Posts by bautzmann

    Hier mal ein Beispiel: http://www.awekas.at/de/instrument.php?id=4375


    Letzte Meldung um 20:50, die temperatur wird aber immer noch aktuell in der Karte angezeigt, obwohl sie über 3 Stunden alt ist. Erst wenn man mit dem Mauszeiger draufgeht, sieht man, das Mededatum. Aber eigendlich interessiert doch eine relativ aktueller Stand. Also von allen ungefähr das gleiche Meldedatum, erst dann macht eine solche Karte doch 100% Sinn.

    Hallo Othmar,


    das war mir klar, genau das habe ich gemeint. Aber wer dort 12 Stunden einstellt...Dann stehen doch die veralteten Daten auch dann noch in den Karten, wenn der User seinen Rechner aus macht. Oder sehe ich da etwas falsch? ich finde immer wieder in den Karten abends überhöhte Temperaturwerte, weil sie 5 Stunden alt sind und nicht kontunierlich aktualisiert wurden.


    Wenn die Melder diese Wahlmöglichkeit nicht hätte, sondern die Werte nach 1 Stunde automatisch "gelöscht" würden, wären die Karten doch viel aktueller und die Arbeit einfacher.

    Wäre es nicht sinnvoll diese Wahlmöglichkeit nur auf die Wettermeldung/Wetterlage zu begrenzen?
    Denn es gibt etliche, die z.B. um 17 Uhr 28°C gemeldet haben, dann den Rechner ausmachen, oder aus dem Internet gehen, weil sie noch per Modem arbeiten und die Kosten bei Dauerbetrieb ansonsten unermesslich würden etc.
    Die Werte könnten allerdings noch nach 12 oder 24 Stunden sichtbar sein. Das führt dann im Einzelfall mit zu den komischen Verfärbungen der Karten.
    Würden die Meldungen nach 60 Minuten automatisch verfallen, würde manch einer dauerhaft(er) online bleiben.
    Und wir Admins hätten es leichter, weil diese "Falschmelder" gar nicht mehr auftauchten und kontrolliert werden müßten. Denn sperren kann man sowas ja nicht, wenn die Leute die Wahlmöglichkeit haben.
    Es würe zudem zur Datenqualität und -aktualität beitragen.

    Einige kennen sich bei der Zeiteinstellung ihrerer Geräte und PCs nicht aus und melden vorwiegend aus der Zukunft, manche hinken aber auch nach.

    Es kann auch eine etwas einfachere Erklärung geben: schlechte bzw. lückenhafte Internetverbindungen. Gerade auf dem platten Lande ist DSL oft nicht vorhanden. Maximal UMTS oder (schon) LTE. Beide Funktechniken haben aber so ihre Macken - sie fallen gelegendlich aus. Z.B. merkt sich WUHU dann die fehlenden Regenmengen (dailyrain) und holt diese fehlenden Mengen beim ersten möglichen Senden nach. Dann wird eine aktuelle Regentätigkeit angezeigt, die aber schon eine oder einige Stunde zurück liegen kann. Ich finde diese Lösung besser, als die Regenmenge unter den Tisch fallen zu lassen. Für die Monats- oder Jahresstistik wäre das sogar wünschenswert. Bei WUHU passiert das allerdings nicht über die 00:00 Uhrgrenze hinweg.
    Aber nicht jede Software zeigt auch die Tagesmenge an, sondern nur die letzte Stungde bzw. letzten 24 Stunden. Dann wäre z.B. erklärlich, warum einige Regenmengen "gebündelt" nachgeliefert werden.
    Möglicherweise ist auch die unterschiedliche Zeiteinstellung (MEZ/GMT) daran schuld. Die Wetterstationen können zwar meistens auch manuell eingestellt werden, aber fast alle haben automatisch die Funkuhr drin.


    Oder habe ich jetzt (technisch) etwas falsch verstanden?

    Einige Wetterprogramme neigen dazu sich öfter mal aufzuhängen. Dazu gehört auch HeavyWeather. Deshalb starte ich per Crownjob alle 20 Minuten das Programm neu. Nach 3-4 vergeblichen Ausleseversuchen geht WUHU Offline und sendet nicht mehr. In der Zwischenzeit werden die alten Werte noch übernommen, was ja nicht so tragisch ist. Allerdings MUSS man dann die history.dat auslesen lassen und nicht die currdat.ist. Letztere wird benötigt um alle 5 Sekunden den PC-Monitor mit aktuellen Daten zu beliefern. Diese currdat.ist wird immer wieder neu überschrieben. Auch hier schaltet WUHU nach 3-4 Fehlversuchen Offline, allerdings werden in der Zwischenzeit falsche Werte übermittelt, wie z.B. 178km/h Wind, 110% Feuchte und -17,8°C. Das führt dann logischerweise zu Sperrungen. Ich werde dieses noch einmal genau für WUHU in einem extra Thema beschreiben.
    Auf jeden Fall habe ich seit dieser Änderung keinerlei Hänger mehr.

