Winddaten gesperrt

  • Hallo,

    der Windsensor ist aktiv von unserer Seite her. Also nicht gesperrt.

    Sollten keine Winddaten durchkommen bitte den Übertragungsweg prüfen.


    Danke und viele Grüße
    Daniel
    AWEKAS-Support

  • Hallo Daniel,

    danke für die Antwort. Ich habe den Übertragungsweg kontrolliert. Die Winddaten werden in der txt.Datei angezeigt und durch die Software WsWin mit den anderen Daten übertragen. Ich glaube nicht, dass der Fehler bei mir liegen kann.

    Meine Winddaten waren offenbar mal dauerhaft gesperrt. Vielleicht ist da doch noch ein Fehler bei awekas vorhanden. Ich bitte um nochmalige Prüfung.

  • Hallo Willi,
    warum schaust Du denn nicht einfach selber nach? Du hast doch als Team-mitglied und Administrator "Schlüsselgewalt". Kannst überall rein - und Dich auch selber wieder freischalten. :confused_face:

    Bei Dir ist es aber so, daß Du eine WS2500 betreibst - und die gibt nur die Windspitzen aus, also die Böen. Dieser Stationstyp hat systembedingt permanent zu hohe Windgeschwindigkeiten, weshalb AWEKAS den gemeldeten Wind schon vor Jahren auf die Böen umgelegt hat.

    Edited once, last by bautzmann (November 10, 2016 at 12:41 PM).

  • Hallo Tex,

    ich habe natürlich schon nachgeschaut und auch gesehen, dass die Winddaten als freigeschaltet zu sehen sind. Aber im Icon "Homepagewetter" erscheinen die Winddaten nicht.

    Das Problem mit der WS 2500 ist mir bekannt. Sie misst aber nicht generell die Windspitzen, sondern sie gibt den Wert weiter, der in dem vorgesehenen Messrythmus von 15 Minuten am höchsten gemessen wurde. Das muss nicht unbedingt die größte Böe sein.

  • Quote

    Das Problem mit der WS 2500 ist mir bekannt. Sie misst aber nicht
    generell die Windspitzen, sondern sie gibt den Wert weiter, der in dem
    vorgesehenen Messrythmus von 15 Minuten am höchsten gemessen wurde. Das
    muss nicht unbedingt die größte Böe sein.

    Hallo Willi,

    das widerspricht sich nun aber gewissermaßen.

    Aber in der Sache selbst ändert es am Grundproblem der WS2500 nichts. Jedoch kann ich aus Erfahrung berichten, dass die Abweichungen der WS2500-Stationen nach oben meist gravierend sind und weit außerhalb der Vergleichskurve liegen. Da kommen oft mal Meldungen über Wingeschwidigkeiten von rund 50 km/h, wobei eine VP 2 in nahezugleicher Lage (Entfernung und Begebenheiten) geradeinmal 17-20 km/h Windgeschwindigkeit übermittelt.

    Eine derartige Abweichung ist, auch unter Anwendung von einer "toleranten" Administrationsrichtlinie auf Windmessungen nicht mehr hinnehmbar, da solche Messwerte schlicht unseriös sind.

    Letztendlich muss jeder bei Anschaffung einer Wetterstation entscheiden, wie viel Geld er für die Qualität der Daten in die Hand nehmen will/kann. Entscheidet man sich nun für ein günstigeres Modell (Netatmo, ELV, TFA und co.), dann muss man natürlich Abstriche hinsichtlich der Qualität der Station und deren Messwerte in Kauf nehmen.
    Es stimmt schon, dass wir bei AWEKAS grdsl. schon sehr auf die Datenqualität achten, aber wir stellen keine unerfüllbaren Anforderungen, jedoch sollte jeder Stationsbetreiber, allgemein gesagt, auch so viel Fachverständnis haben, dass wir natürlich keine Messwerte veröffentlichen können, welche offensichtlich falsch sind. Eine Deaktiverung der Station sollte daher nie als persönlich empfunden werden. Ich kann auch die Betreiber verstehen, die ihre Station bis zum letzten Schuß verteidigen, schließlich will keiner gerne zugeben und sich eingestehen, dass er Schrott gekauft hat, auch wenn es so ist. Jedoch sollte man sich dann auch fragen, für was man dann eine Station betreibt. In den meisten Fällen sicherlich nicht um fehlerhafte Messwerte zu ermitteln.

    Bei manchen Stationen sind einfach einzelne oder mehrere Messwerte nicht wirklich verwendbar. Bei der TFA Nexus ist es beispielsweise der Luftdruck bzw. das Barometer, das absolut untauglich ist und man eher als Zufallsgenerator verwenden kann, bei der WS 2500 sind es die Windmessungen und bspw. bei anderen Stationstypen die Niederschlagsmessungen. Leider besteht diese Problematik im günstigeren oder gleichen Preissegment der Wetterstationen naturgemäß schon immer, denn sonst könnte Davis nicht schon jahrelang erfolgreich die VP 2 in Vollausstattung für rd. EUR 1.500,00 an den Mann/die Frau bringen. Die Gewinnspanne ist für Davis dabei gigantisch. Gäbe es eine Station im Preissegment unter EUR 500,00 die es schon alleine von der Qualität der Messwerte und der Verarbeitung ansatzweise mit der VP 2 aufnehmen könnte und vielleicht zusätzlich noch innoative Ansätze hätte ("freie" und moderne Schnittstelle wie Ethernet oder USB, Möglichkeit der getrennten Aufstellung von Solar- und UV-Sensoren, modernere und optisch zeitgemäße Konsole), dann wären bei Davis schon lange die Lichter aus bzw. Davis müsste mal wieder nachlegen. Derzeit hat ja Davis keinerlei Druck ein neues Produkt zu entwickeln bzw. auf den Markt zu bringen oder die VP 2 weiterzuentwickeln, dabei wären die Lösungen für Kundenwünsche teils schon sogar durch simple Firmware-Updates machbar. (z.B. Trennung von Solar/UV von der ISS mittels Transmitterkit). Aber solange, wie gesagt, keine Konkurrenz auf Augenhöhe vorhanden ist, kann man natürlich gewissermaßen eine "Friss oder stirb"-Politik ggü. den Kunden fahren. Warum sollte man da auch nur einen Teil der astronomischen Gewinne in die Hand nehmen, um weiterzuentwickeln, wenn es so auch läuft. Gewissermaßen eine Tragödie in sich selbst.

    Grüße
    Daniel

    Edited once, last by Daniel_93 (November 17, 2016 at 1:40 PM).