Posts by Helmut.58

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Hier der Rückblick vom ersten Schwörstädter Herbstmonat:


    Zu warm, zu trocken und zu sonnig, es wird leider zur wiederholten Gewohnheit. Denn nach einer fast zwei Wochen andauernden Hochdruckphase war der September als erster Herbstmonat gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,7°C zu warm, 38,8 l/m² zu trocken und 27 Stunden zu sonnenscheinreich.

    Mit den Hochs „Doris“, „Elektra" und „Carmen", sowie den Tiefs „Egbert", „Ferdinand" und „Götz“ begann die erste 1,6°C zu warme und 0,6 l/m² feuchte Septemberwoche bei teils spätsommerlichem, teils frühherbstlichem Wetter mit einer Temperatur-Achterbahnfahrt. Hatten wir am 4. mit einer sommerlichen Höchsttemperatur von 27,4°C noch kurze-Hosen- und T-Shirtwetter, kam am 6. bei einer eher herbstlichen Höchsttemperatur von 16,7°C das seit längerer Zeit verschmähte leichte Jäckchen wieder einmal zum Einsatz. Tief „Hans“ sorgte am 8. bei einer Höchst-temperatur von nur 14,3°C nochmals für 4,4 l/m² Regen, bevor ab dem 9. die Hochs „Friederike“ und „Gaia“ zunehmend für wärmere Temperaturen und Sonnenschein sorgten. Bis zur Monatsmitte wurden wir somit durch einen vorgezogenen „Altweibersommer“ mit Badewetter verwöhnt. Am 15. verpassten wir mit 29,8°C nur knapp den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats. Mit dieser Sommerphase war die erste Septemberhalbzeit 1,9°C zu warm, mit 5,2 l/m² fiel erst 5,5% des normalen Septemberniederschlages und mit 101 Std. schien die Sonne schon 59% des Septembersolls. Unter weiterem Einfluss von Hoch „Gaia“ erreichten wir am 16. zum Start in die zweite Septemberhälfte mit 30,8°C den ersten Hitzetag und zugleich die höchste Temperatur des Monats. Mit einer nord-westlichen Strömung wurde ab dem 18. September von der Nordsee aufgewärmte Polarluft zu uns geführt. Die Tagestemperaturen gingen rund 6°C zurück, aber Hoch „Hanneke“ sorgte weiterhin für sehr viel Sonnenschein. Nach 2 weiteren Sommertagen (ab 25°C) am 21. mit 25,5°C und 28,0°C am 22. schwächte Tief „Jürgen“ in der Nacht auf den 23. mit 23,2 l/m² Regen das Niederschlagsdefizit etwas ab. In der letzten Septemberwoche sorgten die Tiefdruckgebiete „Klaus“ und „Lysander“ für einen herbstlich wechselhaften Witterungsabschnitt. Nachdem wir am 29. September nochmals sonniges, 23,7°C warmes Sonntagswetter genießen konnten, brachte Sturmtief „Mortimer“ in der Nacht auf den 30. mit Windböen um 55 km/h die höchsten Windgeschwindigkeiten des Monats.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Hier noch der Rückblick auf den drittwärmsten meteorologischen Sommer seit Aufzeichnungsbeginn 1864 von 79739 Schwörstadt:


    Mit extremen Hitzewellen und dem nach 2003 zweitwärmsten Juni erlebten wir den drittwärmsten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn 1864. Der meteorologische Sommer 2019 brachte uns einen Temperaturüberschuss von 2,1°C, die Sonne machte 109 Überstunden und trotz eines zu niederschlagreichen August fiel 31,2 l/m zu wenig Niederschlag.


    Der erste Sommermonat war der zweitwärmste Juni seit Messbeginn:

    Nach dem kältesten Mai seit 1991 erlebten wir nach dem Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 2,7°C zu warme und 55,5 Stunden zu sonnige erste Sommermonat war in diesem Jahr mit einem Niederschlagsdefizit von 31,6 l/m² bereits der 6. zu trockene Monat in Folge.


    Die zweite Hitzewelle des Sommers sorgte im Juli für einen Temperaturüberschuss von 2,1°C:

    Laut Meteo Schweiz registrierten wir in unserer Region nach dem zweitheißesten Juni den sechstwärmsten Juli seit Messbeginn 1864. Mit der zweiten Hitzewelle des Jahres in der letzten Julidekade hatten wir gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 eine positive Temperaturabweichung von 2,1°C, mit einem Niederschlagsdefizit von 41,8 l/m² war es der siebte zu trockene Monat in Folge und die Sonne machte 44 Überstunden.


    Zu warm und zu sonnig, aber der letzte Sommermonat brachte uns nach 7 zu trockenen Monaten in Folge wieder einmal ein Niederschlagsüberschuss:

    Länger andauernde Westwetterlagen, wie wir sie zeitweise in diesem August hatten, sind sehr selten geworden und schwächten das Jahres-Niederschlagsdefizit etwas ab. Mit einer zur Hochform auflaufenden letzten Woche mit 6 Hitzetagen, davon 5 in Folge, war der August 1,4°C zu warm, 9,5 Std. zu sonnig und 41,2 l/m² zu niederschlagsreich.



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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    Rückblick auf den ersten nicht zu trockenen Monat des Jahres in 79739 Schwörstadt:


    In den 90iger Jahren war die Westwetterlage noch die dominierende Wetterlage, sodass es im Sommer häufiger zu kühlen und verregneten Phasen kam. Seit der Jahrtausendwende hat aber die Anzahl der Westwetterlagen deutlich abgenommen, sodass eine länger andauernde Westwetterlage, wie wir sie zeitweise diesen August hatten, sehr selten geworden sind. Auch aufgrund solcher Westwetterlagen hatten wir im 1,4°C zu warmen und 9,5 Std. zu sonnigen letzen Sommermonat ein Niederschlagsüberschuss von 41,2 l/m².