    "Getrennte" Sensoren reichen schon aus. Wenn bis auf den Luftdruck alle anderen Sensoren defekt sind und das Wetterprogramm dann den letzten Wert fortschreibt, statt den Offline zu setzen...
    Normalerweise wird bei jedem neuen Datensatz eine sog. Prüfsumme mit ins Protokoll geschrieben, wenn die mit der alten identisch ist, werden die Werte Offline gesetzt. So passiert das zumindest bei WUHU.
    Man müßte mal recherchieren, mit welcher Software diese Fehlermeldungen gesendet werden.

    Bezüglich Daten-oder Stationswartung haben wir noch eine, oder sogar mehrere Rechnungen offen, ich darf nur an die webcams erinnern und an die unsinnige RSS/METARmeldungsmöglichkeit.
    Simplify your sytem! Was vor Jahren top war, kann heute schon flop sein.

    Man muß halt auch mal was ausprobieren, sonst bleibt alles immer nur so wie es war.


    Zum guten Schluss: Was denkst du, welche Drecksarbeit die eines admins ist? Und warum es nur mehr so wenige freiwillige Märtyrer gibt?

    Wenn alles 1000%ig liefe, bräuchte man auch keinen Admin. Und ganz nebenbei: ich kenne kein weiteres so stilles und friedliches Forum. Dafür würde ich mich sogar "märtyreren" lassen.

    Also Karteileiche gibt es überall, z.B. auch bei wetter.com alias wetterarchiv. Dort sind inzwischen auch 7-8000 angeblich registriert und nur max. 1000 sind noch wirklich aktiv. Gut, die dortigen Probleme der letzten Jahre haben sicherlich zu diesem Verhältnis mit beigetragen. Aber das alleine ist es nicht, da zieht einer um und kann seine Station nicht mehr aufstellen, oder zieht von zu Hause aus in eine Studentenbude, oder es war mal eine witzige und interessante Idee, jetzt ist die Station kaputt und es gibt keine neue etc... Umzug und sich verlagernde Interessen dürften die häufigsten Gründe sein. Die gleiche Diskussion haben wir auch im Wetterstationsforum: Bereinigung der Userdateien/wohin mit den "Schläfern"?


    Daß Othmar die Meldequalität erhöhen will, kann ich schon verstehen. Allerdings sind es immer nur ganz wenige, die offensichtliche "Mistwerte" liefern. Das kann jedem mal passieren (hatte ich auch schon, durch defekte Sensoren), viel ärgerlicher ist es, wenn Sensoren komplett falsch aufgestellt werden und z.B. die Temperatur am Tage immer 4-6° zu hoch ist und trotz mehrfacher temporärer Sperren nichts passiert. Man kennt ja schon so seine Kandidaten.

    Hallo Othmar,


    so habe ich das auch verstanden.


    Die händische Wettermeldung klappt allerdings nur dann einwandfrei, wenn ich zuvor wie Eingangs beschrieben auf "Prüfen" gegangen bin. Aber so gehts dann ja auch.


    Mit WUHU läßt es sich ganz komfortabel arbeiten/übertragen, wenn auch dort einige Fallstricke sind. Ich werde demnächst dazu noch etwas bezügl. HeavyWeather schreiben, wie Fehlermedungen vermieden werden können.

    Mittels MyAWEKAS Direkt-Link funktioniert das aber nur mit einer Davis - oder habe ich das falsch verstanden? Ich übertrage meine Daten alle 5 Minuten mittels WUHU. Es geht also nur um die händischen Wettermeldungen.
    Wenn ich zuvor auf "Extras" - "Einstellungen" - "Prüfen" gehe und anschließend die Wettermeldung sende, kommt zwar auch "Verbindung zu AWEKAS fehlgeschlagen", aber es hat trotzdem geklappt. Vielleicht kann Othmar damit ja etwas anfangen.

    ich habe mir diese Woche mal MyAWEKAS runtergeladen und installiert. In 100% der Meldungen des aktuellen Wetters bekomme ich die Meldung: Verbindung zu AWEKAS fehlgeschlagen. In 80% der Fääle ist dem auch so, jedes 5. mal hat es aber trotzdem geklappt. Nun hat man natürlich keine Lust, daß jedes mal zu kontrollieren, dann wäre die händische Meldung übers Portal einfacher. Da klappt es nämlich zu 100%.


    Oder mache da etwas falsch?

    Wenn diese Temperaturdifferenzen an Regentagen, oder an Tagen mit bedecktem Himmel nicht auftreten, ist das ein klares Indiez für fehlenden Strahlungsschutz, bzw. Wetterhütte.

    Das ist mir auch schon einmal 2-3x passiert, allerdings war das keine Davis. Das weiße!!! Teil ist einmal in einer 1,80m hohen Schneewehe versackt. Da ich es aber rechtzeitig bemerkte, konnte ich es retten. Mein Mast ist allerdings 10m hoch. Man kann ihn zwar kippen, aber mitten im Winter bei vereistem Dach und Schneemassen ohne Ende, ging das dann auch nicht. Ich habe für solche Fälle einen kompletten Ersatzwindmesser, den ich in 4m Höhe anbringen kann.
    Ich habe daraufhin den Befestigungsstöpsel, der von unter nur reingelemmt wird, mit etwas Papier eingesetzt. Ich habe den Verdacht, daß mit der Zeit das Platik schrumpft. Und je älter so ein Teil wird, desto weniger kann es diese Flugmanöver ab! :love:

    Hallo Othmar,


    interessant wären sicherlich Einstellungen mit denen z.B. auch der DWD in seinen Statistiken arbeitet - und die auch in etlichen anderen Wetterforen (z.B. wetterstatione.info) so gepostet werden: Wie z.B. die jeweilige Monatsmitteltemperatur und Jahresmitteltemperatur, oder auch die Mittelwerte oder Summen der meteorologischen Jahreszeiten. (Letzteres ließe sich ja evtl. über einen selbst gewählten Zeitraum erstellen. Wie im Datenarchiv?) Grundsätzlich sind für die Vergleichbarkeit Mittelwerte von Vorteil, beim Niederschlag halt die Summen.


    Was mich bloß stutzig gemacht hat, war, daß ich bei dem Regenmaximum nur den Wert eines, nämlich des regenreichsten, Tages bekomme. Den kann ich mir aber in der Monatseinstellung selber ganz schnell rausfischen. Um die Regensummen des Monats nicht einzeln zusammenrechnen zu müssen, wäre es sicherlich sinnvoll, unter "Jahr" die Gesamtsumme der einzelnen Monate zu erhalten. Meine Daten kenne ich ja. Aber mich interessieren natürlich auf AWEKAS noch mehr die der anderen Stationen.


    Aber trotztem: ein Riesenkompliment für das bisher Erreichte!!!!

    Ich habe die diversen Maxima mit meinen Auswerten verglichen. Unter "Jahr" werden die einzelnen Monate des jeweiligen Jahres aufgerufen. Das Regenmaximum dort bezieht sich nur auf die maximale Regenmenge die im jeweiligen Monat an einem Tag gefallen ist. Aktuelles Beispiel: gestern 20,7mm. Es hat aber die Tage vorher auch schon 5mm gegeben.
    Genauso im Mai, dort werden 6mm angezeigt, was auch stimmt. Denn am 11. 05. sind mit 6,0mm das Maximum an einem Tag im Mai gefallen. Insgesammt jedoch 17,6mm.
    Gehe ich jetzt auf "Monat" und wähle den Mai aus, werden die einzelnen Tage mit ihrem Gesamtniederschlag angezeigt (und nicht etwar nur das Stundenmaximum). Insofern ist die Monatsauswertung unter "Jahr" etwas irreführend und unlogisch.

    Bei den "Tages-Moanats-Jahreswerte" unter "Jahr" / " Niederschlag" kann ich nur den Tagesmaximalwerte des jeweiligen Monats aufrufen. Sicherlich wäre es mindestens so interessant, auch die Gesamtregenmenge eines Monats aufzurufen. Oder mache ich da etwas falsch? Bei den anderen Parametern habe ich neben den Mittelwerten auch die Maximal- und Minimalwerte.

    Hallo Karl,


    ja, "windrun" ist wohl heutezutage die richtige Bezeichnung. Ich kannte es halt noch von früher unter Windweg.


    Je nachdem welche Auswertung eine Software nun vornimmt, kommt es halt zu unterschidlichen Ergebnissen. Manche Auswertungen mixen sogar beide Modelle mit unterschiedlichen Gewichtungen (was ich nicht korrekt finde, wenn man den Schlüssel nicht kennt, nachdem vorgegangen wird). Ich bearbeite fast alles selber in Excel, dann habe ich wenigstens den Mist selber gebaut! :rofl:
    In diesem Falle hier war es aber wohl ein Fehler im Server, der zu "Irritationen" geführt hat, wie Othmar ja festgestellt hat.