Posts by bautzmann

    Also wenn der Hygrosensor die 90% nicht mehr schafft, ist er für mich defekt - und kann "verbastelt" werden.


    Zur Lebensdauer (s.o.): so 3-4 Jahre, oft aber auch nur 2-3 Jahre. Das hängt auch von der Feinstaubbelastung ab, wie schnell sich der verabschiedet....
    Da dieses Bauteil bei fast allen WS (auch Davis) gleich sind, ist auch Lebenserwartung im Prinzip gleich....

    Es gibt kaum Softwares, die den Unterschied zwischen QNH und QFF anbietet. In gefühlten 99% wird es wohl der QNH sein. Bei WSWIN gibt es die Funktion "temperaturkompensierter Luftdruck".

    Bei Deinen 464m Stationshöhe und einer Vatage Vue, dürfte das vollkommen egal sein. Auch da werden nur "normale" Consumerbauteile verwendet.
    Wichtig ist, daß der Wert gegenüber den Vergleichstationen nicht vollkommen aus dem Ruder läuft: +/-2 hPa sind absolut i.O.

    Ich weiß nicht welche Datei WSWIN bei der WS 2500 PC ausliest. Ist es nur die Datenloggerdatei oder auch die Interfacedatei (Livedatei). Es ist durchaus möglich, daß beides der Fall ist. Aber das kann nur Werner Krenn beantworten. Soweit stecke ich in diesen speziellen Programmdetails, trotz vieler Scriptprogrammierungen für WSWIN, nicht drin. Es ist ja etwas verwunderlich daß diese "doppelten" Datensätze mit den 36 hPa Druckunterschied nicht im WSWIN selber auftauchen. Insofern liegt eben die Vermutung nahe, daß für den Sendebetrieb (Direktlink) die Interfacedatei verwendet wird und für WSWIN selber die Datenloggerdatei. Und wenn die Interfacedatei rumspinnt und für die Senderoutine verwendet wird, kann es zu solchen Ungereimtheiten kommen.
    Der technische Hintergrund dazu ist folgender: das Vorgängermodel hatte ein festes Datenloggerintervall von 15 Minuten. Allerdings konnte man über die Interfacedatei (Displayansicht) ebenfalls Daten senden - und zwar auch mit kürzeren Intervallen. Das konnten mehrere Softwares z.B. WUHU - und ich glaube, so war/ist das auch bei WSWIN. - Wenn Du das genau wissen willst, würde ich mich mal an Werner Krenn wenden. Zumindest dann, wenn der Fehler wieder auftreten sollte.
    Im Übrigen ist Dein LD ca. 5-6 hPA zu niedrig, wie man an der Vergleichskurve sieht. Also mal einstellen, wenn das bei dem alten Display Probleme macht, kann man das auch direkt im WSWIN unter >Eigenschaften ein entsprechendes Offset eingeben. Das würde dann ja auch per teamviewer gehen.

    Das Problem ist ein anderes:



    Es wurden immer 2 Werte gesendet. Einen Max-wert und ein Min-wert. Daraus berechnet AWEKAS dann einen Stunden-Mittelwert = blaue Linie. Die Frage ist, wie kommen solche Unterschiede im Minutentakt zustande? Es sind ja mal schlappe 36 hPa zwischen min und max. Wobei der Minwert mit Sicherheit der richtige Wert ist. Woher kommt also der Maxwert der durchgehend 36 hPa höher ist?


    Es gibt für Dich die Möglichkeit das mal im WSWIN zu kontrollieren:
    WSWIN > Datei >Optionen >Debug/Haken >4 = hier die Haken setzen


    Es gibt im WSWIN-Ordner eine Datei: ws_debug_awekas.txt hier werden alle Datensendungen protokolliert. Sollte dieser Fehler also wieder auftreten, steht das da drin. Damit wäre zwar immer noch nicht geklärt, woher dieser Bug kommt - vermutlich aus dem Display.


    Ich habe den LD jetzt mal versuchsweise freigeschaltet, damit man mal was sehen kann. Denn dieser Fall ist ja etwas sonderbar....

    Den LD kannst Du selber kontrollieren, selbst wenn er momentan bei AWEKAS gesperrt ist: Vergleichskurven des LD aufrufen und den letzten Wert mit Deinem aktuellen Wert in WSWIN vergleichen. Die Admins können gesperrte Werte nicht beurteilen, es sei denn sie machen sich die Mühe auf die HP der User zu gehen und und dort dann zu vergleichen. Das ist aber bei Masse an Stationen kaum zumutbar.

    Ich gehe nur mal kurz auf die Ungereimtheit der LD-Kurven WSWIN versus AWEKAS ein:
    Die WS2500-PC ist sehr speziell, wie fast alle Wetterstationen von La Crosse.. WSWIN kann hier das Interface direkt auslesen oder auch per Dateiüberwachung die Daten aus der Originalsoftware übernehmen. Grundsätzlich liefern diese Stationen 2 Dateien. Eine history.dat (Datenspeicher in der Originalsoftware) und eine curdat.LST (Livedaten). Es kommt immer wieder vor, daß letztere Datei / Schnittstelle rumspinnt und andere Daten schreibt als im Speicher drin stehen.
    Soweit ich weiß (aber das sollte man besser Werner Krenn selber fragen), ist es möglich, die WS2500-PC direkt auszulesen, als auch gleichzeitig die Dateiüberwachung aktiviert zu haben. Dann kann es passieren, daß die Livedaten aus der curdat.LST übernommen werden (mit möglichen Fehlern) und an AWEKAS gesendet werden, während die Dateiüberwachung die Daten aus dem Speicher ausliest und in WSWIN übernimmt.
    Das "Problem" kann übrigens auch auftauchen, wenn man mit WSWIN zwar aufzeichnet, aber nicht sendet, sondern mit einer anderen Software (z.B. WUHU). Diese Software liest dann die curdat.LST aus und sendet deren Daten, während WSWIN so eingestellt wurde, daß der Datenlogger der Station ausgelesen wird (history.dat). So können zwei unterschiedliche Kurven zustandekommen, ohne daß man das unbedingkt bemerkt. Normalerweise sollten diese Daten identisch sein - sind sie aber leider bei diversen La Crosse Stationen nicht immer, wenn sie in die Jahre kommen.

