Rückblick auf den November als letzten Herbstmonat von Schwörstadt

  • Hallo liebe Wetterfreunde:


    Hier der Rückblick auf den November als letzten Herbstmonat von Schwörstadt:


    Mit 3,9°C lag im November die Durchschnittstemperatur 1,5°C unter der Norm von 1991 bis 2020. Bereits zum 4. Mal in Folge konnte der November den langjährigen Novemberniederschlag nicht erreichen, mit 67,6 l/m² war er 31,6 l/m² zu niederschlagsarm und die Sonne schien an 58 Stunden 8 Stunden unter der Novembernorm.


    Der goldene Oktober ist Vergangenheit, denn pünktlich zum Start in den letzten Herbstmonat brachte die Kaltfront von Tief „Nael“ mit 19,8 l/m² Regen einen Wetterwechsel. Mit Unterstützung der Tiefs „Peter“ und „Rudolf“ blieb uns das trübe und feuchte Wetter bis zum 8. November mit weiterem 10,2 l/m² Regen und Tagestemperaturen zwischen 7 und 9°C erhalten. Nach dieser eher unfreundlichen ersten Novemberwoche übernahm Hoch „Silvi“ mit ruhigem Hochdruck-Herbstwetter das Zepter. In den sternenklaren Nächten bildete sich typisch für herbstliche Hochdrucklagen vielfach Nebel oder Hochnebel, der sich am Vormittag auflöste und nach der Nebelauflösung schien die Sonne von einem stahlblauen Himmel. Mit minus 1,4°C gab es am 9. den ersten Frosttag in diesem Herbst. Tief „Torben" brachte am 13. etwas Schwung in die Wetterküche. Nachdem in den vergangenen Tagen ein Nebel-Sonnenmix herrschte, sorgte "Torben" am 13. und 14. für starke Bewölkung und 9 l/m² Regen. Mit einer der Norm entsprechenden Durchschnittstemperatur fiel in der ersten Novemberhalbzeit mit 39 l/m² 39,3% der Niederschlagsnorm und die Sonne schien an 28,5 Std. 43% des Solls. Mit den Hochs „Valentina“ und „Uta“ startete die zweite Novemberhälfte durch eine sich den ganzen Tag nicht auflösende Hochnebeldecke mit grauer und trüber Novembertristesse. Nach 5 sonnenscheinlosen Tagen in Folge erfreuten wir uns am 18. bei Tagestemperaturen knapp unter 10°C durch einen Ausläufer von Tief „Ulrich“ und dem Zusammenspiel von etwas Wind, das das Nebelgrau durch etwas Wolken ersetzte, an 7:15 Std. Sonnenschein. Nach diesem nebelfreien Sonnentag war bis zum 21. durch „Valentina“ wieder alles beim Alten. Dank dem „Möhlinn-Jet“ löste sich die in der Nacht gebildete Hochnebeldecke im Gegensatz zu Bad Säckingen rasch am Vormittag auf. Das schwache Frontensystem von Tief „Wolfgang“ sorgte am 22. für 0,6 l/m² Nieselregen, bevor Hoch „Walpurga“ mit ruhigem Hochdruckwetter ab dem 23. neben sonnigen Anteilen für reichlich Nebel und Hochnebel sorgte. Die ruhigen Hochdruckwetterlagen mit Nebel- und Hochnebel gehörten ab dem 26. unter dem Einfluss der Tiefs „Yilmaz“ und „Zeus“ der Vergangenheit an, denn pünktlich zum ersten Adventswochenende gab es am 26. mit einem Schäumchen Schnee den ersten Schneefall in diesem Herbst. Mit Tief „Andreas“ blieb uns die feucht-kühle Polarluft mit einzelnen Schneeschauern bis zum Monatsende erhalten, wobei wir am 29. mit 2 cm die höchste Schneedecke des Monats hatten.


    A: Station Schulstrasse

    B: Station Ossenberg



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    Viele Grüße Helmut