    Der August als letzter Sommermonat startete mit Hoch „Zella“ sonnig, trocken und sommerlich warm bis heiß. Am 4. und 5. registrierten wir die ersten beiden Hitzetage (ab 30°C) des Monats, bevor Tief „Xaver“ am frühen Morgen des 6. August für eine unruhige Nacht sorgte. Bei 3 stärkeren Gewittern fiel innerhalb 5 Stunden 35,8 l/m² Regen (36% des Augustsolls). Den stärksten Niederschlag hatten wir um 1:30 Uhr mit 14 l/m² in nur 15 Minuten, das entspricht einer kurzzeitigen Regenrate von 138,8 l/m² in der Stunde. Wie unterschiedlich Gewitterniederschläge in geringer Entfernung sein können: die 10 km entfernten Stationen DWD Rheinfelden und Kurgebiet Bad Säckingen hatten im gleichen Zeitraum mit 15,8 l/m² 20 l/m² weniger Regen. Bei weiteren gewittrigen Schauern summierte sich die 2-tägige Regensumme vom 6. und 7. August mit 76 l/m² auf 97% des langjährigen Augustniederschlages. Nach 2 sonnigen Tagen und mit 35,3°C am 9. (der höchsten Temperatur des Monats) sorgte Tief „Yap“ dafür, das wir bei eher herbstlichen Temperaturen bereits am 12. August mit 99,6 l/m² den normalen Augustniederschlag um 0,6 l/m² übertrafen. Bei angenehmen Sommertemperaturen brachte ein kurzer Schauer am 15. nochmals 0,4 l/m² Regen. Somit fiel in der ersten 0,9°C zu warmen Augusthalbzeit mit 100 l/m² 101% des normalen Augustniederschlages und die Sonne schien an 117 Std. genau die Hälfte des Augustsolls. Startete die zweite Augusthälfte mit für Mitteleuropa und für die Jahreszeit üblichen Temperaturen verzeichneten wir am 18. bei strahlendem Sonnenschein mit 33,7°C den 26. Hitzetag des Jahres. Tief „Bernd“ sorgte in der Nacht auf den 19. mit einem Gewitter für 20 l/m² Regen. Bei weiteren Schauern am 19. und 17 l/m² Dauerregen mit Nachmittagstemperaturen um herbstliche 15°C am 20. fiel nochmals 21,2 l/m² Regen, bevor Hoch „Corina“ am 21. mit zunehmendem Hochsommerwetter das Wetterzepter übernahm. Mit Unterstützung von Hoch „Doris“ lief der Hochsommer zum Monats- und Sommerende mit weiteren 6 Hitzetagen, davon 5 in Folge, nochmals zur Hochform auf.




    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Hier der Rückblick auf das Juliwetter von 79739 Schwörstadt:

    Laut Meteo Schweiz registrierten wir in unserer Region nach dem zweitheißesten Juni den sechstwärmsten Juli seit Messbeginn 1864. Mit der zweiten Hitzewelle des Jahres in der letzten Julidekade hatten wir gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 eine positive Temperaturabweichung von 2,1°C, mit einem Niederschlagsdefizit von 41,8 l/m² war es der siebte zu trockene Monat in Folge und die Sonne machte 44 Überstunden.

    Der Juli begann unter der Nachwirkung von Hoch „Vera“ wie der Juni aufgehört hatte schwül-heiß, trocken, sehr sonnig und als schweißfördernden Zusatz gab es in der Nacht zum 1. Juli mit einer Tiefsttemperatur von 21,8°C die wärmste Tropennacht (die minimale Nachttemperatur sinkt nicht unter 20°C) seit Aufzeichnungsbeginn 1997. Nach der zurückliegenden Hitzewelle mit stark gesundheitsgefährdeten Taupunkten von bis zu 25°C sorgte Hoch „Winnie“ ab dem 3. mit nördlichen trockenen Luftmassen für trockene Wärme um 30°C am Tag und angenehmen schlaffördernden Temperaturen um 15-16°C in der Nacht. Nach 13 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachten gewittrige Schauer am 6. und 7. 9,6 l/m² Regen. Nördliche Luftmassen leiteten dann ab dem 8. Juli einen kühleren aber sehr sonnigen und niederschlagsfreien Witterungsabschnitt ein. Am 11. nahm die Bewölkung unter dem Einfluss von Tief „Quinctilius“ zu und bis zum 15. fiel bei unterschiedlich starken Schauern 16 l/m² Regen. Nach dieser kühleren Wetterphase war die erste Julihalbzeit immer noch 0,7°C zu warm, mit 25,6 l/m² fiel nur 23% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 144 Stunden schon 56% des Julisolls. Zum Start der zweiten Julihälfte kehrte mit Hoch „Xandra“ das sehr sonnige, von Tag zu Tag wärmere und niederschlagsfreie Hochsommerwetter zurück. Tief „Sepp“ bescherte uns am 21. mit gewittrigen Schauern 7,4 l/m² des sehr dringend benötigten Regens, bevor am 22. eine Omega-Wetterlage mit Hoch „Yvonne“ eine extreme Hitzewelle einleitete. Am 25. verzeichneten wir mit 38,5°C nach 2003 und 2015 die dritthöchste Temperatur seit Aufzeichnungsbeginn und in der Nacht auf den 26. Juli hatten wir mit einer Tiefsttemperatur von 21,2°C die zweite Tropennacht des Monats. Nachdem sich das Hitzehoch „Yvonne“ Richtung Norden verabschiedete erfüllte uns Tief „Vincent“ den sehnlichen Wunsch nach Regen. Vom späten Abend des 26. Juli bis zum 27. Juli wurde mit 32 l/m² das extreme Niederschlagsdefizit etwas abgeschwächt. Mit den eingeflossenen nördlichen Luftmassen hatten wir am 28. mit Nachmittagstemperaturen um 17°C ca. 20°C kühlere Temperaturen als noch 2 Tage zuvor. Die letzten 3 Julitage zeigten sich bis auf einen kurzen Schauer am Abend des 30. mit 2 l/m² Regen bei einem Sonne-Wolkenmix angenehm warm und trocken.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Zweitwärmster Juni seit Messbeginn vor über 150 Jahren:


    Nach dem kältesten Mai seit 1991 erlebten wir in 79739 Schwörstadt nach dem Juni des Rekord-Hitzejahres 2003 den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 2,7°C zu warme und 55,5 Stunden zu sonnige erste Sommermonat war in diesem Jahr mit einem Niederschlagsdefizit von 31,6 l/m² bereits der 6. zu trockene Monat in Folge.

    Nach einem kühlen Mai schaltete auch das Wetter pünktlich zum Start des meteorologischen Sommers mit Hoch „Pia“ auf Sommer um. Mit 31,0°C verzeichneten wir am 2. Juni den ersten Hitzetag (ab 30°C) in diesem Jahr. Mit einer sehr warmen südwestlichen Strömung aus Spanien waren auch die folgenden 3 Tage bei strahlendem Sonnenschein allesamt Hitzetage. Die Tiefs „Frank“, „Gebhard“ und „Jörn“ sorgten ab dem 6. mit Kaltfronten für einen radikalen Wetterumschwung. Hatten wir am 5. bei Sonnenschein noch Nachmittagstemperaturen von 31,5°C so lagen die Temperaturen einen Tag später zur gleichen Zeit bei leichtem Regen mit 11,7°C fast 20°C tiefer. Auch über Pfingsten blieb es bei dem wechselhaften und zu kühlen Aprilwetter. Nach 7 Niederschlagstagen in Folge mit 42,2 l/m² Regen brachte uns Hoch „Sibylle“ am 13. Juni vorübergehend das sonnige und warme Sommerwetter zurück. Ein Gewitter, verursacht von Tief „Ludger“ brachte am Abend des 15. 14,6 l/m² Regen. Die erste Juni-Halbzeit war somit 0,2°C zu warm, mit 56,8 l/m² fiel 53% des normalen Juni-Niederschlages und die Sonne schien an 124 Std. 53% des Junisolls. Die zweite Junihälfte begann am Morgen des 16. zunächst noch mit Schauern, bevor sich im Tagesverlauf die Sonne immer mehr durchsetzte. Schönwetterhoch „Tale“ bescherte uns dann bis zum Fronleichnam 20. Juni warmes bis heißes und sonniges Sommerwetter. So waren der 18. mit 30,2°C und der 19. mit 30,6°C 2 weitere Hitzetage. Von dem Fronleichnamsfeiertag bis zum 22. Juni sorgte Tief „Momo“ mit bis zu 10°C kühleren Temperaturen immer wieder für gewittrige Regenschauer. Die Hochs „Ulla“ und „Vera“, die heiße bis sehr heiße Subtropikluft aus dem Norden Afrikas und der Sahara und die hochstehende Junisonne sorgten ab dem 23 Juni für eine ausgeprägte Hitzewelle. Die letzten 7 Junitage waren allesamt Hitzetage, wobei die Temperatur am 26. mit 37,2°C so hoch anstieg wie noch nie in einem Juni.



    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde hier noch der meteorologische Frühling 2019 von Schwörstadt:

    Für viele Personen war der meteorologische Frühling 2019 nass und kalt. In der Realität war er aber zu warm, zu trocken und zu sonnig. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der 31,5 Stunden zu sonnige meteorologische Frühling 2019 trotz eines rekordkalten Monats Mai noch 0,3°C zu warm und mit 257 l/m² 33 l/m² zu trocken.

    Der erste Frühlingsmonat war zu warm, zu trocken und zu sonnig
    Der März war bereits der 12. zu warme Monat in Folge. Mit einer feuchten 1. Halbzeit und einer sehr trockenen 2. Monatshälfte war der erste 2,4°C zu warme Frühlingsmonat 6,2 l/m² zu trocken und 43:20 Stunden zu sonnig.

    Der April war der 13. zu warme Monat in Folge, das gab es noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1881
    „April-April, der macht was er will“ und dieses Jahr brachte er neben einer Rekord-Schneehöhe auch sommerliche Wärme. Der 10,5 Stunden zu sonnige April  war gegenüber der langjährigen Norm mit einer positiven Temperaturabweichung von 0,7°C der 13. zu warme Monat in Folge. Laut Deutschem Wetterdienst gab es bundesweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 noch nie 13 zu warme Monate in Folge. Zum Wohle der Vegetation gab es an der Station B einen Niederschlagsüberschuss von 9,6 l/m².


    Noch nie seit 1991 war ein Mai so kalt

    Ohne einen Sommertag (ab 25°C Norm 4,7 Tage) stand der 2,1°C zu kalte Mai im starken Kontrast zum sehr warmen Mai 2018. Mit 88,4 l/m² fiel nur 78% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 201:55  Stunden 7,5 Stunden unter dem Maisoll.




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    Viele Grüße Helmut

                   

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    "Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken; ist er aber feucht und kühl, gibt es Frucht und Futter viel." Wenn auch der Niederschlag etwas zu gering ausgefallen ist, so müssten die Landwirte dieses Jahr nach der Bauernregel mit ihrer Ernte zufrieden sein. Ohne einen Sommertag (ab 25°C Norm 4,7 Tage) stand der 2,1°C zu kalte und kälteste Mai seit 1991 im starken Kontrast zum sehr warmen Mai 2018. Mit 88,4 l/m² fiel nur 78% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 201:55 Stunden 7,5 Stunden unter dem Maisoll.


    Mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20°C hatten die Maibummler erstmals wieder seit 2013 ein ideales Wander- und Grillwetter. Nach einem weiteren warmen Tag mit über 20°C brachte Tief „Werner“ ab dem 3. Mai mit einer arktischen Strömung einen radikalen Luftmassenwechsel. Neben den gegenüber der Norm ca. 10°C zu kühlen Temperaturen hatte „Werner“ auch noch Graupel-, Regen- und Schneeregenschauer im Angebot. Nach klaren Nächten hatten wir am 6. mit –0,8°C und am 7. mit –0,2°C 2 späte Frosttage. Nach diesen verfrühten Eisheiligen stiegen die Temperaturen ab dem 8. Mai wieder an. Zu T-Shirt und kurzen Hosen lud das durch die Tiefs „Ykon“ und „Zacharias“ verursachte wechselhafte und windige Aprilwetter jedoch noch nicht ein. Bei für die Jahreszeit deutlich zu kühlen Temperaturen zeigte sich das Wetter mit Hoch „Neyvi“ bei einem Wechsel aus Sonnenschein und Wolken trocken. Mit den verfrühten und pünktlichen Eisheiligen war die erste 4,6°C zu kalte Maihalbzeit die kälteste seit Messbeginn 1997. Mit 46 l/m² fiel 40% des normalen Mai-Niederschlages und die Sonne schien an 75 Std. 36% des Maisolls. Die zweite Maihälfte begann immer noch kühl und wolkig, bevor am 17. die Temperaturen mit viel Sonnenschein wieder auf 21,4°C anstiegen. Tief „Axel“ übernahm am 18. die Regentschaft und brachte uns, die Natur dankte es, bei für die Jahreszeit immer noch zu kühlen Temperaturen bis zum 22. Mai 26,2 l/m² Regen. Ab dem 22. rückte Hoch „Ophelia“ nach und sorgte wieder für sehr sonniges und deutlich wärmeres Wetter, so hatten wir am 24. mit 24,1°C die bisher höchste Temperatur in diesem Mai. Bis auf einen kurzen Schauer mit 2,8 l/m² am 25. blieb es bis zum 28. trocken und sehr sonnig. Der Mai 2019 blieb sich treu, ein stabiles Hoch war nach wie vor nicht in Sicht. Tief „Claudius“ sorgte nach dieser kurzen warmen und sonnigen Wetterphase am 28. mit einem Schwall Kaltluft und Regen dafür, dass die Tages-Höchsttemperaturen wieder unter 20°C lagen. Dank Hoch „Pia“ konnten die Vatertagsbummler am 30. mit viel Sonnenschein und Temperaturen deutlich über 20°C auf ihre Wanderschaft gehen. So endete der Mai standesgemäß in Richtung meteorologischer Sommeranfang mit viel Sonnenschein wieder deutlich wärmer, so dass wir am 31. mit 24,2°C den wärmsten Tag in diesem Monat hatten.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    hier der Aprilrückblick von Schwörstadt:


    „April-April, der macht was er will“ und dieses Jahr brachte er neben einer Rekord-Schneehöhe auch sommerliche Wärme. Der 10,5 Stunden zu sonnige April 2019 war gegenüber der langjährigen Norm mit einer positiven Temperaturabweichung von 0,7°C der 13. zu warme Monat in Folge. Somit gab es einen sehr bedenklichen neuen Rekord. Laut Deutschem Wetterdienst gab es bundesweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 noch nie 13 zu warme Monate in Folge. Mit dem Begriff „schönes Wetter“ verbinden wir im klassischen Sinn Wärme und Sonnenschein, aber Angesichts des aktuellen Niederschlagsdefizits, die ersten 3 Monate des Jahres waren alle zu trocken, muss der Niederschlagsüberschuss von 9,6 l/m² an der Station Hauptstrasse zum Wohle der Vegetation als sehr erfreulich aufgefasst werden. 

    Dank Hoch „Jana“ startete der April wie der März aufgehört hatte frühlingshaft warm und sehr sonnig. Am 3. April nahm das freundliche Hochdruckwetter ein jähes Ende. Nach 15 Tagen in Folge ohne Niederschlag brachten die Tiefs „Otto“ und „Philipp“ mit rund 12°C kühleren Tages-Temperaturen den dringend benötigten Niederschlag. Innerhalb 40 Stunden fiel mit 31,6 l/m² 35% des normalen gesamten Aprilniederschlages. Nachdem wir am 2. April ja schon eine Tages-Höchsttemperatur von 22,9°C hatten bescherte uns Tief „Philipp“ am 4. mit starkem Schneefall bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit 3,5 cm eine Schneedecke, die wir im gesamten Winter 2018 -2019 nie erreicht hatten. Ab dem 6. April stiegen die Temperaturen bei wechselnder Bewölkung wieder deutlich in den zweistelligen Bereich. Nach 4 niederschlagsfreien Tagen folgte am 9. und 10. April  wechselhaftes Aprilwetter mit vielen Wolken, nur etwas Sonne und 5,6 l(m² Regen. Mit einer nordöstlichen Biesenströmung sorgte ab dem 11. kalte Festlandsluft aus Nordosteuropa für Temperaturen, die ca. 3°C unterhalb des jahreszeitüblichen Durchschnitts lagen, so dass wir am Sonntagmorgen 14. April kurzfristig starken Schneefall hatten. Somit war die erste Aprilhälfte 1,7°C zu kalt, mit 40,8 l/m² fiel 45% des langjährigen April-Niederschlages und die Sonne schien an 70 Std. 40% des Solls. Trotz 6,6 l/m² Regen durch  die Ausläufer des Tiefs „Rene“ stiegen zum Start in die zweite Aprilhalbzeit die Temperaturen wieder deutlich an. Am Gründonnerstag 18. April erfolgte schließlich mit Hoch „Katharina“ der Startschuss für ein Bilderbuch-Osterwetter. Mit 25,4°C gab es am Karsamstag 20. April den ersten Sommertag (ab 25°C) und trotz eingeschränkter Sonneneinstrahlung durch Saharastaub gebildeter Schleierbewölkung erreichten wir am Ostermontag mit 25,9°C einen weiteren Sommertag. Nach den Osterfeiertagen gab „Katharina“ das Zepter an ihre Hochnachfolgerin „Leonore“ ab, die trotz „Saharastaub-Schleierbewölkung“ für viel Sonne und für die Jahreszeit deutlich zu hohe Temperaturen sorgte. Nachdem am 24. die Temperatur mit 26,6°C auf den bisher höchsten Wert des Jahres anstieg, brachte um 17 Uhr ein Gewitter neben 13,4 l/m² Regen und Böen um 50 km/h einen Temperatursturz  auf 8,8°C. Tief „Theodor“ stand nicht im Fußballtor, sondern bescherte uns ab dem 26.  neben dem für die Vegetation segensreichen Regen und rund 15°C tieferen Temperaturen ein abruptes Ende des Frühsommers. Mit Unterstützung der Tiefs „Uli“ und „Valentin“ blieb es bis zum Monatsende bei dem eher kühlen  und wechselhaften Aprilwetter.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde

    Rückblick auf den 12. zu warmen Monat in Folge von Schwörstadt:

    Der März ist bereits der 12. zu warme Monat in Folge. Mit einer feuchten 1. Halbzeit und einer sehr trockenen 2. Monatshälfte war der erste 2,4°C zu warme Frühlingsmonat 6,2 l/m² zu trocken und 43:20 Stunden zu sonnig.

    Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang verabschiedete sich das Frühlingshoch „Frauke“ und nach 17 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachte Tief „Alexander“ 13,8 l/m² des dringend benötigten Regens. Auf recht freundliches Wetter am Fasnachtssonntag blies den Narren durch Sturmtief „Bennet“ am Rosenmontag und zum Teil auch noch am Fasnachtsdienstag bei leichten Regenschauern der Wind mit Böen bis 76 km/h um die Ohren. Nach einer Wetterberuhigung am Aschermittwoch sorgten in schneller Folge die Sturmtiefs „Cornelius“, „Dragi“ und „Eberhard“ mit einer ausgeprägten Westwetterlage für sehr windiges Aprilwetter. Nachdem am 9. die Grünlandtemperatur erreicht wurde gingen durch die eingeflossene Polarluft am 11. März begleitet von starken Graupel- und Schneeschauern die Temperaturen deutlich zurück. Auf „Eberhard“ folgten die Tiefs „Franz“, „Gebhard“, „Heinz“ und versorgten uns weiterhin bis zur Monatshalbzeit mit sehr wechselhaftem und windigem Wetter. In der ersten 2,3°C zu warmen Märzhalbzeit fiel mit 76,6 l/m² schon 89% des normalen März-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 42,5 Std. nur 32% des Märzsolls. Nachdem die zweite Märzhälfte bei viel Sonnenschein mit 17,3°C der bisher höchsten Temperatur des Monats startete, brachte das letzte Wintertief „Igor“ bis zum 19. nochmals 3,2 l/m² Regen. Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März übernahm dann das erste Frühlingshoch „Hannelore“ die Regentschaft. Bis zum 24. sorgte „Hannelore“ in den klaren Nächten für winterliche Temperaturen und tagsüber bei strahlendem Sonnenschein für Frühlingstemperaturen. Ab dem 25. waren die Tiefs „Karsten“ und „Louie“ mit Ihrer eingeflossenen kühleren Meeresluft und einem Wechsel zwischen dichterer Bewölkung und Sonnenschein für ca. 8°C kühlere Tagestemperaturen verantwortlich, für Niederschläge hatten diese Tiefs jedoch zu wenig Dampf im Kessel. Ab dem 29. März brachte uns das Hoch „Irmelin“ für den Rest des 1. Frühlingsmonats das sehr sonnige und milde Frühlingswetter zurück. Mit dieser eingeflossenen milden Luft verzeichneten wir am 31. März mit 22,1°C die bisher höchste Temperatur des Monats und Jahres.


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    Hallo liebe Wetterfreunde

    Hier der Rückblick auf den meteorologische Winter 2018 / 2019 von Schwörstadt:

    Wie schon in den in den Jahren zuvor tauchten im November bis Dezemberbeginn 2018 in einigen Medien die ersten Winterprognosen auf. Aber noch nie wurde ein durchschnittlicher normaler Winter angekündigt, nein, als Aufreißer wird natürlich stets vor einem Schnee-, Eis- oder gar einem Jahrhundertwinter gewarnt. An dieser Stelle sei nochmals klar gesagt: Es kann kein Mensch und kein Computer das Wetter Monate im Voraus berechnen und erst recht nicht im Herbst den Verlauf des Winters.