    Würde ich machen, denn oft gibt es später keine Teile mehr. Lagerung: kühl und trocken. Die Alterung kommt durch Feuchte + Staub zustande. Den Thermo/Hygrosensor kann man auch auf der Platine nicht reinigen.
    Tip füt Lötfreaks: verbaut wurde bei fast allen gängigen Stationen ein Thermo/Hygrosensor Typ Sensirion SHT11. Man kann ebenso einen SHT22 oder SHT33 verwenden. Der SHT33 ist in der Davis VP2 verbaut. Alle 3 Typen sind untereinander kompatibel. Letztere haben lediglich eine geringere Toleranz, messen also angeblich etwas genauer.

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    Mal noch eine grundlegende Frage, wie groß dürfen den die Abweichungen der LF Werte bei Awekas sein?


    Dafür gibt es keinen festen Schwellwert. In der Regel zeigen lahme Hygros eine viel zu flache Kurve - bzw. viel zu niedrige Werte (vor allem Spitzenwerte) über lange Zeiträume. Gut zu sehen insbesonderer nachts oder bei Nebelphasen. Trockene Föhnwinde sind auch an der Windrichtung und dem Temperaturverlauf zu erkennen - werden also nicht als Fehler gewertet. Hygrosensoren sind i.d.R. nach 3-5 Jahren austauschwürdig. Das hängt allerdings auch von der Umgebung (z.B. Feinstaub) ab.

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    Und wie die Bezeichnung schon sagt, ist die Feuchte ja RELATIV, da abhängig von der Temperatur.


    Damit ist gemeint: relativ zur max. möglichen Menge des Wassers in g/m³ Luft, daß bei dieser Temperatur aufgenommen werden kann.


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    D.h. wenn es bei mir z.B. 2°C wärmer als bei einer Nachbarstation ist, so lassen sich die Feuchten ja nicht mehr miteinander vergleichen.


    Doch, daß ist ja der Sinn der rel. Feuchte.


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    Würde man jedoch den Taupunkt angeben, so wäre diese eventuell gleich und man wüsste, dass bei beiden Sationen gleich viel Wasserdampf in der Luft enthalten ist und somit wären die Stationen wieder vergleichbar.


    Was willst Du denn da vergleichen? Die abs. Luftfeuchte - denn genau das wäre es ja doch. Was sagt denn 12g/m³ aus? Ist es jetzt feucht oder trocken? Ach so, dann nehme ich den Taschenrechner, schaue mir die Temperaturkurven der diversen Vergleichstationen an und beginne zu rechnen...???


    Die Vergleichskurven (gerade bei der Luftfeuchte) dienen als Hinweis, ob der Sensor lahm geworden ist, oder noch im grünen Bereich liegt. Mit dem TP kannst Du das nicht anstellen - da spielen eben 2 Sensoren mit. Und wenn diese Kurven dann permanent auseinander liegen: welcher Sensor spinnt denn dann?


    Als Hinweis: bei der LF ist bei den Vergleichstationen ein Limit von +/-100 Höhenmeter drin. Also viel weniger wie bei der Temperatur mit +/-200m. Somit ist eine Vergleichbarkeit schon gegeben.

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    wäre es nicht sinnvoller, man würde die Luftfeuchtekurve im Wertevergleich gegen die Taupunktkurve austauschen, denn die Luftfeuchtekurve ist ja von der Temperatur abhängig und somit rel. schlecht mit den Nachbarstationen zu vergleichen?


    Das meinst Du jetzt aber nicht im Ernst?! Und statt Wind nehmen wir dann Windchill???
    (Bitte nicht rel. F und abs. F verwechseln)
    Zudem geht es bei den Vergleichskurven um den Vergleich von gemessenen Sensorwerten - und nicht den daraus berechneten Werten.

    Hier im NO von Mecklenburg hat es im Oktober mit den 2 Stürmen ganz schön hingelangt. Bei mir und meinem Nachbarn haben wir reichlich Windbruch 5-6 alte Weiden (80-100 Jahre) hat's zerlegt, einige Obstbäume sind lediert, das Gewächshaus liegt 150m weiter unten im Bach, Hühnerhaus war ohne Dach (ist ein Ast drauf gefallen) - aber die Hühner (Zwerge) legen wieder.... ach ja, und mein Windmast hat's auch umgehauen: 5mm Stahlseilabspannung war einseitig (Westabspannung) gerissen, dann der Mast geknickt. Inzwischen läuft der Windmesser wieder. Mit den alten Weiden (gut 30m hoch) haben wir noch länger zu tun...

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    Das ging vorher auch schon, jetzt ist es doppelt gemoppelt, siehe Bild. Aber man kann es ja auch wieder ausschalten..... :rolleyes: