Stunden erst 38% des Augustsolls. Die zweite Augusthalbzeit startete mit Tief „Luciano“ mit Regenschauern und Tages-Höchsttemperaturen um 22°C wieder mit einer frühherbstlichen Wetterstimmung. Mit Hoch „Fridoline“ konnten wir uns am 20. mit 25,8°C und am 21. mit 29,0°C nochmals an 2 Sommertagen erfreuen, aber mit der Zufuhr subpolarer Luftmassen war die Hochsommerakte ab dem 22. August endgültig geschlossen. Nach 4,4 l/m² Regen am 22. blieb es bis zum 26. bei einem Sonne- Wolkenmix und Tagestemperaturen um 22°C bei dem ruhigen Frühherbstwetter. Mit leichten Schauern fiel vom 26. bis zum 29. nochmals 3,6 l/m² Regen und am 28. sank die Nachttemperatur mit 7,9°C auf den tiefsten Wert des Monats. Das die letzten Tage wetterbestimmende Tief „Nick“ sorgte auch bis zum Monatsende zum Leid der Badefreunde mit leichten Regenschauern (1,8 l/m ²) für eine zu kühle und sonnenscheinarme Wetterphase.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Klimatologisch gesehen ist der Juli der heißeste Monat des Jahres, in diesem Jahr hielt er sich jedoch nicht daran, denn der Juni war rund 1,1°C wärmer. Noch nie seit Messbeginn 1997 hatten wir einen Juli ohne Hitzetag (ab 30°C), noch nie seit 1966 fiel so viel Regen in einem Juli und nur im März 2001 (300,8 l/m²) gab es einen Monat mit mehr Niederschlag. Der 87 Stunden zu sonnenscheinarme mittlere Sommermonat war somit gegenüber der Norm von 1981 bis 2020 1,7°C zu kalt und mit 284,2 l/m² 175 l/m² zu niederschlagsreich.


    Nach leichtem Nieselregen begann der Juli bis zum Abend des 3. unter dem Einfluss von Zwischenhoch „Beate“ recht sonnig und mild. Die Tiefs „Yap“ und „Zyprian“ sorgten dafür, dass uns ab dem Abend des 3. bis zum 9. Juli bis auf wenige Ausnahmen Schauer, Gewitter, zeitweiliger Starkregen und gut 2,5°C zu kühle Temperaturen begleiteten. Des einen Freud, des anderen Leid. Einige freuten sich über die angenehmen Temperaturen und Regenfälle, wodurch sich die Natur im Gegensatz zu den vergangenen Sommern herrlich üppig grün zeigte, aber andere wünschten sich Badewetter mit viel Sonne und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke. Ein stabiles Hochdruckgebiet war bis auf Weiteres nicht in Sicht, denn Tiefdruckeinfluss blieb auch weiterhin das Maß der Dinge. Ein Tief drückte dem nächsten Tief quasi die Klinke in die Hand. Nachdem Tief „Arno“ abgezogen war brachte uns das sehr konstante Unwettertief „Bernd“ ab dem 12. Juli sintflutartigen Regen. Am 13. fiel innerhalb 14 Stunden 65 l/m² Regen und bis zum 15 Juli fielen nochmals 54,8 l/m². In der ersten 3°C zu kalten Julihalbzeit fiel mit 178,6 l/m² schon 163% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 68 Stunden erst ¼ des Julisolls. Gewittrige Schauer zum Start in die 2. Julihälfte erhöhten den Monatsniederschlag bis zum 17. nochmals um 26,8 l/m². Hoch „Dana“ sorgte dann ab dem 18. mit freundlichem und sommerlich warmem Wetter dafür, dass die Starkregenfälle der vergangenen Woche erst einmal Geschichte waren. Mit 29,9°C erreichten wir am 23. die höchste Temperatur des Monats und verpassten den ersten Juli-Hitzetag nur sehr knapp. Ab dem 24. fiel die normalerweise heißeste Jahreszeit in alte Muster zurück, denn Hoch „Dana“ konnte sich nicht nachhaltig einnisten. Tief „Dirk“ schickte uns neben Wolken auch kräftige Schauer und Gewitter ins Land. Dieses unbeständige und gewitterträchtige Wetter, eigentlich typisch mittel-europäisch, blieb uns bis zum Monatsende erhalten. Mit 20,2 l/m² fiel am 30. Juli in 25 Minuten mehr Regen als im gesamten Juli 2020 (18,8 l/m²).


    Mehr unter http://www.wetter-schwoerstadt.de


    A:Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg



    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Gewitter gehörten in diesem Juniwetter dazu wie das "Amen" in der Kirche. Der erste gewitterreiche Sommermonat war entgegen der Norm von 1991 bis 2020 1,1°C zu warm, 70,9 l/m² zu niederschlagsreich und die Sonne zeigte sich 22 Stunden unterhalb des Junisolls.


    Der erste Sommermonat begann mit Hoch „Waltraut“ standesgemäß wie es sich für den Beginn eines meteorolo-gischen Sommers gehört mit viel Sonnenschein und 4 Sommertagen (ab 25°C) in Folge. Die schwülwarme Luft und Tief „Peter“ sorgten am 4. und 5. Juni für erste Gewitter, wobei am 5. die Temperatur nur noch auf 17,8°C anstieg. Bei weiteren Schauern und Gewittern erhöhte sich der Juniniederschlag bis zum 9. auf 51,2 l/m². Von den zum Teil unwetterartigen Gewittern mit Starkniederschlag, der zu großen Überschwemmungsschäden führte blieben wir jedoch verschont. Unter dem Einfluss von Hoch „Xenia“ stiegen die Tagestemperaturen ab dem 10. mit viel Sonnenschein wieder über 25°C an. Mit 29,8°C am 14. und 29,7°C am 15. verpassten wir den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Jahres nur knapp. Somit war die erste Junihalbzeit 0,4°C zu warm, mit 51,2 l/m² fiel 49% des normalen Juniniederschlages und die Sonne schien an 114 Std. 45% des Junisolls. Zu Beginn der zweiten Junihälfte legte der Sommer eine Schippe drauf, denn Hoch „Zoe“ heizte uns kräftig ein. Mit 32,0°C verzeichneten wir am 16. den ersten Hitzetag des Jahres. Auch die folgenden 3 Tage waren Hitzetage, wobei wir am 18. mit 32,4°C die bisher höchste Temperatur des Jahres errichten. In der Meteorologie spricht man von einer Hitzewelle, wenn die Tageshöchsttemperatur gegenüber der Norm über 5 Tage lang um mindestens 5°C überschritten wird, und das war vom 14. bis zum 19. Juni der Fall. Nach dieser ersten Hitzewelle kam am 20. Tief „Ulfert“ ins Spiel und bescherte uns mit schwül-warmer Mittelmeerluft bis zum 24. Gewitter und gewittrige Regenschauer. Am Abend des 23. fiel bei einem Gewitter innerhalb von 20 Minuten 25 l/m² Regen; hierbei wurde um 21 Uhr mit einer kurzfristigen Niederschlagsrate von 217,4 l/m² in der Stunde der stärkste Niederschlag seit dem legendären Unwetter vom 6. Juli 2012 gemessen. Von den zum Teil unwetterartigen Gewittern mit sehr hohem Schadenpotential blieben wir in Schwörstadt verschont. Mit Hoch „Afra“ gab es am 25. und 26. eine vorübergehende, recht sonnige Gewitter-Verschnaufpause. Tief „Xero“ brachte uns ab dem 27. bis zum Monatsende die Gewitterlage zurück, wobei am letzten Junitag die Temperaturen deutlich zurückgingen.


    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg




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    Viele Grüße Helmut

    Beim 3. Wettergeschichten BZ-Talk gibt es einen Rückblick auf den gewitterreichen zurückliegenden Juni, sowie eine Betrachtung auf die Siebenschläferregel.


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