    Wie auch bereits in den Vorjahren war das Gegenteil des vorhergesagten Jahrhundertwinters der Fall, denn alle 3 Wintermonate fielen zu warm und zu sonnig aus und somit war noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1966 ein meteorologischer Winter so sonnenscheinreich. Wer rastet, der rostet“, dieser wahrhafte Spruch hatte diesen Winter für die arbeitslosen Schneeräumgeräte im Rheintal seine Berechtigung. Fiel dann einmal das seltene Weiß vom Himmel, war es praktisch immer sogenannter „Stundenschnee“, denn bis zum Abend war er meist komplett abgetaut. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 machte die Sonne in dem 1,9°C zu warmen Winter 108 Überstunden und bedingt durch den 52,4 l/m² zu niederschlagsreichen Dezember lag der Niederschlag trotz des sehr trockenen Februar noch 4,8 l/m² über dem Soll.

    Im Dezember hatte die extreme Trockenheit endlich ein Ende

    Nach monatelanger Blockade durch Hochdruckgebiete über Mitteleuropa und dadurch kaum Regen, stellte sich die Wetterlage im ersten Wintermonat zur Freude der Landwirte, Förster und Binnenschiffer grundlegend in eine meist niederschlagsreiche Westwetterlage um. Der gegenüber der Norm von 1981–2010 2,6°C zu warme und 10 Stunden zu sonnige Dezember brachte uns einen Niederschlagsüberschuss von 52,4 l/m².

    Ein Januar ohne extreme Abweichungen, aber weiterhin sehr schneearm
    Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 9 Stunden zu sonnige und nur 0,6 l/m² zu trockene Januar war mit einem leichten Temperaturüberschuss von 0,3°C bereits der 10. zu warme Monat in Folge.

    Noch nie seit 1966 war ein Februar so sonnig und nur 1975 und 1982 gab es noch weniger Niederschlag
    In dem 2,9°C zu warmen letzten Wintermonat fiel mit 27 l/m² nur 37% des langjährigen Februar-Niederschlages und die Sonne zeigte sich an 184,5 Stunden über das doppelte (220%) des Februarsolls.


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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde


    Hier der Rückblick auf den Schwörstädter Februar 2019:


    Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1966 war ein Februar so sonnig und nur 1975 mit 7,3 l/m² und 1982 mit 16,8 l/m² gab es in einem Februar noch weniger Niederschlag. In dem 2,9°C zu warmen letzten Wintermonat fiel mit 27 l/m² nur 37% des normalen Februar-Niederschlages und mit 184,5 Sonnenstunden schien die Sonne über das doppelte (220%) des Februarsolls.


    Tief „Pirmin“ brachte uns mit 8 l/m² Niederschlag einen trüben und nasskalten Start in den letzten Wintermonat. Doch bereits ab dem 2. Februar (Maria Lichtmess) war Tief „Pirmin" Geschichte und Hoch „Chloe" übernahm mit viel Sonnenschein und Nachtfrösten die Wetterregie. Im Laufe des 7. verlagerte sich „Chloe“ Richtung Osten und somit hatten in rascher Folge die Tiefs „Rainer“, „Stefan“ und „Uwe“ mit wechselhaftem und teils sehr windigem Schauder-Wetter den freien Platz eingenommen. Steigende Temperaturen sorgten jedoch für einen leichten Frühlingshauch, so stieg die Temperatur am 9. Februar mit 12,6°C zum ersten Mal in diesem Jahr in den zweistelligen Bereich an. Nur 1 Tag später verzeichneten wir an der Station Hauptstrasse unter dem Einfluss von Sturmtief „Uwe“, das mit Böen bis 80 km/h über das Land fegte frühlingshafte15,3°C, bevor am Abend die Temperatur bei einem kurzen Gewitter auf winterliche 2,8°C sank. Nach diesem turbulenten Wetterabschnitt ging es ab dem 11. Dank Hoch „Dorit“ mit dem Luftdruck steil bergauf. Unter dem stabilen Hochdruckeinfluss mit einer sehr haltbaren Omegalage galt die Devise: mit viel Sonnenschein tagsüber frühlingshaft mild und in den sternenklaren Nächten winterlich kalt. Bei Kaiserwetter wurde am 1. Faißen, der dieses Jahr auf den Valentinstag 14. Februar fiel, die Schwörstädter Fasnacht mit milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein eröffnet. In der ersten 0,7°C zu warmen Februarhalbzeit schien die Sonne an 71,5 Stunden schon 85% der normalen gesamten Februar-Sonnenscheinzeit und mit 27 l/m² fiel erst 37% des Februar-Niederschlagsolls. Auch zum Start in die zweite Februarhälfte sorgte Hoch „Dorit“ für sehr sonniges und mildes Vorfrühlingswetter. So wurde bereits am 17. die langjährige Februar-Sonnenscheindauer um über 6 Stunden übertroffen. Am 20. verlagerte sich das Frühlingshoch „Dorit“ Richtung Osten, aber der schwache Einfluss von Tief „Werner“ sorgte bei etwas kühleren Temperaturen nur für leichte Schleierwolken. Nach diesem kleinen Schönheitsfehler stand Hoch „Erika“ schon in den Startlöchern und sorgte wieder für sehr sonniges und frühlingshaft mildes Wetter. Nachdem Hoch „Erika“ schwächelte, sorgte Tief „Xaver“ am 22. für viele Wolken. Aber bereits am 23. nahm Hoch „Frauke“ das Zepter in die Hand und brachte uns bis zum Monatsende mit trockener östlicher Festlandsluft den strahlenden Sonnenschein mit steigenden Temperaturen zurück. Somit hatten wir am 27. mit 20,2°C den ersten warmen Tag (ab 20°C) und am 28. mit 21,0°C die höchste Februartemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen 1997.


    Mehr unter www.wetter-schwoerstadt.de


    awekas.at/board/index.php?attachment/4128/awekas.at/board/index.php?attachment/4129/


    Viele Grüße Helmut

    Hallo Helmut.


    Lösche mal den Browser Cache und oder versuch mal einen anderen Browser.

    Hallo Othmar,


    nachdem ich gerade das neuste Update von Firefox (52.9.0) habe müsste jetzt alles wie früher funktionieren.


    Viele Grüße Helmut

    Hallo zusammen, seit Anfang Jahr habe ich Probleme einen Text im Forum einzustellen. Im Eingabefeld sehe ich nicht was ich geschrieben habe und wenn ich einen kopierten Text einstelle sehe ich diesen genau so wenig. Gehe ich auf Vorschau ist der Text schon eingestellt und das Bearbeiten funktioniert ebenfalls nicht. Diesen Text habe ich auch auf Word geschrieben , kopiert und eingefügt. Was läuft bei mir falsch? Stations-ID 260 Viele Grüße Helmut

    Hallo zusammen Der gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 9 Stunden zu sonnige und nur 0,6 l/m² zu trockene Januar war mit einem leichten Temperaturüberschuss von 0,3°C bereits der 10. zu warme Monat in Folge. Unter dem wechselnden Einfluss von Tief „Zeetje“ und Hoch „Angela“ startete das Jahr bei für die Jahreszeit ca. 1°C zu hohen Temperaturen mit einem Wechsel von Sonne, Wolken und Regen. Am 5. Januar brachte der erste Schneefall des Jahres eine ca. 1 cm hohe Schneedecke, die jedoch bei Plustemperaturen bis zum Abend wieder taute. In der Folge verabschiedete sich Hoch „Angela“ und die Tiefs „Andre“, „Benjamin“ und Christoph“ sorgten mit einer schwankenden Schneefallgrenze für trübes Schauerwetter. Am 12. war Tief „Donald“ mit 2 cm Neuschnee für die bisher höchste Schneedecke in diesem Herbst / Winter verantwortlich, die jedoch mit der Zufuhr wärmerer Luftmassen auch wieder bis zum Abend taute. Bei dem nachfolgenden Regen durch Tief „Florenz“ fiel vom Abend des 12. Januars bis zum Morgen des 14. Januars innerhalb 36 Stunden mit 51 l/m² 61% des langjährigen gesamten Januar-Niederschlages. In der ersten 1°C zu warmen und niederschlagsreichen Januarhalbzeit fiel somit mit 68,6 l/m² schon 82% des Januarsolls und die Sonne schien an 15,5 Std. erst 28% des normalen Januar-Sonnenscheins. Unter Zwischenhocheinfluss begann die zweite Januarhälfte recht sonnig. Nachdem Tief „Hinne“ mit Regen- und Schneeschauern nochmals für 1,8 l/m² Niederschlag sorgte, war ab dem 18. Januar das Hoch „Brigida“ mit maritimer Polarluft wetterbestimmend. Während die erste Winterhälfte noch deutlich zu warm ausgefallen war, erwartete uns jetzt mit einem Sonne- Wolkenmix mit einzelnen Schneeflocken ruhiges, aber recht kaltes Winterwetter. Am Morgen des 21. Januar verhinderte Hochnebel jedoch die Sicht auf den Blutmond und mit einer Tages-Höchsttemperatur von –0,1°C verzeichneten wir den ersten Eistag (Dauerfrost) in diesem Winter. Mit –5,4°C erreichten wir am 25. die kälteste Temperatur in diesem Januar. Das Tief „Laszlo" beendete am 26. den ruhigen und kalten Witterungsabschnitt. Durch die von Westen einströmende milde Meeresluft gingen die Schneeschauer in Regen über und am 27. registrierten wir mit 9,0°C die höchste Temperatur des Monats. Mit dem auf „Laszlo“ folgendem Tief „Martin“ kam die Luft ab dem 28. Januar zunehmend aus Nord, wodurch bei langsam sinkenden Temperaturen die Schauer wieder in Form von Schnee fielen. Unter dem weiteren Einfluss von Tief „Oskar“ blieb uns dieses wechselhaft nasskalte Winterwetter mit einer schwankenden Schneefallgrenze bis zum Monatsende erhalten, wobei wir am letzten Januartag mit 3 cm die höchste Schneehöhe des Monats maßen. Mehr unter http://www.wetter-schwoerstadt.de Viele Grüße aus Schwörstadt, Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde Hier noch der Schwörstädter Rückblick auf das wärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn: Das Jahr 2018 geht gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 mit einer positiven Temperaturabweichung von 2,2°C als wärmstes Jahr seit Messbeginn vor über 150 Jahren in die Geschichtsbücher ein. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass der Jahres-Temperaturrekord in den letzten 5 Jahren nach 2014 und 2015 in dem zurückliegenden Jahr zum 3. mal übertroffen wurde. Mit 933,2 l/m² fiel nur 80% des Jahres-Niederschlages, aber Dank den zu nassen Monaten Januar, Mai und Dezember wurde aus dem Rekord-Dürresommer kein Rekord-Dürrejahr. Passend zum rekordwarmen Jahr schien die Sonne 355 Stunden länger als im langjährigen Jahressoll. Hier die Schwörstädter Wetterbesonderheiten des Witterungsjahres 2018: 03. Januar: Orkantief "Burglind" brachte mit umgestürzten Bäumen und abgedeckten Dächern den Einsatzkräften viel Arbeit. Mit 56,6 l/m² fiel in den ersten 5 Januartagen schon 3/4 des normalen Januarniederschlages. 13. Januar: mit -0,8°C der erste Frosttag in diesem Jahr. Mit nur 3 Januar-Frosttagen (Norm 18,7 Tage) gab es die wenigsten Januar-Frosttage seit Aufzeichnungsbeginn. Der Januar war mit einer Durchschnittstemperatur von 5,54°C (Norm 0,8°C) der wärmste Januar und mit 183,4 l/m² (Norm 84 l/m²) nach 1982 (186,7 l/m²) der zweitniederschlagsreichste Januar seit Aufzeichnungsbeginn 1966. 22. Februar: mit einer Tages-Höchsttemperatur von -0,1°C der erste Eistag in diesem Jahr/Winter. 28. Februar: mit -11,8°C die tiefste Temperatur des Jahres. 01. März: mit einer Durchschnittstemperatur von -3,9°C der kälteste Märztag seit Aufzeichnungsbeginn. 02. März: mit einer Pulverschneedecke von 6 cm hatten wir eine Schneehöhe, die im gesamten meteorologischen Winter 2017/2018 nie erreicht wurde. 23. März: die Grünlandtemperatur wurde erreicht. 03. April: mit 20,2°C der erste warme Tag in diesem Jahr. 08. April: mit 25,3°C der erste Sommertag (ab 25°C) in diesem Jahr. 21. April: mit 29,5°C nach dem 28.04.2012 (31,2°C) der zweitwärmste Apriltag seit Aufzeichnungsbeginn und die normale April-Sonnenscheindauer wurde bereits erreicht. Der April war nach dem April 2007 der zweitwärmste und zweittrockenste April seit Messbeginn. 30. Mai: bei einem heftigen Gewitter fiel kurz vor 21 Uhr 40 l/m² Regen mit Hagel innerhalb nur 35 Minuten. An der Station B Hauptstrasse fiel bei diesem Gewitter mit 50 l/m² in 1 Stunde über das 3-fache des Aprilniederschlages 2018. Laut Meteo Schweiz war in unserer Region der Mai 2018 der fünftwärmste Mai und der meteorologische Frühling 2018 nach 2007, 2011 und 2017 der viertwärmste Frühling seit Aufzeichnungsbeginn 1864. 20. Juni: mit 30,7°C der erste Hitztag (ab 30°C) des Jahres. Mit nur ¼ des normalen Juniniederschlages war der Juni der zweit-niederschlagsärmste und mit einer positiven Temperaturabweichung von 2,1°C der viert-wärmste Juni seit 1966. Laut Meteo Schweiz war es in der Region der fünft-mildeste seit Aufzeichnungsbeginn 1864. 17. Juli: die langjährige durchschnittliche Jahres-Sommertageanzahl wurde schon erreicht. 20. Juli: die langjährige durchschnittliche Jahres-Hitzetageanzahl wurde schon erreicht. Der 3,2°C zu warme August 2018 war nach dem August 2003 der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1966. Der 2,6°C zu warme meteorologische Sommer 2018 war nach dem Rekord-Hitzesommer 2003 der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor über 150 Jahren 26. September: Die langjährige Jahres-Sonnenscheindauer wurde schon übertroffen. Der September war nach 1947 und 2016 der drittwärmste September seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren. Das abgelaufene Sommerhalbjahr 2018, also der Zeitraum von April bis September, war das wärmste seit Aufzeichnungsbeginn1864. Nach weiteren 4 Sommertagen (ab 25°C) in Folge vom 12. bis 15. Oktober wurde mit 112 Sommertagen (Norm 1981-2010 51,4 Tage) der alte Jahres-Sommertagerekord des Jahrhundert-Hitzejahres 2003 um 2 Tage übertroffen. Der Oktober war mit einer Sonnenscheinzeit von 174 Std. nach 2011 der sonnenscheinreichste Oktober seit Aufzeichnungsbeginn 1966, 18. November: mit -0,8°C der erste Frosttag in diesem Herbst. 19. November: erster Schneefall in diesem Herbst. Der meteorologische Herbst war in unserer Region mit einem Niederschlagsdefizit von 175 l/m² der trockenste und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 146,5 Stunden nach 2011 der zweitsonnigste Herbst seit Aufzeichnungsbeginn 1966. Laut Meteo Schweiz ist es landesweit der drittwärmste Herbst seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 150 Jahren. Nach den extrem niederschlagsarmen Vormonaten brachte der Dezember endlich den lang ersehnten Niederschlag. Mit 160,4 l/m² fiel mehr Regen als in den 5 Monaten April, Juni, Juli, Oktober und November 2018 zusammen. Mehr unter http://www.wetter-schwoerstadt.de Viele Grüße Helmut

    Nach monatelanger Blockade durch Hochdruckgebiete über Mitteleuropa und dadurch kaum Regen, stellte sich die Wetterlage im ersten Wintermonat zur Freude der Landwirte, Förster und Binnenschiffer grundlegend in eine meist niederschlagsreiche Westwetterlage um. Der gegenüber der Norm von 1981–2010 2,6°C zu warme und 10 Stunden zu sonnige Dezember brachte uns einen Niederschlagsüberschuss von 52,4 l/m². Ab dem 1. Dezember brachte uns Tief „Jadwiga“ den lang ersehnten und äußerst wichtigen Regen, bei Tages-Temperaturen um 14°C kamen statt Wintergefühlen jedoch eher Frühlingsgefühle auf. Am 2. und 3. fiel innerhalb 24 Stunden 11 l/m² mehr Regen als im gesamten vergangenen November und bis zum Morgen des 4. Dezember fiel mit 49,2 l/m² schon 46% des normalen Dezember-Niederschlages. Auch an den folgenden Tagen sorgten die Tiefs „Kerrin“, „Luna“ und Sturmtief „Marielou“ für regenreiches, für die Jahrezeit viel zu mildes und teils sehr windiges Wetter. Zweistellige Temperaturen, Regen und Wind vertrieben außerdem jedem Weihnachtsmarkt- und Winterfan die Laune. Die 1. Dezemberdekade war somit ohne Minustemperaturen 5,9°C zu warm, mit 92,6 l/m² fiel schon 86% des normalen Dezember-Niederschlages und die Sonne schien an 11 Std. 24% des Dezember-Solls. Am 11. drehte die Strömung auf nordöstliche Richtung, womit kältere Luftmassen zu uns gelangten, so hatten wir am Abend den ersten Frost in diesem Dezember. Durch die Hochs „Frido“ und „Gotthard“ blieb es jedoch bei einem teils durch Hochnebel bedeckten aber auch teils sehr sonnigen Himmel und Nachtfrösten bis zur Monatshalbzeit niederschlagsfrei. Der Temperaturüberschuss reduzierte sich nach dieser kühlen Phase bis zum Ende der ersten Dezemberhälfte auf 3,3°C und mit 25,5 Sonnenscheinstunden verzeichneten wir 58% des Dezembersolls. Am frühen Morgen des 16. Dezember sorgte Tief „Oswalde“ bei –1,5°C für Schneefall, der aber nach kurzer Dauer in gefrierenden Regen überging. Auf dem gefrorenen Boden bildete sich sofort eine Eisschicht, die für extreme Glätte sorgte. In der Folge stellte sich ein sehr wechselhafter Witterungsabschnitt ein, wobei sich zum vierten Advent mit der Zufuhr milder Meeresluft die Tiefausläufer mit viel Regen und Wind im Gepäck die Klinke in die Hand gaben. So musste der Weihnachtsmann auch dieses Jahr unter dem Einfluss des pünktlich eintreffenden „Weihnachtstauwetters“ mit Rollen unter den Schlittenkufen seine Geschenke verteilen. Ab dem ersten Weihnachtsfeiertag sorgte Hoch „Hugo“ wieder zunehmend für ruhiges und mit einer nordöstlichen Strömung deutlich kühleres Wetter. Trotz Temperaturen die der Jahreszeit entsprachen, zeigte sich die Landschaft wegen dem fehlenden Niederschlag zum Ärger aller Schneefans eher spätherbstlich anstatt winterlich. Bei diesem hochdruckbestimmten Wetter mit einem Wechsel aus Sonne und durch Hochnebel bedeckten Himmel blieb es bis zum Monats- und Jahresende.

    Hallo leibe Wetterfreunde,


    hier der Rückblick auf den trockensten, zweitsonnigsten und drittwärmsten meteorologischen Herbst seit Aufzeichnungsbeginn 1966:


    Nicht nur der Sommer war ungewöhnlich warm, sonnenscheinreich und trocken, auch der Herbst pflegte diesen ungewöhnlich sehr milden, sonnenscheinreichen und trockenen Verlauf. Gegenüber der Norm von 1981 – 2010 war der 2°C zu warme meteorologische Herbst in unserer Region mit einem Niederschlagsdefizit von 175 l/m² der trockenste und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 146,5 Stunden nach 2011 der zweitsonnigste Herbst seit Aufzeichnungsbeginn 1966. Laut Meteo Schweiz ist es landesweit der drittwärmste Herbst seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 150 Jahren.


    Der erste Herbstmonat war der drittwärmste September seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren

    Dem Sommer war wohl nicht bewusst, dass wir schon September hatten, denn mit 18 Sommertagen (Norm 4,6 Tage), davon 5 Hitzetage (Norm 0 Tage) war der erste Herbstmonat gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 2,9°C zu warm, 58:40 Std. zu sonnenscheinreich und 64,4 l/m² zu trocken. In unserer Region ist es nach 1947 und 2016 der drittwärmste September seit Aufzeichnungsbeginn vor über 150 Jahren.


    Der Oktober war wie seine 6 Vormonate deutlich zu warm

    Die ersten beiden Oktoberdekaden waren die wärmsten der letzten 50 Jahre. Erst durch einen massiven Wetterumschwung in den letzten Oktobertagen sank die Durchschnittstemperatur um gut 1°C. In dem 1,7°C zu warmen mittleren Herbstmonat fiel mit 52 l/m² nur gut die Hälfte des normalen Oktoberniederschlages und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 60 Std. war es nach 2011 der zweitsonnigste Oktober der letzten 50 Jahre.


    Die erste Novemberhalbzeit war noch 4,1°C zu warm, erst in der zweiten Hälfte zeigte sich der November von seiner herbstlich kühlen Seite

    Der letzte Herbstmonat war 1,3°C zu warm, mit 29,4 l/m² fiel nicht einmal 1/3 des normalen November-Niederschlages und die Sonne schien 29 Stunden länger als im langjährigen Mittel.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde,


    hier der Novemberrückblick von Schwörstadt:


    Mit einer positiven Temperaturabweichung von 1,3°C, einem Niederschlagsdefizit von 62,6 l/m² und 29 Stunden zu viel Sonnenschein reihte sich der November nahtlos in die im April begonnene Serie zu warmer, viel zu trockener und ungewöhnlich sonnenscheinreicher Monate ein.


    Der letzte Herbstmonat startete mit Hoch „Yogi“ bei einer Tages-Höchsttemperatur von 15,8°C sehr sonnig und einem abendlichen Gewitter mit 7,4 l/m² Regen. Unter der Regie von Hoch „Zouhier“ herrschte bei uns ab dem 2. November typisch ruhiges herbstliches Hochdruckwetter. Die immer schwächer werdende Sonne versuchte gegen den teils zähen Nebel und Hochnebel anzukämpfen, was ihr jedoch nicht immer gelang. In der Nacht vom 7. auf den 8. November wurde das ruhige und trockene Herbstwetter mit 3,2 l/m² Regen durch Tief „Yaparak“ unterbrochen. Nach wechselnd bewölkten, teilweise recht sonnigen und weiterhin sehr milden 3 Tagen gab es bis zum 13. mit Tief „Zarmina“ nochmals 7,2 l/m² Regen. Nach dem kurzzeitigen wechselhaften Intermezzo, dass das Regendefizit aber bei Weitem nicht ausgleichen konnte sorgte der „Martinisommer“ mit Hoch „Arnulf“ ab dem 14. wieder für ruhiges und etwas kühleres, aber für die Jahreszeit immer noch deutlich zu warmes Herbstwetter. Anstelle des dringend benötigten Regens standen wieder Nebel, Hochnebel und Sonnenschein im Angebot, wobei wir in Schwörstadt durch den Möhlin-Jet recht viel Sonne abbekamen. In der ersten 4,1°C zu warmen Novemberhalbzeit fiel mit 18 l/m² erst 20% des normalen November-Niederschlages und die Sonne schien an 58 Std. schon 93% des Novembersolls. Auch die 2. Novemberhälfte begann trocken und hochdruckbestimmt. Mit Hoch „Burckhard“ wurde es jedoch von Tag zu Tag kälter, so dass die Höchstwerte nach zum Teil zäher Auflösung der Hochnebeldecke am Tage nur noch deutlich im einstelligen Bereich lagen. Am 18. hatten wir mit –0,8°C den ersten Frosttag und am 19. nach einer Nachttemperatur von –1,8°C durch Tief „Dschuna“ bei Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt den ersten Schneefall in diesem Herbst. Nach 0,4 l/m² Niederschlag in Form von leichtem Schneefall machte sich am 20. wieder das Hoch „Burckhard“ breit und sorgte mit für die Jahreszeit üblichen Temperaturen und Nachtfrösten für ruhiges zur Nebel- und Hochnebelbildung neigendes Hochruckwetter. Die Tiefs „Edeltraut“ und „Flora“ beendeten in der Nacht auf den 24. November mit 4,6 l/m² Regen die hochdruckbestimmte Wetterlage. Nach 6 Frosttagen in Folge war der 24. wieder frostfrei. Die letzten frostfreien Novembertage zeigten sich durch einen meist mit Hochnebel und Wolken bedeckten Himmel trüb mit leichten Regenschauern.




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    Viele Grüße Helmut

    Hallo liebe Wetterfreunde, hier der Oktoberrückblick von Schwörstadt: Der Oktober 2018 war wie bereits die 6 Vormonate deutlich zu warm, die ersten beiden Oktoberdekaden waren die wärmsten der letzten 50 Jahre. Erst durch einen massiven Wetterumschwung in den letzten Oktobertagen sank die Durchschnittstemperatur um gut 1°C. In dem 1,7°C zu warmen mittleren Herbstmonat fiel mit 52 l/m² nur gut die Hälfte des normalen Oktoberniederschlages und mit einem Sonnenscheinüberschuss von 60 Std. war es nach 2011 der zweitsonnigste Oktober der letzten 50 Jahre. Unter dem Einfluss der Tiefs „Inge“ und „Jessika“ starteten die ersten 3 Tage des mittleren Herbstmonats mit 10,2 l/m² Regen und Temperaturen die der Jahreszeit entsprachen. Nachdem wir Ende September schon einen sehr schönen Altweibersommer genießen konnten, kamen wir unter der Regie der umfangreichen Hochs „Ulf“ und „Viktor“ ab dem 4. Oktober mit viel Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen auch in den Genuss des „Goldenen Oktobers“. Oft handelt es sich wegen den morgendlichen Nebel- und Hochnebelfeldern um einen goldenen Oktober mit Abstrichen, doch dieses Jahr zeigte sich nach sternenklaren Nächten sofort die Sonne ohne jegliche Nebel- oder Hochnebelbeeinträchtigung. Nach 4 Sommertagen (ab 25°C) in Folge vom 12. bis zum 15. Oktober wurde der alte Sommertage-Jahresrekord vom Jahrhundert-Hitzejahr 2003 mit 112 Sommertagen um 3 Tage übertroffen. In der ersten 3,8°C zu warmen Oktoberhalbzeit fiel somit mit 10,2 l/m² erst 10% des normalen Oktoberniederschlages und die Sonne schien an 98 Stunden schon 86% des Oktobersolls. Auch die zweite Oktoberhalbzeit startete unter dem anhaltenden Einfluss von Hoch „Viktor“ weiterhin trocken, sehr sonnig und trotz leicht sinkenden Tagestemperaturen für die Jahreszeit deutlich zu warm. Ab dem 19. Oktober machte sich der Herbst auf, den nicht enden wollenden Sommer zu vertreiben. Nach zum Teil zähem Auflösen der morgendlichen Nebel- und Hochnebelfelder gingen die Tages-Höchsttemperaturen mit ruhigem und weiter niederschlagsfreiem Hochdruckwetter durch die verantwortlichen Hochs „Wolfgang“ und „Xerxes“ auf jahreszeitübliche Werte zurück. Nach 23,5 Tagen in Folge ohne jeglichen Niederschlag brachte uns das Tief „Uta“ am 27. und 28. neben polaren Luftmassen mit 31,4 l/m² den dringend benötigten Regen. Mit weiteren 10,4 l/m² sorgte dann Tief „Vaia“ bis zum Monatsende dafür, dass wenigstens 52% des durchschnittlichen Oktoberniederschlages erreicht wurde. Mehr unter http://www.wetter-schwoerstadt.de